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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Welche Tiere halten Winterschlaf?

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 05.01.2022Lesedauer: 2 Min.
SiebenschlÀfer: Die Nagetiere halten rund sieben Monate Winterschlaf.
SiebenschlÀfer: Die Nagetiere halten rund sieben Monate Winterschlaf. (Quelle: Kerstin Hinze/imago-images-bilder)
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Um die niedrigen Temperaturen im Winter zu ĂŒberleben, gibt es im Tierreich mehrere Strategien. Manche Tiere halten Winterschlaf – und der ist fĂŒr sie lebensnotwendig.

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Tiere halten Winterschlaf?
  • Warum halten Tiere eigentlich Winterschlaf?
  • Wie lange dauert der Winterschlaf?
  • Welche Tiere halten Winterruhe?
  • Welche Tiere fallen in die Winterstarre?

Nicht jedes Tier kann sich im Winter ein dickes Fell zulegen oder wie Vögel in den warmen SĂŒden fliegen. Einige Tiere haben nur eine Möglichkeit, den Winter zu ĂŒberleben, indem sie Winterschlaf halten. Andere Tiere halten dagegen Winterruhe oder fallen in die Winterstarre.


Diese Tiere halten Winterschlaf

Murmeltiere können bis zu neun Monate Winterschlaf halten.
Meist wachen die Tiere Ende April oder Anfang Mai aus ihrem Winterschlaf auf.
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Welche Tiere halten Winterschlaf?

Eingerollter Igel: Die Tiere halten in der kalten Jahreszeit Winterschlaf.
Eingerollter Igel: Die Tiere halten in der kalten Jahreszeit Winterschlaf. (Quelle: alarich/getty-images-bilder)
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HÀlt ein Tier Winterschlaf, bedeutet das, dass es die Körpertemperatur herabsenkt, keine Nahrung zu sich nimmt sowie den Stoffwechsel und alle Körperfunktionen herunterfÀhrt. Beispielsweise verringern sich die Atmung und der Herzschlag, um Energie zu sparen. In dieser Zeit lebt das Tier von seinen vorher angefressenen Fettreserven.

Den Zustand, in dem es sich befindet, nennen Experten Torpor. Es gibt jedoch auch Wachpausen, die das Tier beispielsweise zum Abgeben von Kot und Urin nutzt. Zu den WinterschlÀfern gehören unter anderen:

  • Igel
  • SiebenschlĂ€fer
  • FledermĂ€use
  • Murmeltiere

Warum halten Tiere eigentlich Winterschlaf?

Tiere halten Winterschlaf, weil sie bei Eis und Schnee nicht mehr genĂŒgend Nahrung finden. Wenn es anfĂ€ngt kĂ€lter zu werden, ziehen sich Igel, SiebenschlĂ€fer, Murmeltiere und auch FledermĂ€use in ihr Winterquartier zurĂŒck und fallen in einen Tiefschlaf.

Kein Tier sollte wÀhrend seines Winterschlafs geweckt werden, denn das kann den Tod bedeuten, wenn sie bei Schnee und KÀlte umherirren. Beim Aufwachen verbrauchen die WinterschlÀfer zudem viel Energie.

Wie lange dauert der Winterschlaf?

Die Dauer des Winterschlafs ist von Tier zu Tier unterschiedlich. In der Regel ziehen sich die Tiere fĂŒr den Winterschlaf im November oder Dezember zurĂŒck und werden erst im FrĂŒhling wieder aktiv. Igel halten etwa ab Mitte November bis in den MĂ€rz oder April hinein ihren Winterschlaf, SiebenschlĂ€fer fallen meist schon ab Mitte September fĂŒr rund sieben Monate in den Winterschlaf.

Welche Tiere halten Winterruhe?

Etwas anders ergeht es den Tieren, die die kalte Jahreszeit in der Winterruhe verbringen. Ihr Ruhezustand wird hĂ€ufiger als bei den WinterschlĂ€fern durch Wachphasen unterbrochen. Zwar sinkt auch ihr Energiebedarf, sie mĂŒssen sich aber auch im Winter mit Nahrung versorgen. Zu den Tieren, die Winterruhe halten, gehören unter anderen:

  • Eichhörnchen
  • WaschbĂ€ren
  • Dachse
  • BraunbĂ€ren

Welche Tiere fallen in die Winterstarre?

Kröte im Winter: Bei kalten Temperaturen fallen Kröten in eine Winterstarre.
Kröte im Winter: Bei kalten Temperaturen fallen Kröten in eine Winterstarre. (Quelle: imago/blickwinkel)

Wechselwarme Tiere wie Amphibien und Reptilien haben keine konstante Körpertemperatur, sondern passen sich der Umgebungstemperatur an. Bei niedrigen Temperaturen können sie sich nicht mehr bewegen und fallen in die Winterstarre, auch KÀltestarre genannt. Zu ihnen gehören unter anderen:

  • Kröten
  • Schildkröten
  • Eidechsen
  • einige Insekten
  • einige Fischarten

Kröten suchen sich fĂŒr ihre Winterstarre beispielsweise ein Erdloch einer WĂŒhlmaus oder sie kriechen tief in den Schlamm eines Bachs oder Sees.

Im Gegensatz zu einem WinterschlÀfer kann eine Kröte nicht so einfach aus der Starre geweckt werden.

Weitere Artikel


Wenn die Temperaturen im FrĂŒhling wieder steigen, dann löst sich die Winterstarre und die Kröte muss wieder zu KrĂ€ften kommen.

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