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Achtung, extrem giftig! Das ist der Pilz des Jahres 2019

Achtung, giftig!  

Das ist der Pilz des Jahres 2019

23.09.2018, 11:08 Uhr | Birgit Zimmermann, dpa

Achtung, extrem giftig! Das ist der Pilz des Jahres 2019. Pilz des Jahres 2019: Er wird von manchen Pilzsammlern mit essbaren Täublingen oder Champignons verwechselt. (Quelle: dpa/Dr. Matthias Theiss/Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V..)

Pilz des Jahres 2019: Er wird von manchen Pilzsammlern mit essbaren Täublingen oder Champignons verwechselt. (Quelle: Dr. Matthias Theiss/Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V../dpa)

Der Pilz des Jahres steht fest – und er ist extrem gefährlich. Ohne ärztliche Hilfe sterben Menschen nach seinem Verzehr binnen drei bis zehn Tagen.

Der Grüne Knollenblätterpilz ist der Pilz des Jahres 2019. Das gaben Experten der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) auf einer Fachtagung im ostsächsischen Kollm bekannt.

So gefährlich ist der Grüne Knollenblätterpilz

Der Giftpilz, lateinisch Amanita phalloides, hat eine große und nicht ganz ungefährliche Bedeutung in Deutschland. Schon der Verzehr von 50 Gramm ist lebensbedrohlich.

Grüne Knollenblätterpilze (Amanita phalloides) stehen auf Waldboden: Die pigmentlose Varietät des Giftpilzes sieht essbaren weißen Champignons besonders ähnlich. (Quelle: dpa/Rainer Wald/Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.)Grüne Knollenblätterpilze (Amanita phalloides) stehen auf Waldboden: Die pigmentlose Varietät des Giftpilzes sieht essbaren weißen Champignons besonders ähnlich. (Quelle: Rainer Wald/Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V./dpa)

Der Grüne Knollenblätterpilz ist an seinen feinen weißen Lamellen und dem knolligen Stielende zwar gut zu erkennen. Dazu kommt ein markant süßlicher, an Kunsthonig erinnernder Geruch. Trotzdem wird er von manchen Pilzsammlern mit essbaren Täublingen oder Champignons verwechselt. Ohne ärztliche Hilfe nach dem Verzehr droht dem Menschen binnen drei bis zehn Tagen der Tod durch multiples Organversagen.

In Deutschland weit verbreitet

Der Giftpilz ist in Deutschland weit verbreitet. Er lebt vor allem in Symbiose mit Buchen und Eichen und liefert seinen Partnern wichtige Nährstoffe sowie Wasser. Für stabile Ökosysteme sind Pilze unverzichtbar, erklären die Pilzfachleute.

Die Gesellschaft für Mykologie fordert eine stärkere öffentliche Unterstützung für Pilzberater und Pilzsachverständige. Sie arbeiteten mit den Giftnotrufzentralen zusammen, seien aber zumeist ehrenamtlich tätig. Ihre Tausenden Beratungsgespräche jedes Jahr seien wichtig, um weniger kundige Pilzsucher vor Vergiftungen zu bewahren.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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