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Enkel nicht bei jedem Besuch beschenken

Von t-online, dpa-tmn
Aktualisiert am 13.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Großeltern sollten es mit Geschenken für ihre Enkel nicht übertreiben.
Jeder Besuch ist wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen - Großeltern sollten es mit Geschenken für ihre Enkel nicht übertreiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wenn Oma und Opa kommen, gibt's Geschenke oder Geld. Es ist traurig, wenn Kinder nur materielle Werte mit dem Besuch der Großeltern verbinden und daraus sogar eine Erwartungshaltung entsteht. Deshalb sollten Großeltern nicht jedes Mal etwas mitbringen, sondern lieber viel Zeit mit den Enkeln verbringen, rät Ursula Lehr, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen.

Geschenke sollten auf besondere Anlässe beschränkt sein - zum Beispiel Geburtstag, Ostern, Weihnachten, Einschulung, Kommunion oder Konfirmation. Bei der Auswahl des richtigen Geschenks gibt es mehrere Fallstricke zu beachten: "Sobald die Kinder zwölf Jahre alt sind, sollten sie nichts mehr zum Anziehen schenken. Da treffen sie garantiert nicht den richtigen Geschmack," weiß Lehr.

Gut gemeint, aber voll daneben

Das gilt auch, wenn sie etwas kaufen, das für sie selbst in der Kindheit etwas Besonders gewesen wäre - Schokolade zum Beispiel. "Sowas wird von Kindern heute nicht mehr so geschätzt. Und dann kommt Enttäuschung auf."

Um das zu vermeiden, sollten sich Oma und Opa bei den Eltern der Kinder nach einem sinnvollen Geschenk erkundigen. Sie wissen am besten, was benötigt wird, was dem Kind Spaß bereitet und welche Dinge womöglich aus erzieherischen Gründen unerwünscht sind. Haben die Großeltern mehrere Enkelkinder, reiche auch mal ein Mitbringsel für alle. "Wenn sie im Alter nah beieinanderliegen, ist ein Gesellschaftsspiel vielleicht eine nette Idee", rät Lehr.

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Gemeinsame Erlebnisse sind wertvoller als Geschenke

Für eine gute Beziehung sind Zeit, gemeinsame Erlebnisse und ein offenes Ohr für die Erlebnisse und Sorgen der Kinder wichtiger als Geschenke. Kleine Kinder freuen sich vielleicht über gemeinsames Spielen, Basteln, Puzzeln, Plätzchenbacken oder Geschichtenerzählen - warum nicht gemeinsam eine Abenteuergeschichte erfinden, die bei jedem Besuch fortgesetzt wird?

Mit größeren Kindern können Großeltern Ausflüge unternehmen, für die die Eltern keine Zeit oder Lust haben, zum Beispiel eine Fahrradtour, eine Bootsfahrt, Besuch eines Zoos oder eines Technikmuseums mit Experimentierbereich für Kinder.

Kinder profitieren vom Erfahrungsschatz der Großeltern

In jeder Familie gibt es außergewöhnliche Lebensgeschichten, die sich spannend erzählen lassen. Beim gemeinsamen Blättern in alten Fotoalben lässt sich Zeitgeschichte mit der eigenen Familie verbinden.

Die Großeltern verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz, den sie an die jüngste Generation weitergeben können - verblüffende Tricks, Fachwissen, handwerkliches Know How oder Handarbeitstechniken. Selbermachen steht bei jungen Leuten wieder hoch im Kurs, da können Oma und Opa mit ihren Kenntnissen punkten und fast vergessene Techniken wiederbeleben.

Familiengeschichte digital aufbereitet

Wichtig ist, dass die Großeltern ergründen, wofür sich die Enkel interessieren und daran anknüpfen. Gleichfalls sollten sie offen sein für die heutige Lebenswelt der Enkel, die von Schulsystemen, Freizeitaktivitäten und digitaler Kommunikation geprägt ist.

Doch gerade die digitalen Medien können zu einem verbindenden Element werden. Der Umgang mit dem PC ist vielen Senioren halbwegs vertraut, doch hier können sie viel von den Enkeln lernen. Denkbar sind auch gemeinsame Projekte wie digitale Fotobücher von Festen oder Urlauben, eine mit historischen Fotos bebilderte Familiengeschichte oder ein Video, das gemeinsam aufgenommen und bearbeitet wird.

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Von Claudia Zehrfeld
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