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Rehe im Winter: Mit Winterfell durch die kalte Jahreszeit

Winterruhe  

Rehe im Winter: Mit Winterfell durch die kalte Jahreszeit

31.07.2014, 10:34 Uhr | om (CF)

Rehe im Winter: Mit Winterfell durch die kalte Jahreszeit. Ein dickes Fell und ein Fettpolster helfen Rehen durch den Winter  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein dickes Fell und ein Fettpolster helfen Rehen durch den Winter (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit Rehe im Winter überleben können, hat ihnen die Natur einige Tricks mit auf den Weg gegeben. So bekommen die Wildtiere beispielsweise ein Winterfell, welches sie während der kalten Jahreszeit warm hält.

Rehe im Winter: Kuscheliges Winterfell

Rehe bekommen zum Winter ein besonderes Fell, dessen Haare dichter und länger sind als beim Sommerfell. Außerdem verfügt das Winterfell über mehrere Hohlräume, in denen Luft enthalten ist,was so für Wärme sorgt, wie Julian Heiermann vom Naturschutzbund (NABU) gegenüber der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen Zeitung" erklärt. Zudem ist das Winterfell anders gefärbt. Statt rotbraunen Farbtönen im Sommer, passen sich die Rehe der winterlichen Umgebung mit unscheinbaren graubraunen Tönen an.

Rehe graben sich durch Schnee

Wenn Rehe im Winter nach Nahrung suchen, schieben sie den Schnee mit ihren Hufen beiseite, um darunter Fressbares zu finden. Problematisch wird dieses Vorgehen, wenn der Schnee hart gefroren ist, sodass die Tiere nicht zum Erdboden durchdringen. Im besten Fall helfen Förster dann mit Heu aus. Bei Futtermangel kommen Rehe im Winter auch in Siedlungen und betreten dort Gärten. Ärgerlich für die Flora ist Wildverbiss an jungen Bäumen. Wenn die Rehe kein Futter in Bodennähe finden, vergehen sie sich nicht selten an den Trieben und Knospen von Bäumen.

Rehe im Winter nicht erschrecken

Wenn Sie im Winter Rehe auf Feldern oder Fluren ausmachen, achten Sie darauf, dass Sie diese nicht erschrecken. Die Tiere wirken oft zutraulich, was jedoch nur der Tatsache geschuldet ist, dass sie Energie sparen wollen. Wenn Sie den Rehen im Winter zu nahe kommen, laufen diese fort und verbrauchen so dringend benötigte Energiereserven. Außerdem sollten Sie die schreckhaften Tiere nicht selbst füttern. Sie sind gut auf den Winter vorbereitet und im Notfall füttern erfahrene Förster zu.

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