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Kindern mit UNICEF Bildung ermöglichen

UNICEF in Kooperation mit t-online

Aktualisiert am 11.08.2021Lesedauer: 4 Min.
Ein Mädchen in einer Schule in der Elfenbeinküste zeigt, was es auf eine Tafel geschrieben hat.
Ein Mädchen in einer Schule in der Elfenbeinküste zeigt, was es auf eine Tafel geschrieben hat. (Quelle: UNICEF/UN0149769/Dejongh)
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Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben – und eines der zentralen Rechte eines jeden Kindes. Doch für viele Mädchen und Jungen in Subsahara-Afrika oder in Konfliktgebieten wie Syrien oder Bangladesch ist der Schulbesuch noch immer keine Selbstverständlichkeit. UNICEF setzt sich dafür ein, dass jedes Kind lernen kann.

Stolz hält das Mädchen die Tafel hoch: Die Buchstaben c, d und u hat es heute gelernt. Gemeinsam mit seinen Mitschülerinnen und Mitschülern sitzt es im Klassenraum in der Elfenbeinküste. So sollte es für Kinder überall auf der Welt Alltag sein. Ist es aber nicht. Ich möchte helfen.

Nicht erst die Corona-Pandemie mit ihren Schulschließungen und digitalem Unterricht hat vielen Kindern weltweit die Chance auf Bildung erschwert oder gar gänzlich verwehrt. Auch Kriege und Konflikte, Naturkatastrophen und Armut verhindern, dass Mädchen und Jungen zur Schule gehen können.

Stattdessen müssen sie arbeiten oder täglich stundenlang laufen, um Wasser zu holen, weil es in ihrer Gemeinde keinen Trinkwasserzugang gibt. So haben sie kaum Zeit zum Lernen. Oder aber die Schule ist sehr weit weg und der Schulweg lang und gefährlich.

Sonia (14) auf dem Weg zur Schule in der Ostukraine. Sie muss auf ihrem Weg sehr vorsichtig sein, denn in der Stadt sind Minen und Blindgänger verstreut.
Sonia (14) auf dem Weg zur Schule in der Ostukraine. Sie muss auf ihrem Weg sehr vorsichtig sein, denn in der Stadt sind Minen und Blindgänger verstreut. (Quelle: UNICEF/UN0312538/Filippov)
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Und auch wenn der Unterricht und die Umstände zum Lernen schlecht sind, verhindert dies Bildungschancen für Mädchen und Jungen. Probleme wie marode Schulgebäude, schlecht ausgebildete Lehrer*innen und fehlendes Schulmaterial sind Gründe, warum Millionen Kinder und Jugendliche nicht einmal Grundkenntnisse in Mathematik und Lesen haben – obwohl sie an einer Schule angemeldet sind.

Warum Bildung so wichtig ist

Dabei ist Bildung die wichtigste Voraussetzung für ein besseres Leben: Gebildete Kinder sind selbstbewusster, werden weniger leicht ausgebeutet und können sich besser vor Krankheiten schützen. Zudem finden sie als Erwachsene leichter einen Job und helfen so nicht nur, sich selbst und ihre Familie zu ernähren, sondern stützen insgesamt die Wirtschaft ihres Landes. Bildung ist der entscheidende Schlüssel, Armut zu entkommen. Je gebildeter ein Kind ist, desto geringer ist sein Armutsrisiko.

Eine gute Schulbildung hat speziell für Mädchen noch weitere positive Auswirkungen: Gebildete Mädchen haben ein niedrigeres Risiko, ausgebeutet oder sexuell missbraucht zu werden. Sie heiraten auch meist später, bekommen weniger Kinder und können diese besser versorgen.

Darüber hinaus ist in der Konvention über die Rechte des Kindes festgehalten: Jedes Kind hat das Recht, zur Schule zu gehen und zu lernen – unabhängig davon, wer es ist, wo es lebt oder wie viel Geld seine Familie hat. Jedes Kind hat also das Recht auf Bildung – das ist nicht diskutabel.

GrundschĂĽlerinnen in Laos an der Tafel.
GrundschĂĽlerinnen in Laos an der Tafel. (Quelle: UNICEF/UN0311118/Labrador)

So hilft UNICEF, damit mehr Kinder Bildung erhalten

Damit das Recht auf Bildung fĂĽr jedes Kind Wirklichkeit wird, setzen wir von UNICEF an verschiedenen Stellen an:

Zugang zu Bildung: Von früher Kindheit bis zum Jugendlichen-Alter soll jedes Kind Zugang zu guter Bildung erhalten. Das gilt für Mädchen wie Jungen, Kinder mit Behinderungen und Kinder, die in Konflikt- und Krisenregionen leben. Dafür bilden wir Lehrerinnen und Lehrer aus und statten die Schulen so aus, dass Kinder sich dort wohl und sicher fühlen.

Schutz von Schülerinnen und Schülern: Damit Kinder auch in Konfliktregionen oder auf der Flucht lernen können, sprechen wir mit Regierungen und Konfliktparteien und fordern, dass Schulen niemals das Ziel von Angriffen werden dürfen. Nach Naturkatastrophen errichten wir Notschulen, damit die Kinder hier möglichst schnell sicher zu ihrem schulischen Alltag zurückkehren können. Und wir sorgen für Hefte, Stifte und weiteres Lernmaterial.

Mehr als nur ein Klassenraum: Wir fördern nicht erst seit der Corona-Pandemie das digitale Lernen und unterstützen hier insbesondere Kinder, die keinen Zugang zu digitalen Geräten und Internet haben. Doch auch in anderer Hinsicht ist Zugang zu Bildung für uns mehr als der Klassenraum: So bauen wir etwa nach Geschlechtern getrennte Schultoiletten, damit Mädchen sich trauen, während ihrer Menstruation weiter am Unterricht teilzunehmen.

SchĂĽler lernen am Computer im Zaatari-FlĂĽchtlingslager in Jordanien. Hier leben vor allem syrische GeflĂĽchtete.
SchĂĽler lernen am Computer im Zaatari-FlĂĽchtlingslager in Jordanien. Hier leben vor allem syrische GeflĂĽchtete. (Quelle: UNICEF/UN051294/Herwig)

Innovationen: Bildung bedeutet Zukunft – doch damit das funktioniert, muss Schule nachhaltig sein. So fördern wir Innovationen, etwa mit Blick auf Umweltschutz. In der Elfenbeinküste bauen wir gemeinsam mit unseren Partnern Schulgebäude, deren Wände aus recyceltem Plastik bestehen. Glauben Sie nicht? Überzeugen Sie sich selbst.

Stärkung des Bildungssystems: Unsere Expertinnen und Experten sind im Austausch mit den Bildungsministerien und Verantwortlichen der jeweiligen Länder. So haben wir etwa die Regierungen in Bhutan, in der Elfenbeinküste, in Ägypten und Laos bei der Wiederöffnung der Schulen nach dem Corona-Lockdown mit fachlichem Rat unterstützt.

Berufliche Bildung: Wir setzen uns auch dafür ein, Jugendlichen den Berufseinstieg zu erleichtern. So fördern wir in vielen Ländern Weiterbildungen für junge Menschen.

Gaza: Moussa (17) hat mit UnterstĂĽtzung von UNICEF eine Ausbildung zum Mechaniker gemacht.
Gaza: Moussa (17) hat mit UnterstĂĽtzung von UNICEF eine Ausbildung zum Mechaniker gemacht. (Quelle: UNICEF/UN0222669/ El Baba)

UnterstĂĽtzen Sie Bildungsprojekte mit UNICEF!

Spenden Sie für die Bildung von hilfsbedürftigen und benachteiligten Kindern weltweit und schenken Sie ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft. So manch ein Weg aus der Armut beginnt mit einem Schulheft – einem Schulheft, das ein Kind dank Ihrer Spende von UNICEF bekommen hat.

Die Bildung von Mädchen und Jungen zu unterstützen, ist eine besonders nachhaltige Form der Hilfe. Sie verändert das Leben und die Perspektiven von Kindern – und damit die ganze Welt. Vielen Dank, dass Sie helfen.

Das ist UNICEF
Als das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen ist es der Auftrag von UNICEF, Kindern in Not zu helfen. Dafür sind wir in über 190 Ländern im Einsatz, helfen nach Naturkatastrophen und in Kriegen und Konflikten. Wir kämpfen gegen Mangelernährung, versorgen fast jedes zweite Kind weltweit mit Impfstoffen, statten Schulen aus und setzen uns politisch für Kinderrechte ein.

Ein Mädchen in einer Schule in Afghanistan. Vor allem für Mädchen ist es in vielen Regionen des Landes gefährlich, zur Schule zu gehen. Es kommt häufig zu Entführungen. UNICEF setzt sich für den Schutz der Kinder ein.
Ein Mädchen in einer Schule in Afghanistan. Vor allem für Mädchen ist es in vielen Regionen des Landes gefährlich, zur Schule zu gehen. Es kommt häufig zu Entführungen. UNICEF setzt sich für den Schutz der Kinder ein. (Quelle: UNICEF/UN0340398/Frank Dejongh)
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