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Wie Achtsamkeit Stress und Hautprobleme lindern kann


Achtsamer Alltag
Wie Achtsamkeit Stress und Hautprobleme lindern kann

t-online, Lena Wittland

14.01.2024Lesedauer: 3 Min.
imago images 0200526238VergrĂ¶ĂŸern des BildesEine Tasse Tee bewusst und ohne Ablenkung zu genießen, schult Ihre Achtsamkeit. (Quelle: IMAGO/Tanya Yatsenko/imago)
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Stress und Hautprobleme sind oft eng miteinander verbunden. Achtsamkeit hilft Ihnen, ausgeglichener zu sein und so Stress und Hautirritationen zu lindern.

Ihr Alltag ist hektisch? Zwischen Arbeit, Privatleben und sonstigen Terminen bleibt oftmals wenig Zeit fĂŒr eine entspannte Mahlzeit oder eine Zeit der Ruhe und Entspannung. Nicht selten treten in solch stressigen Lebensphasen Hautprobleme auf. Wir erklĂ€ren, welche kleinen VerĂ€nderungen hin zu mehr Achtsamkeit eine große Auswirkung auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Hautgesundheit haben können.

Haut und Psyche im Zusammenhang

Dass die Haut eng mit der Psyche zusammenhÀngt, wurde bereits durch viele Studien belegt. HÀufig auftretende Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Akne oder Nesselsucht werden daher als psychosomatische Dermatosen bezeichnet. Das bedeutet, dass diese Hautkrankheiten zwar körperlich (somatisch) zum Ausdruck kommen, aber durch die Psyche beeinflusst werden. Somit kann zwar Ihr psychischer Stress Hautkrankheiten und Irritationen verstÀrken, im Umkehrschluss können Sie jedoch auch mit Entspannung und Achtsamkeit Ihre Hautgesundheit verbessern.

Bedeutung von Achtsamkeit

Von Achtsamkeit haben Sie mit Sicherheit schon einmal etwas gehört. Doch was genau meint dieser Begriff?

  • UrsprĂŒnglich stammt das Konzept der Achtsamkeit aus dem Buddhismus. Achtsamkeit stellt in dieser Tradition eine zentrale Haltung dar, wird in Meditationen geschult und im Alltag geĂŒbt.
  • In letzter Zeit wird Achtsamkeit in verschiedenen therapeutischen Programmen wirkungsvoll eingesetzt.
  • Unter Achtsamkeit versteht man das GegenwĂ€rtig-sein und bewusste Wahrnehmen in einem Moment, ohne diesen zu beurteilen. Sinneswahrnehmungen, GefĂŒhle und der Lauf der Gedanken werden wahrgenommen, ohne diese zu bewerten und auf sie zu reagieren.

Ideen fĂŒr mehr Achtsamkeit im Alltag

Das Besondere an der Achtsamkeit ist, dass Sie diese bei jeder TĂ€tigkeit in Ihrem Alltag ausĂŒben können. Ob bei einem Spaziergang am Morgen, beim ZĂ€hneputzen, beim Kochen oder im Umgang mit Ihren Kindern – lassen Sie achtsame Momente in Ihren Alltag einfließen. Sie entschleunigen, schulen Ihre Wahrnehmung und lassen Sie den Stress von sich abprallen.

Wenn Sie dies eine Zeit lang regelmĂ€ĂŸig vollziehen, wird Ihnen Ihre Haut das möglicherweise klar widerspiegeln. Hier eine Idee, die Sie einmal in Ihren Alltag integrieren könnten:

Die Teezeremonie

Trinken Sie morgens einen Tee? Dann nutzen Sie diese Gelegenheit, achtsam in Ihren Tag zu starten. Statt den Tee nebenbei aufzugießen, wĂ€hrend er zieht, anderes zu erledigen oder auf das Handy zu schauen und ihn dann in drei schnellen ZĂŒgen herunterzuspĂŒlen, lassen Sie sich etwas Zeit und bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bei der Sache.

  1. WĂ€hlen Sie ein Aroma, das Ihnen zusagt und riechen Sie, bevor Sie den Beutel in die Tasse geben, daran. Nehmen Sie den Duft wahr, ohne ihn als lecker, gut oder unangenehm zu beurteilen. Wonach riecht der Tee? Welche Zutaten erkennen Sie im Duft?
  2. Geben Sie dann den Beutel in eine Tasse und ĂŒbergießen Sie ihn mit heißem Wasser. Beobachten Sie, wie sich die Farbe des Tees in kleinen Wölkchen ausbreitet, beobachten Sie den Wasserdampf ĂŒber der Tasse und sehen Sie zu, wie Ihr Tee zieht und das Wasser Farbe, Geruch und Geschmack annimmt.
  3. Nehmen Sie einen bewussten ersten Schluck. Schmecken Sie das Aroma, nehmen Sie die Temperatur wahr und fĂŒhlen Sie nach, wie auch Ihre HĂ€nde, die die Tasse halten, und Ihr Bauch nach dem Schlucken angenehm warm werden.

NatĂŒrlich können Sie dieselbe Übung auch beim Essen oder dem Lutschen eines Hustenbonbons ausprobieren. Oder ganz bewusst, achtsam – und ohne zu bewerten – das Blumenbeet der Nachbarn, den Obststand neben dem BĂŒroeingang oder den Wind in den BĂ€umen beim LĂŒften des Kinderzimmers wahrnehmen.

Schaffen Sie sich kleine, achtsame Momente im Alltag, um herunterzukommen, die stressigen Gedanken beiseite zu schieben und Energie zu tanken. So reduzieren Sie ganz nebenbei Ihren Stresslevel und tun Ihrer Haut sowie Ihrer psychischen und physischen Gesundheit etwas Gutes.

Verwendete Quellen
  • eigene Recherche
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