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Gesundheitsrisiko: Radon im Keller kann zum Problem werden

Gesundheitsrisiko besteht  

Radon im Keller kann zum Problem werden

01.02.2020, 08:57 Uhr | dpa

Gesundheitsrisiko: Radon im Keller kann zum Problem werden. Radon: Im Keller besteht nicht nur Schimmelgefahr. (Quelle: imago images/Jochen Tack)

Radon: Im Keller besteht nicht nur Schimmelgefahr. (Quelle: Jochen Tack/imago images)

Es ist nicht zu sehen oder zu riechen: Neben Schimmel entsteht auch Radon vorzugsweise im Keller. Das radioaktive Gas kann gesundheitsgefährdend wirken. Wie können Sie sich davor schützen?

Mancherorts ist das Lüften des Kellers nicht nur wegen Schimmelgefahr wichtig: Das radioaktive Gas Radon kann sich im Untergeschoss anreichern. Es gilt als Gesundheitsrisiko, denn laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist Radon nach Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.

Radon entsteht im Erdreich und kann von dort über Risse, Fugen oder Rohrdurchführungen in Innenräume gelangen. Das ist vor allem möglich in Bereichen des Hauses, die Bodenkontakt haben – wie eben dem Keller. Radon ist nicht zu sehen, zu riechen oder zu schmecken.

Regelmäßig Lüften und Radon-Konzentration messen

Der Rat des Bundesamts für Strahlenschutz: Regelmäßig lüften und zwar so, dass bereits nach wenigen Minuten die gesamte Innenraumluft ausgetauscht ist. Das gelingt mit Querlüften. Indem man gegenüber liegende Fenster gleichzeitig öffnet, entsteht Durchzug. Ein Tipp für den beim Lüften oft vergessenen Keller: Die Erinnerungsfunktion des Smartphones nutzen.

Da Lüften allerdings nicht immer ausreicht, sollte man die Radon-Konzentration im Gebäude messen. Gegebenenfalls müssen undichte Stellen in Keller und Erdgeschoss abgedichtet werden.

Radon ist nicht überall ein Problem: Die Konzentration im Boden ist regional sehr unterschiedlich. Sie ist laut BfS tendenziell höher zwischen Mittel- und Süddeutschland und im hohen Norden, genauer gesagt in den meisten Mittelgebirgen, im Alpenvorland und in Gegenden mit Gesteinsmoränen der letzten Eiszeit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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