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Segelfalter: Schmetterling mit Zebrastreifung

Tagfalter  

Segelfalter: Schmetterling mit Zebrastreifung

22.08.2013, 16:18 Uhr | wp (CF)

Segelfalter: Schmetterling mit Zebrastreifung. Das markante Zebramuster macht den Segelfalter unverwechselbar (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das markante Zebramuster macht den Segelfalter unverwechselbar (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Segelfalter ist für viele einer der schönsten Tagfalter. Sein markantes Zebramuster macht ihn unverwechselbar. Größtes Verbreitungsgebiet in Deutschland ist Rheinhessen. Der Segelfalter steht unter besonderem Schutz.

Segelfalter: Markante Zebrastreifen

Der Segelfalter gehört zu der Familie der Ritterfalter. Sein markantes Aussehen macht ihn zu einer besonderen Erscheinung unter den Tagfaltern: Auf weißem bis hellgelbem Grund ziehen sich sechs schwarze Querstreifen über jeden Flügel, was ihm ein zebraartiges Aussehen verleiht. Im Gegensatz zum verwandten Schwalbenschwanz verfügt der Segelfalter über einen verlängerten Hinterflügelfortsatz.

Wissenswertes über den Schmetterling

Seinen Namen verdankt der Segelfalter seinem eleganten Flugstil. Unter Ausnutzung der Thermik kann der Schmetterling minutenlang ohne einen Flügelschlag durch die Luft segeln.

Die Flügelspannweite des Segelfalters beträgt zwischen 30 und 40 Millimeter bei einer Länge von etwa 45 Millimetern, wobei die Männchen etwas kleiner als die Weibchen sind. Segelfalter ernähren sich hauptsächlich von Blütennektar, männliche Exemplare wurden auch schon dabei beobachtet, wie sie an Exkrementen saugten.

Verbreitungsgebiet und Besonderheiten

Nördlich der Alpen kommt der Segelfalter nur selten vor. Sein Hauptverbreitungsgebiet liegt in südlicheren Zonen wie dem Mittelmeerraum. Nach Osten hin reicht es über das nichttropische Asien bis nach China.

Der Schmetterling bevorzugt in Deutschland wärmebegünstigte, südlich ausgerichtete Hanglagen, wie sie in den Weinbergen entlang des Mittelrheins vorkommen und an den Hängen der Nahe, Mosel und der Ahr im rheinhessischen Rheinland-Pfalz, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Website.

Die männlichen Segelfalter zeigen ein ausgeprägtes Verhalten der Gipfelbalz und sind daher oft auf Bergkuppen anzutreffen, wo sie nach attraktiven Weibchen Ausschau halten. Im rheinhessischen Verbreitungsgebiet bildet der Schmetterling zwei Generationen pro Jahr aus, die erste von Anfang Mai bis Juni, die zweite von Mitte Juli bis in den August.

Die Lebensspanne eines Segelfalters beträgt durchschnittlich 16 Tage. Da der Segelfalter bereits aus vielen Regionen Deutschlands verschwunden ist, steht er als stark gefährdete Art unter besonderem Schutz.

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