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Italien | Skiregion abgeschnitten: Video zeigt Schneemassen im Aostatal


Video zeigt Schneemassen
2.500 Anwohner und Touristen von der Außenwelt abgeschnitten


04.03.2024Lesedauer: 1 Min.
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Von Lawine verschüttet: Hier fiel innerhalb kürzester Zeit viel Neuschnee. (Quelle: t-online)

Im Nordwesten Italiens sind innerhalb weniger Tage große Mengen Neuschnee gefallen. Zahlreiche Menschen stecken fest, Tunnel und Straßen sind versperrt.

Nachdem es in zahlreichen beliebten Skigebieten in diesem Winter kaum oder nur wenig geschneit hatte, fiel in den vergangenen Tagen nun in einigen Regionen plötzlich viel Neuschnee.

Besonders betroffen waren die südliche Schweiz und der Nordwesten Italiens. In einem Tal stecken nach Lawinenabgängen zahlreiche Menschen fest, die Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten.

Wie es vor Ort aussieht und warum es jetzt zu dem massiven Schneefall kam, erklärt Expertin Michaela Koschak im Video direkt hier oder oben.

Venedigs Kanäle trocknen aus, Sandstürme nehmen Menschen die Luft zum Atmen, in Touristengebieten tauchen blutrote Seen auf, die Hitze nimmt zu und beherrscht uns. Ist das noch Wetter oder schon Klima? Welche Phänomene stecken dahinter? Müssen wir uns jedes Mal Sorgen machen – und was kann der Mensch tun? t-online-Kolumnistin Michaela Koschak nimmt aktuelle Nachrichten und Bilder sowie generelle Phänomene zum Anlass, um zu erklären, was hinter ihnen steckt – in "Koschaks Klima-Kosmos".

Videotranskript lesenEin- oder Ausklappen

Liebe t-online-User. Heute geht es in Koschaks Klima-Kosmos um Schneemassen, die in den Südalpen gefallen sind. Bisher war der Winter hier eher schneearm, zum Teil ist fast gar kein Schnee gefallen. Aber jetzt kam in kurzer Zeit extrem viel Schnee, denn über den britischen Inseln hat sich in der letzten Woche ein Tiefdruckgebiet gebildet. Das ist über Frankreich zum Mittelmeer gezogen und hat sich dort mit viel Feuchtigkeit aufgesaugt. Das ist dann ganz langsam über den Süden der Alpen hinweggezogen. Vor allem die Südschweiz war betroffen und der Norden von Italien. Da sind innerhalb von 48 Stunden zum Teil ein bis eineinhalb Meter Neuschnee gefallen, also wirkliche Schneemassen in kurzer Zeit. Die Lawinengefahr ist natürlich stark angestiegen, mittlerweile auf der zweithöchsten Stufe. Und es gab auch schon einige Lawinen, vor allem der Nordwesten Italiens ist betroffen, das Aostatal. Dort gab es heftige Lawinen, so dass Tunneleingänge versperrt und ganze Straßen voll Schneemassen sind. Und so gibt es hier Gemeinden, die von der Außenwelt abgeschnitten sind. 2.500 Anwohner und Touristen kommen hier derzeit überhaupt nicht raus. Die Behörden hoffen, dass der Schneefall am Montag allmählich nachlässt und sie dann mit Sprengungen beginnen können, damit man wieder an die Außenwelt gelangt. Man sieht hier wieder ganz schön: den ganzen Winter über gar kein Schnee – das eine Extrem an Wetter – und jetzt in kurzer Zeit so viel Schnee. Durch den Klimawandel nehmen die Wetterextreme zu. Somit ist es umso wichtiger, global gesehen Emissionen einzusparen, die Energiewende voranzutreiben und eine Transformation in Richtung klimaneutrale Welt hinzubekommen.

Michaela Koschak hat an der FU Berlin Meteorologie studiert und ist vielen Menschen aus dem Fernsehen bekannt. Die 45-Jährige hat unter anderem für Sat.1, MDR und NDR das Wetter präsentiert. Außerdem ist sie Buchautorin. Seit 2019 arbeitet Michaela Koschak auch als Kolumnistin für t-online, kommentiert und erklärt bei uns regelmäßig Wetter- und Klimaphänomene.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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