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Europäischer Nerz: Stark bedrohter Marder

Gefährdet  

Europäischer Nerz: Stark bedrohter Marder

13.05.2014, 12:17 Uhr | rk (CF)

Europäischer Nerz: Stark bedrohter Marder. Der Europäische Nerz ist wegen seines Pelzes in der Pelzindustrie sehr beliebt. (Quelle: imago images)

Der Europäische Nerz ist wegen seines Pelzes in der Pelzindustrie sehr beliebt. (Quelle: imago images)

Der Europäische Nerz zählt zu den bedrohtesten Säugetierarten auf dem Kontinent. Anhand bestimmter Merkmale können Sie das flinke Raubtier aus der Familie der Marder identifizieren – der Lebensraum des Tieres liegt allerdings heutzutage hauptsächlich in Osteuropa.

Der Europäische Nerz: Merkmale

Mit einer Kopfrumpflänge von 28 bis 43 Zentimetern ähnelt der Europäische Nerz mit seinen Merkmalen stark seiner Verwandtschaft: Das Tier kommt aus der Familie der Marder und hat demnach einen länglichen Körperbau und wird 400 bis 740 Gramm schwer.

Das Raubtier hat einen Schwanz, der etwa zwölf bis 19 Zentimeter lang ist. Männchen der Art bringen im Allgemeinen mehr Gewicht auf die Waage als die Weibchen.

Während die Fellfarbe auf der Körperoberseite von dunkelbraun bis rot variiert, ist die Körperunterseite immer etwas heller. An der Schnauze des Nagers können Sie weiße Stellen erkennen, die sich teilweise an Kehle und Brust fortsetzten. Mit seinem Pelz ist der Europäische Nerz zudem bestens gegen raue Winter gewappnet.

Der Marder ist stark gefährdet

Einst zog sich der Lebensraum des Europäischen Nerzes vom nördlichen Spanien bis hinein in den westlichen Teil Sibiriens. Leider ist das Raubtier aufgrund der speziellen Merkmale seines Fells in der Pelzindustrie besonders beliebt: Auch deshalb aber wahrscheinlich auch durch Gewässerverschmutzungen und mangelnde Nahrung ist der Marder mittlerweile in weiten Teilen seines alten Lebensraumes ausgestorben.

Die Verbreitung des größeren und anpassungsfähigeren amerikanischen Nerz macht es dem europäischen Nerz zusätzlich nicht gerade leicht. In Deutschland wurde 1925 das letzte Exemplar beobachtet. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Europäische Nerz als "stark gefährdet" eingestuft.

Hilfe für den Europäischen Nerz

Tierschützer haben längst die prekäre Lage des Europäischen Nerzes erkannte:

Das Tier mit den besonderen Fell-Merkmalen aus der Familie der Marder soll beispielsweise am Steinhuder Meer in Nordwestdeutschland wieder in die Natur eingegliedert werden. In den kommenden Jahren muss sich nun zeigen, ob die Bemühungen Früchte tragen werden.

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