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Amigurumi - eine Anleitung für Einsteiger

Handarbeit  

Amigurumi - eine Anleitung für Einsteiger

27.01.2014, 12:33 Uhr | cp (hp)

Amigurumi - eine Anleitung für Einsteiger. Die kleinen Kunstwerke eignen sich auch für die Osterdekoration (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die kleinen Kunstwerke eignen sich auch für die Osterdekoration (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Amigurumi kommt aus dem Japanischen und bedeutet "gestricktes Bündel". Damit werden nicht nur die kleinen gestrickten oder gehäkelten Kunstwerke bezeichnet. Auch die Handwerkstechnik trägt diesen Namen. Da die Technik aus Japan kommt, werden die Figuren oft im Manga-Stil gearbeitet. Mit der folgenden Anleitung können Sie diese niedlichen Wesen selbst nacharbeiten.

Eine Anleitung für ein einfaches Amigurumi

Als Einsteiger sollten Sie nach einer Anleitung arbeiten. Ihr erster Amigurumi sollte sehr einfach aufgebaut sein. Dazu können Sie gut vorhandene Garnreste verwenden. Ob Sie die Figuren lieber stricken oder häkeln, bleibt Ihnen überlassen. Beginnen Sie Ihr Amigurumi mit fünf Maschen und stricken Sie in Runden oder häkeln Sie in Spiralen. Verdoppeln Sie in der ersten Runde jede zweite Masche, in der zweiten Runde jede dritte Masche und so weiter. So entsteht eine Halbkugel. Ist Ihre Arbeit groß genug, stricken oder häkeln Sie zehn bis zwölf Runden weiter ohne weitere Zunahmen.

Dann beginnen Sie mit den Abnahmen: Stricken Sie dazu bei jeder fünften Masche zwei Maschen zusammen, in der nächsten Runde jede vierte Masche und so weiter. Stopfen Sie den Körper dann mit Füllwatte aus. Wenn nur noch vier bis sechs Maschen übrig sind, ziehen Sie den Faden durch und vernähen ihn. Diese hergestellte Kugel können Sie zu einem Amigurumi-Körper formen: Binden Sie die Kugel mit einem Faden im oberen Drittel ab. Das Gesicht sticken Sie auf.

Weitere Details zufügen

Stricken oder häkeln Sie weitere Details für Ihr Amigurumi: Für Puppen fertigen Sie Arme oder Beine aus kleinen Strickschläuchen oder Luftmaschenketten. Für Vögel oder Drachen benötigen Sie Flügel. Diese arbeiten Sie in Reihen. Für Füße und Hände verwenden Sie etwas breitere Schläuche. Für Haare und Mähnen knüpfen Sie entsprechend lange Fäden in die Figur ein. Die Einzelteile werden zum Schluss zusammengenäht. 

Den Figuren Leben einhauchen

Um Ihren Amigurumis Leben einzuhauchen, sticken Sie weiße Punkte als Reflexe in die Augen. Färben Sie die Wangen mit einem roten oder rosafarbenen Wäschestift. Menschliche Figuren oder auch manche Tiere benötigen Kleidungsstücke, die zu ihnen passen: So trägt eine Geisha einen Kimono und ein Osterhase eine Malschürze. Ein Samurai ist ohne Schwert genauso undenkbar wie eine Tänzerin ohne Tutu.

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