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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Mutterschaftsgeld beantragen: Wie viel Sie rausholen können

t-online, rev

Aktualisiert am 10.06.2019Lesedauer: 3 Min.
Schwangere Frau mit Tablet: Mutterschaftsgeld können werdende MĂŒtter bequem online beantragen.
Schwangere Frau mit Tablet: Mutterschaftsgeld können werdende MĂŒtter bequem online beantragen. (Quelle: MITO)
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Um berufstĂ€tige schwangere Frauen wĂ€hrend der allgemeinen Schutzfristen im Mutterschutz vor finanziellen Nachteilen zu schĂŒtzen, erhalten sie Mutterschaftsgeld. Wie viel Geld es gibt und wo Sie es beantragen können.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld?
  • Wann muss ich Mutterschaftsgeld beantragen?
  • Wo kann ich Mutterschaftsgeld beantragen?
  • Welche Informationen brauche ich fĂŒr einen Antrag?
  • Wie viel Mutterschaftsgeld gibt es?
  • Mutterschaftslohn

Das Mutterschaftsgeld soll Schwangeren und jungen MĂŒttern das Einkommen sichern in der Zeit, in der sie nicht arbeiten dĂŒrfen, etwa im Mutterschutz – also sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen danach.

Wer hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld?

Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben Schwangere, die in Teil- oder Vollzeit arbeiten und bei einer gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert oder freiwillig versichert sind. Das gilt auch fĂŒr Frauen im Mutterschutz, die privat krankenversichert oder bei einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert sind.

Auch Krankenkassenmitglieder, die zwar in einem ArbeitsverhÀltnis stehen, aber aufgrund der Mutterschutzfristen kein Arbeitsentgelt erhalten, bekommen das Mutterschaftsgeld. Dazu zÀhlen Studentinnen, Rentenbezieherinnen sowie freiwillig Versicherte, die versicherungsfrei beschÀftigt sind. Nicht berufstÀtige Schwangere bekommen hingegen kein Mutterschaftsgeld.

Wie viel Mutterschaftsgeld es fĂŒr wen gibt und wo Sie den Antrag stellen mĂŒssen, können Sie der Tabelle entnehmen.

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Wer? Wie viel? Antrag bei Krankenversicherung Antrag beim Bundesversicherungsamt
gesetzlich versichert mit Krankengeldanspruch und AngestelltenverhÀltnis 13 Euro pro Tag und Zuschuss vom Arbeitgeber Ja Nein
gesetzlich versichert mit Krankengeldanspruch ohne AngestelltenverhÀltnis Mutterschaftsgeld in Höhe der bisherigen Zahlungen Ja Nein
gesetzlich versichert ohne Krankengeldanspruch (etwa Studentinnen) mit geringfĂŒgiger BeschĂ€ftigung 13 Euro pro Tag und Zuschuss vom Arbeitgeber Ja Nein
gesetzlich familienversichert mit geringfĂŒgiger BeschĂ€ftigung einmalig 210 Euro und Zuschuss vom Arbeitgeber Nein Ja
privat versicherte Arbeitnehmerin einmalig 210 Euro und Zuschuss vom Arbeitgeber Nein Ja
gesetzlich versichert ohne Krankengeldanspruch (Bezieherinnen von ALG II) Mehrbedarf Nein Nein

Wann muss ich Mutterschaftsgeld beantragen?

Das Mutterschaftsgeld können Sie frĂŒhestens sieben Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin beantragen. Denn erst ab der 33. Schwangerschaftswoche stellen FrauenĂ€rzte oder Hebammen eine entsprechende Bescheinigung aus.

Wo kann ich Mutterschaftsgeld beantragen?

Wo Sie die Mutterschaftsleistung beantragen mĂŒssen, hĂ€ngt davon ab, wie Sie versichert sind. Was auf Sie zutrifft, können Sie der oben stehenden Tabelle entnehmen.

Wenn Sie Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen möchten, dann nutzen Sie dazu das entsprechende Formular Ihrer Krankenkasse.

Wenn das Bundesversicherungsamt fĂŒr Sie zustĂ€ndig ist, dann können Sie den Antrag auf Mutterschaftsgeld bequem online stellen. Der Antrag, den Sie ĂŒber die Webseite stellen, ist ohne Unterschrift gĂŒltig. Hier kommen Sie zu der richtigen Seite.

Wenn Sie den Antrag gestellt haben, dann können Sie sich ein Belegexemplar fĂŒr Ihre Unterlagen auszudrucken. Den Ausdruck mĂŒssen Sie dann nicht zusĂ€tzlich einreichen. Einige Tage spĂ€ter erhalten Sie eine EingangsbestĂ€tigung per Post.

Wenn Sie den Antrag nicht online stellen möchten, dann können Sie auch einen Antragsvordruck ĂŒber das Kontaktformular des Bundesversicherungsamts anfordern, das Sie dann postalisch versenden mĂŒssen.

Hinweis: Die Bearbeitungszeit bei Online-AntrĂ€gen ist kĂŒrzer.

Welche Informationen brauche ich fĂŒr einen Antrag?

Wenn Sie einen Antrag bei der Krankenkasse oder dem Bundesversicherungsamt stellen möchten, dann mĂŒssen Sie dabei verschiedene Angaben machen. Informationen, die Sie benötigen, sind:

  • Voraussichtlicher Geburtstermin des Kindes
  • Angaben zu Ihrer Krankenversicherung
  • Angaben zu Ihrem aktuellen BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis
  • Steueridentifikationsnummer (Steuer ID)
  • Kontoverbindung

Wie viel Mutterschaftsgeld gibt es?

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem durchschnittlichen Netto-Arbeitsentgelt der letzten drei komplett abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist. Das Mutterschaftsgeld betrÀgt maximal 13 Euro pro Tag.

Wenn der durchschnittliche tĂ€gliche Nettolohn 13 Euro – was einem monatlichen Nettogehalt von 390 Euro entspricht – ĂŒbersteigt, ist ein Arbeitgeberzuschuss fĂ€llig. Der Arbeitgeber ist dann verpflichtet, die Differenz zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Das gilt ebenfalls fĂŒr geringfĂŒgig BeschĂ€ftigte, falls deren Nettoeinkommen höher als 390 Euro im Monat liegt.

Schwangere Arbeitnehmerinnen, die nicht eigenstÀndiges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind wie privat Versicherte oder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Frauen erhalten ein reduziertes Mutterschaftsgeld von insgesamt höchstens 210 Euro.

Mutterschaftslohn

Mutterschaftslohn bekommen schwangere Arbeitnehmerinnen, die außerhalb der Mutterschutzfristen ein BeschĂ€ftigungsverbot haben. Sie erhalten dann vom Arbeitgeber weiterhin ihr Gehalt.


Ein BeschĂ€ftigungsverbot bekommen zum Beispiel Erzieherinnen, die nicht gegen Masern, Mumps und Windpocken immun sind. Auch andere medizinische GrĂŒnde sind möglich.

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