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Butterpilz: Häufig als Speisepilz verwendet


Butterpilz: Häufig als Speisepilz verwendet

tg (CF)

Aktualisiert am 16.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Der Butterpilz gilt als essbar obwohl Unverträglichkeiten auftreten können
Der Butterpilz gilt als essbar obwohl Unverträglichkeiten auftreten können (Quelle: Metodi Popow/imago-images-bilder)

Der Butterpilz ist ein beliebter Speisepilz aus deutschen Wäldern. Dabei ist die Essbarkeit des Pilzes aus der Familie der Schmierröhrlingsverwandten nicht unumstritten.

Butterpilz in der Nähe von Kiefern

Der Butterpilz (Suillus luteus), auch Butter-Röhrling, Rotzer oder Slippery Jack genannt, ist ein in Deutschland sehr häufig vorkommender Pilz, der meist in Symbiose mit Kiefern lebt und daher oft in der Nähe dieser Nadelbäume zu finden ist. Der Butterpilz hat einen braunen Hut mit einem Durchmesser von bis zu zwölf Zentimetern, der von einer schleimigen Schicht überzogen ist. Die buttergelben Röhren der jungen Pilze, die später ins Olivgelbe übergehen können, haben dem Butterpilz seinen Namen gegeben. Zu finden ist der Butterpilz von Juni bis Oktober.

Essbar, aber nicht immer verträglich

In Deutschland gilt der Butterpilz als Speisepilz, allerdings weisen Experten in den letzten Jahren vermehrt auf Unverträglichkeiten hin, die nach dem Verzehr aufgetreten sind. So informiert die Pilzdatenbank der Medizinischen Klinik der Technischen Universität München darüber, dass nach dem Konsum bei Patienten eine Pilzvergiftung mit Magen-Darm-Reizung aufgetreten sei. Es wird zudem vermutet, dass ungehäutete Pilzhüte Verdauungsbeschwerden und Durchfall verursachen können. In einem Fall wurde bislang eine allergische Reaktion auf einen Butterpilz dokumentiert. Dennoch wird er zumeist immer noch als Speisepilz eingestuft.

Tipps zum Sammeln

Wenn Sie den Butterpilz in Ihrem Sammelkorb nicht missen möchten, sollten Sie allerdings die eine oder andere Vorsichtsmaßnahme beherzigen. Zunächst sollten Sie den Pilz nach dem Pflücken auf Maden untersuchen, die sich in darin besonders wohl fühlen. Danach sollten Sie unbedingt die schleimige Schicht mit einem Tuch abwischen, denn hier können sich während des Transports Schmutz und Bakterien ansammeln, die sich später nur mühsam entfernen lassen.

Wenn Sie Zweifel haben, ob es sich bei den von Ihnen eingesammelten Pilzen auch wirklich um essbare Exemplare handelt, dann sollten Sie diese von einem geprüften Pilzsachverständigen überprüfen lassen. Nähere Informationen zu Experten in Ihrer Nähe finden sie bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM). Bedenken Sie beim Sammeln auch, dass es in Deutschland vorgeschriebene Höchstmengen an Speisepilzen gibt, die Sie für den Eigenbedarf sammeln dürfen.

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