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Klima | Luftverschmutzung nach Waldbränden tötete 52.000 Menschen


Studie zu Waldbränden
Eine große Gefahr ist unsichtbar

Von afp
08.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Waldbrände in KalifornienVergrößern des BildesWaldbrände in Kalifornien (Archivbild): Nicht nur durch Feuer tödlich, sondern auch durch Feinstaub. (Quelle: dpa)
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Waldbrände sind nicht nur direkt gefährlich, sondern verursachen tödliche Luftverschmutzung. Das zeigt eine Studie aus Kalifornien und empfiehlt, in effektive Gegenmaßnahmen zu investieren.

Die Folgen der Waldbrände in Kalifornien sind gravierender als bisher angenommen. Eine neue Studie der University of California in Los Angeles zeigt, dass die durch die Brände verursachte Luftverschmutzung zu mehr als 52.000 Todesfällen über einen Zeitraum von zehn Jahren geführt hat. Dies liegt weit über der Anzahl der direkten Todesfälle durch die Brände selbst.

Für ihre Untersuchung analysierten die Forscher den Feinstaubgehalt in der Luft zwischen 2008 und 2018, welcher auf Wald- und Buschbrände zurückzuführen ist. Der Fokus lag auf Partikeln mit einer Größe von 2,5 Mikrometern oder weniger (PM2,5). Die Ergebnisse sind alarmierend: Mindestens 52.480 Menschen starben vorzeitig durch Feinstaub infolge der Waldbrände. Zudem belaufen sich die Behandlungskosten für gesundheitliche Schäden, die durch den Feinstaub verursacht wurden, auf geschätzte 432 Milliarden Dollar (etwa 400 Milliarden Euro).

Klimakrise führt zu mehr Waldbränden – Vorsorge nötig

Die Studie, welche am Freitag in der Fachzeitschrift "Science Advances" veröffentlicht wurde, unterstreicht laut den Wissenschaftlern die wachsende Bedeutung von Maßnahmen zur Vorsorge und Bekämpfung von Waldbränden. Sie weisen darauf hin, dass aufgrund des Klimawandels und zunehmender Trockenheit immer größere Gebiete von Wald- und Buschbränden bedroht sind.

Derzeit leiden Kalifornien und weitere westliche Bundesstaaten bereits unter der ersten Hitzewelle des Jahres. Im Death Valley wurden am Donnerstag Temperaturen von 49 Grad Celsius gemessen. Diese extremen Bedingungen lassen befürchten, dass eine weitere heftige Waldbrand-Saison bevorsteht. Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die Dringlichkeit effektiver Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Brände und zur Verringerung der durch sie verursachten Schadstoffemissionen.

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