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Backen ohne Mehl: Leckere Rezepte für Kuchen, Brot und Pizza


Rezepte zum Nachmachen
Backen ohne Mehl: So gelingen Kuchen, Brot und Pizza trotzdem


Aktualisiert am 03.03.2023Lesedauer: 6 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Backen: Wer kein Mehl zur Hand hat, muss nicht auf Selbstgemachtes wie Kuchen, Brot oder Pizza verzichten.Vergrößern des Bildes
Backen: Wer kein Mehl zur Hand hat, muss nicht auf Selbstgemachtes wie Kuchen, Brot oder Pizza verzichten. (Quelle: Stefan Tomic)

Wer kein Mehl parat hat oder unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, muss auf Kuchen, Brote und Pizzen nicht verzichten. Wir haben leckere Rezepte für Sie und erklären, wodurch Sie Mehl ersetzen können.

Backen ohne Mehl ist leichter als gedacht. Denn die Zutat können Sie ganz einfach durch andere Produkte ersetzen. Zudem gibt es auch leckere Backware, die von vorneherein nicht auf Mehl aus Weizen oder Dinkel angewiesen ist.

Mehlalternative: Wofür verwende ich was?

Nicht jede Mehlalternative eignet sich gleichermaßen gut für Kuchen und Co. Ein Überblick:

  • Für Kuchen und Kekse eignen sich am besten gemahlenen Mandeln.
  • Für Mehlschwitzen können Sie Speisestärke oder Kartoffelmehl verwenden. Tipp: Auch Frischkäse gilt als Mehlalternative in Mehlschwitzen.
  • Für Brot sind zarte Haferflocken oder Hafermehl ideal.

Rezept für Kuchen ohne Mehl

Marmor-Käsekuchen

Der russische Zupfkuchen – auch Marmor-Käsekuchen genannt – und der Käsekuchen ähneln sich von den Zutaten her sehr. Beide können sogar ohne Mehl gebacken werden. Für einen Marmor-Käsekuchen (12 Stück) benötigen Sie

  • 1 kg Magerquark
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 150 g Hartweizengries
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 4 Eier
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Saft einer halben Zitrone
  • Butter für die Form
  • Semmelbrösel für die Form

Zubereitung

  1. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Celsius (Umluft) vor.
  2. Fetten Sie die Springform (Ø 26 Zentimeter) ein und streuen Sie sie mit Semmelbröseln aus.
  3. Verrühren Sie die Butter, den Zucker und den Vanillezucker miteinander.
  4. Rühren Sie nach und nach die Eier unter.
  5. Anschließend geben Sie den Hartweizengrieß sowie das Backpulver nach und nach zu der cremigen Ei-Masse.
  6. Weiterhin gut verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
  7. Rühren Sie zum Schluss den Quark und den Zitronensaft in die Masse.
  8. Geben Sie jetzt etwa zwei Drittel des Teiges in die Springform.
  9. Die Schokolade wird in einem Wasserbad geschmolzen und – sobald sie etwas abgekühlt ist – zu der restlichen Quarkmasse in die Schüssel gegeben.
  10. Vermengen Sie alles wieder gut miteinander.
  11. Geben Sie die Schokomasse zu der Quarkmasse in die Springform. Wahlweise als Tropfen oder Flecken oder als größere Masse. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie möchten, können Sie nun noch – wie beim Marmorkuchen – die braune Creme leicht hineinarbeiten, sodass der Kuchen später marmoriert ist.
  12. Backen Sie den Kuchen für etwa 50 Minuten. Tipp: Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, können Sie ihn zehn Minute vor dem Ende der Backzeit mit etwas Alufolie abdecken.
  13. Tipp: Wer nicht auf einen Kuchenboden verzichten möchte, kann auch Kekse zerbröseln und diese als Boden vor der Quarkmasse in die Springform geben.

Info
Ein Stück hat etwa 383 Kilokalorien.

Schokoladenkuchen

Für einen schokoladigen Mandelkuchen, der etwa 16 Portionen ergibt, benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 200 g Schokolade im Block (mindestens mit 70 % Kakaoanteil) – alternativ auch bereits gerieben
  • 200 g gemahlene Mandeln – für einen festeren Teig etwa 20 Gramm mehr
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Der Schokoladenkuchen mit Mandeln lässt sich einfach zubereiten:

  1. Hacken Sie die Schokolade klein.
  2. Schmelzen Sie die Splitter zusammen mit der Butter in einem Wasserbad.
  3. Lassen Sie die Masse abkühlen.
  4. Geben Sie alle Zutaten für den Kuchen nacheinander in eine große Schüssel.
  5. Verrühren Sie alles gut und gründlich.
  6. Heizen Sie den Backofen auf 160 Grad Celsius auf – bei Umluft reichen 140 Grad Celsius.
  7. Fetten Sie eine Springform (Ø 26 Zentimeter) ein oder legen Sie sie mit etwas Backpapier aus. Geben Sie dann den Schokoladenteig hinein und stellen Sie ihn für etwa 40 Minuten in den Ofen.

Ist der Kuchen abgekühlt, können Sie ihn mit Puderzucker bestreuen oder mit Marmelade bestreichen.

Info
Pro Stück hat der Kuchen etwa 305 Kilokalorien.

Rezept für Brot ohne Mehl

Haferflockenbrot

Auch aus Haferflocken können Sie ein vollwertiges Brot* backen. Dazu benötigen Sie

  • 225 g kernige Haferflocken
  • 225 g feine Haferflocken
  • 500 g Naturjoghurt – nach Belieben auch fettarm
  • 3 Eier
  • 2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz

Zubereitung

  1. Verrühren Sie den Joghurt mit den Eiern in einer großen Schüssel zu einer cremigen Masse.
  2. Heizen Sie Ihren Umluft-Backofen auf 175 Grad Celsius vor.
  3. Geben Sie die Haferflocken zusammen mit dem Backpulver und dem Salz in eine zweite Schüssel. Verrühren Sie die Zutaten gut.
  4. Nun heben Sie die trockenen Zutaten nach und nach unter die Creme. Der Teig wird nach und nach immer fester. Unter Umständen müssen Sie zum Verkneten die Knethaken Ihrer Küchenmaschine zur Hilfe nehmen. Wichtig ist, dass der Teig gut durchgeknetet und glatt ist.
  5. Ist die Masse fertig geknetet, formen Sie daraus einen Laib. Diesen geben Sie nun in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform.
  6. Schieben Sie diese für 60 Minuten in den Ofen. Anschließend wird das Brot im Kasten abgedeckt und für weitere zehn Minuten knusprig gebacken.

*Quelle: Für Sie

Roggenbrot

Zumindest ohne Weizenmehl können Sie ein Roggenbrot backen. Für acht Portionen brauchen Sie:

  • 550 g Roggenmehl
  • 30 Hefe
  • 375 ml warmes Wasser
  • etwas Mehl für die Arbeitsplatte
  • Öl für das Backblech
  • Nach Belieben Haferflocken, Samen oder Kerne zum Dekorieren.

Zubereitung

  1. Stellen Sie zuerst einen Vorteig her. Das geht ganz einfach: Lösen Sie die Hefe in 75 Milliliter lauwarmem Wasser auf und vermengen Sie alles gut mit 150 Gramm Mehl. Der Vorteig ruht abgedeckt über Nacht bei Zimmertemperatur.
  2. Geben Sie das restliche Mehl zusammen mit dem Vorteig und 300 Milliliter warmem Wasser in eine große Schüssel und verkneten Sie alles gut.
  3. Lassen Sie den Teig für etwa 40 Minuten bei Zimmertemperatur gehen.
  4. Kneten Sie die Masse erneut gut durch. Bei Bedarf können Sie noch etwas Mehl hinzufügen.
  5. Teilen Sie dann den Teig in acht Portionen und formen Sie hieraus kleine Brote. Diese können Sie dann nach Belieben mit Kernen, Haferflocken oder Saaten bestreuen.
  6. Fetten Sie das Backblech ein, legen Sie die Laibe darauf und lassen Sie alles erneut für etwa 20 Minuten gehen.
  7. Indes können Sie den Backofen auf 190 Grad Celsius (bei Umluft 170 Grad Celsius) aufheizen.
  8. Sind die Brote aufgegangen, werden Sie 30 Minuten lang knusprig braun gebacken.

Info
Ein Laib Brot hat etwa 900 Kilokalorien.

Rezept für Pizza ohne Mehl

Einen Pizzateig können Sie auch ohne Mehl zubereiten – und zwar mit Kartoffelmehl oder einer Packung Halb & Halb Knödel. Anmerkung: Einige der pulverförmigen Fertigprodukte kommen ohne Weizen aus.

Für vier Portionen brauchen Sie:

  • 1 Packung Halb & Halb Knödel (Fertigprodukt)
  • 200 g Feta-Käse
  • 200 ml Sahne
  • 2 Eier
  • Wasser
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise gerebelter Majoran
  • 1 Prise Paprikapulver
  • 1 Prise Rosmarin
  • 12 Cocktailtomaten
  • 50 g Rucola

Zubereitung

  1. Heizen Sie den Backofen (Umluft) auf 170 Grad Celsius vor.
  2. Geben Sie die Eier zusammen mit 700 Milliliter Wasser in eine Schüssel und verrühren Sie alles.
  3. Rühren Sie das Knödelpulver mit einem Schneebesen unter.
  4. Würzen Sie den Teig mit etwas Pfeffer, Majoran, Rosmarin und Paprika.
  5. Lassen Sie alles etwa zehn Minuten quellen.
  6. Nun teilen Sie den Teig in zwölf Portionen und rollen Sie diese anschließend mit dem Nudelholz rund aus. Der Durchmesser sollte etwa zehn Zentimeter betragen.
  7. Legen Sie die Teigfladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schieben Sie dieses für 20 Minuten in den Ofen. Die Teiglinge werden nur vor- nicht fertiggebacken.
  8. Währenddessen können Sie den Feta fein würfeln und mit der Sahne zu einer cremigen Masse rühren. Würzen Sie sie mit etwas Cayennepfeffer.
  9. Die Tomaten können Sie waschen und in Viertel oder kleine Scheiben schneiden.
  10. Nun ist es Zeit, die vorgebackenen Pizzen aus dem Ofen zu holen und sie zu belegen.
  11. Zuerst werden sie mit der Fetacreme bestrichen. Anschließend verteilen Sie die Tomatenstückchen auf den Kartoffelpizzen und schieben die Backbleche erneut für fünf bis zehn Minuten zurück in den Ofen.
  12. Sobald die Pizzen knusprig gebacken sind, holen Sie sie aus dem Ofen und garnieren Sie sie vor dem Servieren mit dem Rucola.

Info
Eine Pizza hat etwa 150 Kilokalorien.

Alternativen zu Mehl

Als Mehlersatz eignen sich:

  • Mandelmehl
  • Nussmehl
  • Kokosmehl
  • Kastanienmehl
  • Amaranthmehl
  • Reismehl
  • Hirsemehl

Info: Dinkelmehl enthält Gluten und ist bei einer Unverträglichkeit daher nicht als Mehlersatz verwendbar.

Wird Mehl als Bindemittel – beispielsweise in Soßen – benötigt, können folgende Alternativen sinnvoll sein:

  • Guarkernmehl
  • Speisestärke (aus Mais)
  • Kartoffelmehl

Wer mag, kann auch andere Produkte wie Kichererbsenmehl, Sojamehl oder Hanfmehl zum Backen oder Andicken ausprobieren. Erkundigen Sie sich allerdings vorab über die Backeigenschaften der Weizenmehl-Alternativen. Auch der Eigengeschmack der Produkte ist teilweise etwas gewöhnungsbedürftig.

Verwendete Quellen
  • t-online Rezeptdatenbank
  • Edeka
  • Für Sie
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