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Lurche: Die ältesten Landwirbeltiere der Welt

Amphibien  

Lurche: Die ältesten Landwirbeltiere der Welt

06.09.2013, 15:22 Uhr | jb (CF)

Die Lurche oder Amphibien sind stammesgeschichtlich betrachtet die älteste Klasse der Landwirbeltiere. Charakteristisch ist ihre Eigenschaft, sich sowohl im Wasser als auch zu Land zu bewegen. Hier finden Sie ein paar interessante Infos zum Thema.

In Wasser und an Land heimisch

Der Name „Amphibia“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „doppellebig“, was sich auf die zwei Lebensräume der Tiere bezieht. Es gibt weltweit rund 6.000 Amphibienarten, die in drei Ordnungen unterteilt werden: die Schleichenlurche oder Blindwühlen, die Schwanzlurche und die Froschlurche. Nur die beiden Letzteren sind mit 21 Arten in Deutschland heimisch.

Froschlurche: In Deutschland gibt es 14 Arten

In Deutschland gibt es laut eines Online-Berichts des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) 14 verschiedene Froschlurcharten. Der Begriff umfasst Grünfrösche, Braunfrösche, Laubfrösche, Unken und Kröten. Charakteristisch für Froschlurche ist, dass sie nur während ihrer Larvenzeit im Wasser einen Schwanz besitzen. Während der Entwicklung zum Landtier bildet sich dieser zurück. Froschlurche bewegen sich mithilfe ihrer kräftigen Hinterbeine hüpfend voran. Manche Exemplare haben besonders gut ausgebildete Stimmorgane, welche bei einigen Arten durch eine Schallblase verstärkt wird.

Schwanzlurche: Salamander, Molch und Co.

Ein typisches Merkmal von Schwanzlurchen ist der lang gestreckte Körper mit vergleichsweise kurzen Beinen. Mit ihren Schwänzen und der sich schlängelnden Art, sich fortzubewegen, erinnern die Schwanzlurche hin und wieder an Schlangen, mit denen sie jedoch keineswegs verwandt sind. Wo sich einige Exemplare, wie beispielsweise die Salamander, eher zu Land aufhalten, fühlen sich andere im Wasser wohler. Heimische Schwanzlurcharten sind unter anderen Feuersalamander, Alpensalamander, Bergmolch, Fadenmolch, Kammmolch und Teichmolch.

Schwanzlurche haben im Unterschied zu den Froschlurchen meistens freie Rippen und ihre Knochenstruktur ist weniger fest. Auch in Sachen Fortpflanzung gibt es Unterschiede – bei Schwanzlurchen findet eine innere Befruchtung statt, bei Froschlurchen eine äußere.

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