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Perlpilz: Nur nach dem Kochen essbar


Pilze
Perlpilz: Nur nach dem Kochen essbar

pk (CF)

Aktualisiert am 16.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Bei Perlpilzen ist Vorsicht geboten. Roh ist der Pilz giftig, gekocht jedoch eine DelikatesseVergr├Â├čern des Bildes
Bei Perlpilzen ist Vorsicht geboten. Roh ist der Pilz giftig, gekocht jedoch eine Delikatesse (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Der Perlpilz ist im rohen Zustand giftig. Gekocht ist er essbar und sehr schmackhaft. Verwechseln sollten Sie ihn keinesfalls mit dem sehr giftigen Pantherpilz, der fast genauso aussieht und an den gleichen Standorten wachsen kann.

H├Ąufig vorkommender Perlpilz

Der Perlpilz (Amanita rubescens), auch R├Âtender Wulstling oder Fleischchampignon genannt, entstammt der Familie der Wulstlingsverwandten. Seinen Namen verdankt er einerseits den wei├čen bis r├Âtlich-braunen grobschuppigen und abwischbaren Belag auf dem Pilzhut, dem sogenannten Velum. Die Reste davon haben eine gewisse ├ähnlichkeit mit Perlen oder Bl├Ąschen. Die anderen Namen beziehen sich auf das wei├če Fleisch des Pilzes, das sich bei ├Ąlteren Verletzungen oder durch Madenbefall hell- bis dunkelrot verf├Ąrben kann.

Aussehen und Verbreitung des Perlpilzes

Der Perlpilz verf├╝gt ├╝ber einen 5 bis 15 Zentimeter gro├čen br├Ąunlichen Hut, wei├če bis r├Âtliche Lamellen und einen Stiel, der im oberen Bereich bis zur meist ausgepr├Ągten Manschette wei├člich, darunter wei├č-braun bis r├Âtlich ist. Der Perlpilz ist ├╝ber die ganze Welt verbreitet. In Deutschland finden Pilzfreunde ihn im Sommer und Herbst in Nadel- und Laubw├Ąldern. Hierzulande ist der Pilz sehr weit verbreitet. Beachten Sie allerdings, dass es in Deutschland je nach Bundesland unterschiedliche H├Âchstmengen bei Speisepilzen gibt, die Sie f├╝r den privaten Gebrauch einsammeln d├╝rfen.

Essbarer Perlpilz und t├Âdlich giftiger Pantherpilz

Der Perlpilz enth├Ąlt Gifte und darf keinesfalls roh verzehrt werden. Erst beim Kochen oder Garen zerfallen die Giftstoffe. Hierf├╝r sollten Sie den Pilz in kleine St├╝cke schneiden, damit das Gift in allen Teilen des Fruchtk├Ârpers seine Wirkung verliert. Der Perlpilz ist zubereitet nicht nur essbar, sondern eine kleine K├Âstlichkeit.

Trotzdem: Seien Sie beim Gang in die Pilze besonders bei dieser Art auf der Hut. Denn der t├Âdlich giftige Pantherpilz sieht dem nach dem Kochen essbaren Perlpilz zum Verwechseln ├Ąhnlich. H├Ąufig teilen sich die beiden Arten einen Standort, was die Verwechselungsgefahr besonders hoch macht. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Ihren Fund vor dem Verzehr einem Sachverst├Ąndigen vorlegen, der giftige Exemplare sofort erkennt.

Zu erkennen ist der Pantherpilz daran, dass sich sein wei├čes Fleisch nicht r├Âtlich verf├Ąrbt. Im Gegensatz zum Perlpilz hat der Pantherpilz zudem eine ungeriefte Manschette und einen gerieften Hutrand. Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, um welche der beiden Pilzarten es sich handelt, sollten Sie vom Verzehr absehen und den Geschmack des Perlpilzes mithilfe von eingekauften Exemplaren entdecken.

Sie k├Ânnen Ihre eingesammelten Pilze aber auch bei einem gepr├╝ften Pilzsachverst├Ąndigen, zum Beispiel von der Deutschen Gesellschaft f├╝r Mykologie (DGfM) auf ihre Essbarkeit ├╝berpr├╝fen lassen.

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