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Das können Sie gegen eine stinkende Spülmaschine tun

Riecht nach nassem Hund  

Das können Sie gegen eine stinkende Spülmaschine tun

14.12.2020, 12:54 Uhr | akl, jb, t-online

Das können Sie gegen eine stinkende Spülmaschine tun. Geschirrspüler (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/AlexRaths)

Geschirrspüler: Nicht alles darf in die Spülmaschine. (Symbolbild) (Quelle: AlexRaths/Thinkstock by Getty-Images)

Gläser, Teller und Besteck sollten möglichst sauber und geruchslos sein – das spricht für eine gute Hygiene. Denn sobald sie einen unangenehmen Geruch absondern, kann es für die eigene Gesundheit gefährlich werden. Wie lässt sich das verhindern?

Der Spülgang ist beendet, das Geschirr glänzt – und trotzdem riecht es unangenehm nach nassem Hund. Leider verfliegt der muffige Geruch meist nicht. Und spätestens, wenn Sie Wasser aus einem der gespülten Gläser trinken möchten, wird die Nase wieder an den misslungenen Spülgang erinnert. Was hilft gegen den Mief?

Duftspendern gegen stinkende Maschine

Gegen eher leichten Geruch aus dem Geschirrspüler helfen oftmals schon Duftspender. Diese neutralisieren und binden Gerüche und sorgen so für einen frischen Duft. Wer es natürlich mag, kann auch eine Scheibe Zitrone in den Besteckkasten geben. Aber nicht vergessen, diese wieder herauszunehmen. Und so manche Hausfrau greift nach dem Spülgang zu Natron. Etwas von dem Pulver streut man auf den Boden der Maschine. Natron bindet unangenehme Gerüche.

Allerdings eignen sich Duftelemente nur in einem gewissen Rahmen. Fällt der Geruch unangenehm auf oder riecht sogar das Geschirr nach dem Spülgang unappetitlich, sollte man schauen, ob die Spülmaschine richtig sauber ist.

Verstopfte Siebe sorgen für gammeligen Geruch

Oftmals sind verstopfte Siebe schuld an dem Gestank, der sich auf das Geschirr legt. Daher sollte man zuerst das Abflusssieb herausnehmen und gründlich reinigen. Auch lohnt es sich, den Gummi am Türrahmen der Maschine abzuwischen, denn auch dort können sich Ablagerungen bilden, die mit der Zeit modrig riechen. Anschließend sollte man auch den Sprüharm ausbauen und in Spüli-Wasser gründlich reinigen.

Extra Spülgang wirkt wahre Wunder

Nach dieser Grundreinigung empfiehlt es sich, zu überprüfen, ob genügend Klarspüler und Salz in der Maschine sind. Dies geht im alltäglichen Küchenchaos nämlich schnell mal vergessen. Sind die dafür vorgesehenen Behältnisse leer, sollte man nachfüllen. Dann lässt man den Geschirrspüler im Leerlauf mit einer möglichst hohen Temperatur starten. 60 Grad sollten es mindestens sein. So werden Bakterien und Schimmelpilze abgetötet und Ablagerungen gelöst. Einmal im Monat sollte man eine Grundreinigung und einen Leerlauf durchführen. 

Auch ein Hygienespülgang der Maschine kann hier helfen. Zusätzlich zu diesem Programm sollten Sie einen bleichmittelhaltigen Reiniger als Tab oder Pulver hinzugeben. Das Mittel entfernt – zusammen mit den hohen Temperaturen – Mikroorganismen. 

Vorspülen ist nicht erforderlich

Damit das Geschirr sauber wird, spülen viele das Geschirr vor. Doch das ist nicht notwendig. Es reicht, wenn grobe Speisereste vom Geschirr entfernt werden. Doch es gibt Ausnahmen: Karotten-, Tomaten- oder Ketchupreste sollte man vom Teller waschen, da diese Kunststoffgeschirr und Kunststoffteile verfärben können. Auch Geschirr mit angetrockneten Resten kann man vor dem Spülen in Wasser einweichen.

Regelmäßig spülen

Wird die Spülmaschine nach dem Befüllen nicht direkt angestellt, ist es sinnvoll, sie ein kleines Stück offen stehen zu lassen. Dies verringert die Feuchtigkeit im Gerät – dementsprechend auch die geeigneten Lebensbedingungen der Mikroorganismen, die einen schlechten Geruch erzeugen und gesundheitsschädlich sein können. Zu lange sollte man mit dem nächsten Spülgang aber nicht warten, denn besonders Fisch-, Fleisch- und Sahnereste auf dem Teller fangen schnell an zu stinken.

Reichen Pulver, Klarspüler und Salz?

Tabs mit mehreren Funktionen? Auf die können Verbraucher getrost verzichten. Ein-Phasen-Tabs oder Pulver, Klarspüler und Enthärtersalz reichen für die Reinigung vollkommen aus und die Spülmaschine wird gleichzeitig von unerwünschten Waschmittel-Ablagerungen verschont. Ein weiterer Vorteil: Die Methode ist meist preisgünstiger und vergleichsweise umweltschonend.

Im letzten Schritt den Kundendienst holen

Hilft alles nichts, kann ein Anruf beim Servicetelefon des Herstellers helfen oder ein Besuch vom Kundendienst. Dann ist vielleicht mit der Maschine selbst etwas nicht in Ordnung oder die Schläuche sind falsch angeschlossen und der Abwassergeruch zieht nach oben. Experten raten daher, den Abflussschlauch der Maschine oberhalb des Siphons der Spüle anzuschließen.

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