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Was essen Schmetterlinge? Nahrung der hübschen Falter


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Die beste Nahrung: Was fressen Schmetterlinge?

t-online, me

Aktualisiert am 07.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Tagpfauenauge (Inachis io): Es gehört zu den auffälligsten und bekanntesten Tagfaltern in Deutschland.
Tagpfauenauge (Inachis io): Es gehört zu den auffälligsten und bekanntesten Tagfaltern in Deutschland. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Sie wünschen sich farbenprächtige Falter in Ihrem Garten? Dann sollten Sie für ausreichend Schmetterlingsnahrung sorgen. Mit diesen Pflanzen locken Sie die Insekten an.

Das Wichtigste im Überblick


  • Schmetterlingsnahrung: Hauptsache flüssig
  • Sommerflieder ist beliebte Nektarpflanze
  • Blumenwiese und heimische Pflanzen
  • Was die Raupen der Schmetterlinge fressen

Schmetterlinge zählen zu den beliebtesten Insekten. Zudem leisten die farbenfrohen Falter einen wichtigen Beitrag zum Bestäuben von Pflanzen. Grund genug, die Schmetterlinge zu füttern – aber was mögen sie?


Die schönsten heimischen Schmetterlinge

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Schmetterlingsnahrung: Hauptsache flüssig

Sind die Falter aus ihrem Kokon geschlüpft, gehen sie bereits auf die Suche nach Schmetterlingsnahrung. Diese finden sie hauptsächlich im Blütennektar einheimischer Pflanzen. Einige Exemplare ernähren sich auch von Pflanzensäften aus Blättern, Honigtau von Läusen oder Saft von faulendem Obst. Hauptsache flüssig, ist hier das Motto. Denn: Um die Schmetterlingsnahrung aufzunehmen, benutzen die Insekten ihren Saugrüssel.

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Sommerflieder ist beliebte Nektarpflanze

Zu den beliebtesten Nektarpflanzen von Schmetterlingen gehört laut des Naturschutzbund Deutschland (NABU) der Sommerflieder (Buddleja), der nicht ohne Grund auch Schmetterlingsflieder genannt wird. Der robuste und einfach zu pflegende Gartenstrauch lockt die farbenfrohen Falter gleich in Scharen an, die sich an den zahlreichen kleinen Blüten satt fressen.

Distelfalter (Vanessa cardui) auf Sommerflieder (Buddleja davidii): Der Falter mag den blütenreichen Strauch.
Distelfalter (Vanessa cardui) auf Sommerflieder (Buddleja davidii): Der Falter mag den blütenreichen Strauch. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Zusätzlich können Sie den Insekten einen Gefallen tun, wenn Sie die eine oder andere Ecke im Garten dem Wildwuchs überlassen, sodass Disteln, Brennnesseln oder Sauerampfer als Schmetterlingsnahrung dienen können.

Blumenwiese und heimische Pflanzen

Wenn Ihr Garten vorwiegend aus Rasen besteht, können Sie schon mit einfachen Maßnahmen für ausreichend Schmetterlingsnahrung sorgen: Gestalten Sie beispielsweise einen kleinen Abschnitt am Rand des Rasens schmetterlingsgerecht, indem Sie Saatgut für eine Blumenwiese aussäen. Sobald sich die ersten Blüten zeigen, finden die Falter ausreichend Nahrung, und Sie können sich über die flatternde Vielfalt freuen.

Baum-Weissling (Aporia crataegi) auf Rotklee (Trifolium pratense): Der Falter nascht gern an dem Heilkraut, das auch Wiesenklee genannt wird.
Baum-Weissling (Aporia crataegi) auf Rotklee (Trifolium pratense): Der Falter nascht gern an dem Heilkraut, das auch Wiesenklee genannt wird. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Alternativ können Sie auch gezielt auf Nektarpflanzen bei der Gartengestaltung achten. Wichtig ist hierbei, dass möglichst zu jeder Zeit eine Pflanzenart Blüten mit Nektar trägt. Laut NABU sind diese heimischen Pflanzen besonders gut geeignet:

Sie liefern nämlich nicht nur Schmetterlingsnahrung in Form von Blütennektar, sondern bieten auch den Raupen genügend zu fressen.

Was die Raupen der Schmetterlinge fressen

Wer seinen Garten nur mit Nektarpflanzen bestückt, vergisst nämlich den Nachwuchs, der im besten Fall im Folgejahr für noch mehr bunte Falter sorgt. Raupen ernähren sich nicht von Nektar, sondern fressen ausschließlich Blätter. Die Fraßstellen sehen zwar nicht unbedingt schön aus, doch das machen die farbenfrohen Schmetterlinge, die sich aus den Raupen entwickeln, um ein Vielfaches wieder wett.

Admiral (Vanessa atalanta) auf einer Brennnessel (Urtica): Auch geschlüpfte Schmetterlinge mögen die Heilpflanze.
Admiral (Vanessa atalanta) auf einer Brennnessel (Urtica): Auch geschlüpfte Schmetterlinge mögen die Heilpflanze. (Quelle: Karina Hessland/imago-images-bilder)

Der Nachwuchs ist allerdings wählerischer, was seine Nahrungsquellen betrifft. Die Raupen verschiedener Schmetterlingsarten bevorzugen unterschiedliches Grün. Brennnesseln sind deshalb besonders praktisch, weil sie gleich mehreren Raupen als Schmetterlingsnahrung dienen. An ihnen fressen sich Tagpfauenauge, Admiral, Distelfalter, Kleiner Fuchs und das Landkärtchen satt, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
  • Naturschutzbund Deutschland (NABU)
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Von Anastasia Klimovskaya
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