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Marder: Nahrung und Gefährdung

Putzige Nager  

Marder: Nahrung und Gefährdung

08.05.2014, 12:22 Uhr | hm (CF)

Marder sind Allesfresser, die nicht nur an Kabeln nagen, sondern auch Kleintiere jagen. Wie Marder-Nahrung eigentlich aussieht und wie es um die Gefährdung der Tiere steht, lesen Sie hier.

Quirliger Allesfresser: Marder-Nahrung

Auch wenn der Marder noch so süß aussieht, hat er es doch faustdick hinter den Ohren. Er zerbeißt gerne Autokabel, vergreift sich an Kleintieren und ist auch sonst alles andere als ein einfacher Zeitgenosse im Tierreich. Marder sind Allesfresser.

Je nach Art und Größe kann die Marder-Nahrung zwar variieren, doch den Übermut haben die meisten Marder gemeinsam: Sie stürzen sich auf Tiere, die oft schwerer sind als sie selbst. So können schon einmal größere Kaninchen Teil der Marder-Nahrung sein.

Generell stehen jedoch eher kleine Säugetiere, Reptilien, Vögel und Insekten auf dem Speiseplan der Marder. Ergänzt werden die proteinreichen Menüs mit pflanzlicher Nahrung, aber auch Beeren. Vor allem der Steinmarder ernährt sich in erster Linie von verschiedenen Früchten und Kleintieren. Das hängt jedoch stark von dem Angebot seiner jeweiligen Umgebung ab.

Gefährdung der Marder

Einige Marder-Arten unterliegen in Deutschland keiner Gefährdung. So wird der Steinmarder als nicht gefährdet eingestuft und auch das Hermelin fällt nach dem Bundesjagdgesetz unter "die jagdbaren Arten". Es stehen jedoch auch einige der Marder auf der Liste der streng geschützten Arten. Der Iltis zum Beispiel darf nur in einem begrenzten Umfang gejagt werden, damit sein Bestand nicht gefährdet wird.

Dieser Zeitraum beschränkt sich laut NABU auf den Zeitraum zwischen dem 16. Oktober und 28. Februar. Der Fischotter hingegen ist auf der roten Liste der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt und unterliegt einer hohen Gefährdung, in NRW gilt er sogar bereits als ausgestorben oder verschollen.

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