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FIP bei Katzen: Gefährliche Infektionskrankheit

Katzen  

FIP bei Katzen: Gefährliche Infektionskrankheit

24.02.2014, 16:36 Uhr | tl (CF)

FIP bei Katzen: Gefährliche Infektionskrankheit. Die Infektionskrankheit FIP gibt es in zwei verschiedenen Formen, die jeweils unterschiedliche Symptome aufweisen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Infektionskrankheit FIP gibt es in zwei verschiedenen Formen, die jeweils unterschiedliche Symptome aufweisen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Feline Infektiöse Peritonitis, kurz FIP, ist eine Katzenkrankheit, die grundsätzlich tödlich verläuft. Wie sich FIP bei Katzen bemerkbar macht und welche Tiere besonders gefährdet sind, erfahren Sie hier.

Coronavirus als Auslöser der Katzenkrankheit

Nach Angaben des Unternehmens MSD Tiergesundheit gilt FIP bei Katzen als eine der bedeutendsten infektiösen Todesursachen. Die Katzenkrankheit befällt vor allem junge Katzen in einem Alter von bis zu einem Jahr, kann aber auch bei älteren Katzen auftreten. Ihr Auslöser ist das Coronavirus, das allerdings nicht grundsätzlich FIP verursacht. Verläuft die Ansteckung mit dem Virus harmlos, zeigen die infizierten Haustiere gar keine oder nur leichte Symptome wie Schnupfen oder Durchfall.

Nur wenn das Virus im Körper des Tieres mutiert, entsteht FIP. Das ist vor allem dann der Fall, wenn der Vierbeiner während der Infektionsphase ein schwaches Immunsystem hat. Bei jungen Katzen entsteht eine geschwächte Immunabwehr beispielsweise durch Stress, wenn sie sich nach der Trennung von ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einer neuen Umgebung eingewöhnen müssen. Auch Inzucht bei Rassekatzen kann eine Schwächung des Immunsystems bewirken.

Verbreitung und Ansteckungsgefahr von FIP

Die Infektion mit dem Coronavirus erfolgt oft schon in den ersten Lebenswochen eines Kätzchens. Das Virus ist extrem verbreitet und kann daher beispielsweise von der Mutter auf das Jungtier übertragen werden. Laut dem Fachmagazin "Geliebte Katze" haben rund 80 Prozent aller Katzen einmal Kontakt mit dem Virus. Vermehrt betroffen sind auch Katzen, die grundsätzlich mit sehr vielen Artgenossen auf engem Raum zusammenleben. Sie stecken sich häufig immer wieder mit dem Virus an, sodass dieser nie völlig ausstirbt.

Zwei Formen der FIP bei Katzen

Die Symptome von FIP sind nicht immer eindeutig zu erkennen. Die Katzenkrankheit tritt in zwei Formen auf, die sich relativ stark voneinander unterscheiden: die nasse und die trockene FIP. Die nasse FIP geht mit einer Bauchfellentzündung einher. Dabei füllt sich der Bauchraum des Tiers mit einer zähen Flüssigkeit und wird auffällig dick, während die Katze ansonsten abmagert. Oft leidet die Katze zusätzlich an Appetitlosigkeit, Fieber und Apathie.

Bei der trockenen FIP, die deutlich häufiger auftritt, entzünden sich innere Organe wie Leber, Nieren und Milz, es kommt aber nicht zu der sogenannten Bauchwassersucht, die symptomatisch für die nasse Form der Katzenkrankheit ist. Neben Fieber und Apathie kann die trockene FIP auch mit Gelbsucht und Augenveränderungen einhergehen. Es kann außerdem zu Lähmungen, Atembeschwerden, Blutarmut und Verhaltensveränderungen kommen. Stellt der Tierarzt die Katzenkrankheit fest, kann er die Symptome eventuell mit verschiedenen Behandlungsmaßnahmen lindern. Heilbar ist FIP bei Katzen bis heute allerdings nicht.

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