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Eisdosen: Darum sollten Sie die Behälter nicht wiederverwenden


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Darum sollten Sie Eisdosen nicht wiederverwenden

Von dpa, t-online, jb

Aktualisiert am 19.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Eiscremepackung: Sind die großen Plastikboxen der Speiseeis-Packungen für die Wiederverwendbarkeit geeignet?
Eiscremepackung: Sind die großen Plastikboxen der Speiseeis-Packungen für die Wiederverwendbarkeit geeignet? (Quelle: margouillatphotos/getty-images-bilder)
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Wenn das Eis ausgelöffelt ist, wird die leere Box oft als Aufbewahrungsdose verwendet. Doch eine Expertin warnt davor.

Das Wichtigste im Überblick


  • Bewahren Sie Lebensmittel nicht in Plastik auf

Sie sind äußerst beliebt zum Einfrieren von übrig gebliebenen Suppen oder Fleisch mit Soße: Eisdosen. In vielen Tiefkühlschränken türmen sie sich zuhauf. Doch sind die leeren Plastikdosen dafür überhaupt geeignet? "Nein, sie wurden für die Abfüllung von Speiseeis hergestellt und eignen sich nicht zur Aufbewahrung anderer Lebensmittel", warnt Kerstin Etzenbach-Effers von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Chemikalien können sich herauslösen

Dabei finden viele Verbraucher die Kunststoffboxen viel zu schade für den einmaligen Gebrauch. "Wer in eine solche Dose etwa heiße und fetthaltige Suppe füllt, der riskiert, dass sich Chemikalien aus der Dose herauslösen und ins Lebensmittel übergehen", erklärt die Diplom-Chemikerin.

Sie denkt da insbesondere an Zusatzstoffe wie Weichmacher oder UV-Stabilisatoren, aber auch an Substanzen, die dem Kunststoff nicht absichtlich zugefügt wurden, sondern als Nebenprodukte bei der Herstellung entstehen. Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) können die Dosen aber auch aus thermoplastischen Kunststoffen bestehen, die sich verformen, sobald sie zu stark erwärmt werden.

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Info
Bereits das heiße Ausspülen der Box oder die Reinigung in der Spülmaschine könnte dafür sorgen, dass sich die Kunststoffe herauslösen.

In sogenannten Konformitätserklärungen garantierten die Hersteller für Eisboxen, dass die Verpackung für den Einsatzzweck bei tiefen Temperaturen unbedenklich ist. Aber nicht darüber hinaus.

Welche Behältnisse sind denn besser geeignet? "Es gibt Mehrweg-Plastikgefäße, die extra zum Einfrieren hergestellt werden. Sie sollten aus Polypropylen sein. Erkennbar durch das aufgedruckte Zeichen PP", erklärt die Wissenschaftlerin.

Aber auch Glasgefäße seien zum Einfrieren geeignet. "Allerdings sollten sie nicht randvoll gefüllt werden, sondern etwa ein bis zwei Zentimeter Platz haben, weil sich der Inhalt beim Gefrieren ausdehnt", so Etzenbach-Effers. Vermieden werden sollte auch, das eiskalte Glas in heißes Wasser zu stellen. "Wenn es von minus 18 Grad auf 100 Grad erhitzt wird, kann es springen."

Unser Tipp
Achten Sie bei den Behältnissen auf die meist am Boden eingeprägten Symbole. Sie geben Ihnen Hinweise, wie und ob der Gegenstand weiterverwendet werden kann. Das sogenannte Hand-Gabel-Symbol bedeutet beispielsweise, dass der Behälter für Lebensmittel geeignet ist. Eine Aufschlüsselung und Erklärung der Zeichen finden Sie hier.

Verwenden Sie die leeren Eisverpackungen am besten, um Non-Food-Artikel wie Schrauben, Stoffreste oder Dekoartikel aufzubewahren. Wenn Sie die leeren Kunststoffboxen nicht weiterverwenden können, entsorgen Sie sie am besten im Gelben Sack beziehungsweise der Gelben Tonne.

Bewahren Sie Lebensmittel nicht in Plastik auf

Generell, also unabhängig vom Einfrieren, rät die Expertin, Lebensmittel nicht in Plastik aufzubewahren. Dafür seien Gefäße aus Glas, Porzellan oder Edelstahl besser geeignet. Doch auch da gilt: Schraubgläser mit PVC-freien Deckeldichtungen zu bevorzugen. Meist sind diese blau gefärbt.

Auch Kräuterbutter sollten Verbraucher nicht in Plastikdöschen füllen. "Fettlösliche Schadstoffe gehen leichter in fette und ölige Substanzen über", warnt die Expertin. Auch in heiße Lebensmittel wandern Schadstoffe schneller. Die Chemikerin rät deshalb auch davon ab, Lebensmittel in Kunststoffbehältern in der Mikrowelle zu erhitzen.

Wer Zweifel hat, wie leere Eiscremedosen, Margarinebecher und Co. zu bewerten sind, kann seine Fragen bei der Schadstoffberatung der Verbraucherzentrale NRW stellen und bekommt kostenlos Antwort.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Verbraucherzentrale NRW
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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
LebensmittelVerbraucherzentrale

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