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EU-Gericht: Bisphenol A weiter als gefährlich eingestuft

EU-Gericht urteilt  

Plastikzusatzstoff Bisphenol A weiter als gefährlich eingestuft

11.07.2019, 10:23 Uhr | rtr

EU-Gericht: Bisphenol A weiter als gefährlich eingestuft. Plastikflasche: Sie enthält die Chemikalie Bisphenol A. (Quelle: Getty Images/Teka77)

Plastikflasche: Sie enthält die Chemikalie Bisphenol A. (Quelle: Teka77/Getty Images)

Es ist in Plastikflaschen und Spielzeug enthalten: Bisphenol A. Die EU hat das umstrittene Umwelthormon als fortpflanzungsschädigend deklariert. Dagegen klagte der europäische Plastikverband. Nun wurde das Urteil gefällt.

Der Plastikzusatzstoff Bisphenol A wird in der EU laut einem Gerichtsurteil weiter als gefährlich eingestuft. Die Substanz bleibe in der EU aufgrund ihrer reproduktionstoxischen Eigenschaften als besonders besorgniserregend eingestuft, urteilt das EU-Gericht (EuG) in Luxemburg. Eine Klage gegen diese Klassifizierung durch den Branchenverband Plastics Europe werde abgelehnt.

Bisphenol A ist ein chemischer Stoff, der vor allem als Ausgangssubstanz zur Herstellung von Polycarbonat-Kunststoffen und Harzen verwendet wird. Es zählt zu den hormonell schädigenden Stoffen und ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten, etwa in Plastikgeschirr, Konservendosen und Kassenbons aus Thermopapier. Seit 2011 ist der Einsatz der Substanz in Babyfläschchen EU-weit verboten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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