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Trennung: Wie Ex-Partner ihren Trennungskindern das Leben leichter machen


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So können Kinder die Trennung besser verkraften

dpa, Sophia Weimer

22.07.2015Lesedauer: 2 Min.
Trennung und Scheidung: Wenn Eltern heillos zerstritten sind, kann eine Trennung auch für das Kind besser sein.
Wenn Eltern heillos zerstritten sind, kann eine Trennung auch für das Kind die bessere Alternative sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Bei der Trennung oder Scheidung der Eltern bricht für Kinder eine Welt zusammen. Die Ex-Partner müssen nicht nur mit dem emotionalen Ausnahmezustand klarkommen, sondern auch Lösungen für den gemeinsamen Umgang mit den Kindern finden: Wann ist das Kind bei wem? Wie werden die Urlaube aufgeteilt? Was ist, wenn ein neuer Partner einzieht? Familientherapeutin Dana Urban gibt Tipps, wie der Familienalltag nach einer Trennung gelingen kann.

Die beste Unterstützung für Trennungskinder ist "da sein und zuhören", rät die Familientherapeutin von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (BKE). Wichtig ist, dem Kind keinen Druck oder ein schlechtes Gewissen zu machen.

Sätze wie "Ich bin traurig, wenn du nicht da bist", verkneift man sich besser. Positiver ist: "Ich freue mich auf dich". Tabu ist jedoch, das Kind über den anderen Elternteil auszuhorchen. Außerdem sollten Eltern alles rechtzeitig ankündigen und mit dem Kind besprechen, damit es zum Beispiel schon am Vortag weiß, wer es nachmittags von der Kita abholt.

Lieber feste oder flexible Besuchsregelung?

"Ich würde es vom Kindesalter und der Situation abhängig machen", sagt Urban. Es ist nicht immer die beste Lösung, wenn das Kind beispielsweise grundsätzlich nur an den Wochenenden beim Vater ist. Wenn genug Vertrauen und Zuverlässigkeit da sind und es das Kind nicht überfordert, ist eine flexible Regelung wunderbar. Sie kann das Kind aber verunsichern, wenn es noch sehr klein ist oder wenn sich Eltern oft streiten.

Sollte das Kind in der bisherigen Wohnung bleiben?

"Die alte Wohnung ist vertraut, gibt Sicherheit - bei ganz kleinen Kindern wäre es gut, wenn sich das berücksichtigen ließe", sagt Urban. Das gilt besonders, wenn mit dem Umzug erschwerend auch noch ein Kita-Wechsel verbunden wäre. Aber: "Wenn es sich nicht verhindern lässt, kann ein Umzug aber auch gut für alle Beteiligten sein." Dann ist es wichtig, das Kind im Blick zu haben und es beispielsweise bei der Einrichtung einzubeziehen.

Kann eine Trennung für das Kind auch positiv sein?

Es ist leichter für das Kind, wenn es Klarheit bekommt, wenn die Situation zuhause vorher sehr angespannt war. Durch eine Trennung könnten alle Seiten zur Ruhe finden, meint Urban. Wichtig ist diese Botschaft der Eltern an ihr Kind: "Wir lieben dich und sind für dich da. Die Trennung als Paar ändert nichts daran, dass wir beide deine Eltern sind."

Wie sollten getrennt lebende Eltern den Urlaub planen?

Gemeinsamer Urlaub ist nicht immer zu empfehlen. Wenn etwa der Vater das Kind im Urlaub nicht so oft sieht, kann er vielleicht mal eine Woche mehr Urlaub mit ihm machen. "Je älter die Kinder, umso mehr kann man sich mit ihnen zusammensetzten und gemeinsam überlegen."

Wann und wie stellt man dem Kind einen neuen Partner vor?

Lieber vorsichtig und langsam angehen, rät Urban. Mutter oder Vater sollten erst sehr genau prüfen, wie stabil die neue Beziehung ist und sich über ihre eigenen Gefühle im Klaren sein. Die einzelnen Schritte sollten sehr behutsam ablaufen. Für ein erstes Treffen empfiehlt die Expertin einen gemeinsamen Ausflug an einen neutralen Ort - beispielsweise in den Zoo. Generell ist es für Kinder wichtig, dass sie den neuen Partner mögen dürfen - auch, wenn das schwierig für den anderen Elternteil ist

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Diese Rechte haben Kinder
  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld
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