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Naturprodukt: Rosskastanien statt Waschmittel nutzen

Kostenloses Hausmittel  

Die Rosskastanie ist ein optimaler Waschmittelersatz

21.07.2019, 18:14 Uhr | dpa

Naturprodukt: Rosskastanien statt Waschmittel nutzen. Kastanie: Die CO2-Bilanz der Rosskastanie ist besser als die von indischen Waschnüssen.  (Quelle: dpa/Roland Weihrauch)

Kastanie: Die CO2-Bilanz der Rosskastanie ist besser als die von indischen Waschnüssen. (Quelle: Roland Weihrauch/dpa)

Gibt es ein günstiges, ökologisches Hausmittel für die Waschmaschine? Ja, die Rosskastanie. Ohne viel Aufwand lassen sich die braunen Früchte als Waschmittelersatz nutzen. 

Eine Alternative zu üblichen Waschmitteln kann die Rosskastanie sein. Die Früchte des Baums besitzen viele sogenannte Saponine – Substanzen, die unter Zugabe von Wasser schäumen, erläutert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Kastanien vorher einlegen oder köcheln

Für eine Wäsche werden vier bis sechs Kastanien von der Schale befreit und mit einem Hammer, Nussknacker oder Messer zerkleinert. Das geht einfacher, wenn man sie zuvor für eine halbe Stunde in Wasser einlegt. Die Stücke kommen nun für mindestens acht Stunden in ein Schraubglas, in dem sie etwa ein Viertel des Volumens einnehmen. Der Rest wird mit Wasser aufgefüllt. Dort hinein geben die Kastanien mit der Zeit ihre Saponine ab. Das erkennt man, wenn man das Glas schüttelt – oben bildet sich Schaum.

Beschleunigen kann man den Vorgang, indem man den Sud für 15 bis 20 Minuten köcheln lässt. Die Umweltexperten betonen aber, dass dies nicht so nachhaltig sei wie das kalte Ansetzen der Kastanien.

Der Sud wird dann durch ein Sieb in das Waschmittelfach gegossen. An Orten mit hartem Wasser sollte ein Teelöffel Waschsoda hinzukommen, alternativ noch etwas ätherisches Öl. Letzteres sollte als Medizinprodukt verwendbar sein, sprich nicht gewässerschädigend sein. Die BUND-Experten raten zu Lavendel- oder japanischem Heilpflanzenöl aus dem Reformhaus oder Bioladen.

Die abgesiebten Kastanien lassen sich trocknen und später ein zweites Mal verwenden oder direkt für einen neuen Sud aufgießen.

Früchte nicht für jede Wäsche geeignet

Kastanien sind laut BUND eine Alternative zu den beliebten indischen Waschnüssen aus der Drogerie. Diese sind zwar ebenfalls umweltschonend und komplett biologisch abbaubar, haben aber eine schlechte CO2-Bilanz aufgrund des weiten Transportwegs.



Für weiße Wäsche sollte man Rosskastanien allerdings nicht nutzen. Sie geben einen leichten Gelbschimmer ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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