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Miesmuscheln: Wie gesund sind sie wirklich?

Schalentiere  

Miesmuscheln: Wie gesund sind sie wirklich?

23.10.2014, 15:38 Uhr | rk (CF)

Miesmuscheln: Wie gesund sind sie wirklich?. Die Gefahr einer Miesmuschel-Vergiftung ist in den Sommermonaten besonders hoch. (Quelle: Getty Images/chengyuzheng)

Die Gefahr einer Miesmuschel-Vergiftung ist in den Sommermonaten besonders hoch. (Quelle: chengyuzheng/Getty Images)

Sind Miesmuscheln gesund? Erfahren Sie hier, welche wertvollen Nährstoffe in den Schalentieren enthalten sind und warum das Essen der maritimen Delikatesse dennoch manchmal krank macht.

Nährwerte von Miesmuscheln

Ob Miesmuscheln gesund sind, darüber gibt ein Blick auf die Nährwerttabelle der Meeresfrüchte Aufschluss. Mit einem Kaloriengehalt von 69 Kilokalorien gehören die Muscheln zu den Lebensmitteln mit geringer Kaloriendichte. Dies liegt daran, dass die Schalentiere zu 80 Prozent aus Wasser bestehen.

Mit 10,5 Gramm Proteinen pro Hundert Gramm sind sie reich an Eiweiß, während Kohlenhydrate nur 2,4 Gramm ausmachen. Wer auf eine figurbewusste Ernährung Wert legt und über das nötige Kleingeld verfügt, kann sich mit gutem Gewissen an Miesmuscheln satt essen.

Ein hoher Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen ist ein weiterer Faktor, weshalb Miesmuscheln gesund sind. Vitamine B1, B2, B6, C und E tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Zudem enthalten die Miesmuscheln große Mengen an Natrium, Kalium und Phosphor, auch Magnesium, Calcium und Eisen sind darin enthalten.

Nicht immer sind Miesmuscheln gesund

Abhängig von der Wasserqualität des Anbaugebietes können Miesmuscheln nicht nur Umweltgifte enthalten, sondern auch Toxine aus Algen. Die Wasserpflanzen dienen den Schalentieren als Nahrung und enthalten zum Teil chemische Substanzen, die beim Menschen nach dem Essen der Muscheln zu Vergiftungserscheinungen führen können. Typische Symptome der Muschelvergiftung sind kribbelnde Lippen, Lähmungen im Gesicht und an den Extremitäten sowie schlimmstenfalls eine lebensbedrohliche Lähmung der Atemmuskulatur, berichtet die "Welt".

Damit keine vergifteten Muscheln in den Handel gelangen, werden EU-weit ganzjährige Tests durchgeführt, bei denen die Aufzuchtgebiete an den Küsten auf Algentoxine untersucht werden. Ist die Konzentration an giftigen Algen zu hoch, gelangen die Muscheln nicht in den Handel. Zusätzlich werden die Schalentiere in den Reinigs- und Verpackungszentren auf Gifte untersucht, berichtet das Portal "gesundheit.de". So soll gewährleistet werden, dass die Miesmuscheln gesund und zum Essen geeignet sind.

Ganz auszuschließen ist eine Miesmuschelvergiftung jedoch nicht. Die Gefahr, sich zu vergiften, ist in den Sommermonaten besonders hoch. Die althergebrachte Regel, Miesmuscheln nur in den Monaten mit dem Buchstaben "R", also zwischen September und April zu essen, macht daher durchaus Sinn.

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