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Kleine Hufeisennase: Fledermäuse in Deutschland gefährdet

Population rückläufig  

Kleine Hufeisennase: Fledermäuse in Deutschland gefährdet

02.09.2014, 15:38 Uhr | tl (CF)

Die Kleine Hufeisennase gehört hierzulande zu den gefährdeten Fledermausarten. In vielen Teilen ihres Verbreitungsgebietes können rückläufige Bestandszahlen beobachtet werden. Hier erfahren Sie mehr.

Merkmale der Kleinen Hufeisennase

Ihren Namen verdankt die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) einem hufeisenförmigen Hautaufsatz, der sich auf der Nase befindet. Mit circa 40 Millimetern Länge und einer Flügelspannweite von bis zu 250 Millimetern ist sie um einiges kleiner als die Große Hufeisennase, der sie ansonsten sehr ähnlich sieht.

Während die Oberseite des Tieres in graubraunen Farbtönen gehalten ist, zeigt sich die Unterseite normalerweise grau bis grauweiß. Wie viele Fledermäuse in Deutschland lebt auch die Kleine Hufeisennase bevorzugt an Siedlungsrändern und Gebieten mit viel Struktur.

Lebensraum der kleinen Fledermaus

Als Kulturfolger zieht es die Kleine Hufeisennase immer wieder in die Nähe von Menschen. Wie auch andere Fledermausarten in Deutschland lebt sie in den Mittelgebirgen und taucht auch häufig in Waldgebieten auf. Als bevorzugte Sommerquartiere wählen die Fledertiere unter anderem Baumhöhlen oder Tunnel.

Wie alle Hufeisennasen hängen die Tiere in ihren Quartieren stets frei, verstecken sich also nicht in Löchern oder Spalten. Nachts geht es dann auf die Jagd nach Insekten. Zur Orientierung sind lückenfreie Strukturen unerlässlich – freie Flächen von mehr als 200 Meter Ausdehnung meidet die Kleine Hufeisennase in der Regel.

Vom Aussterben bedroht

Die Bestandszahlen sind insbesondere in Mitteleuropa rückläufig. Die Gründe dafür liegen hauptsächlich beim Menschen. Verantwortlich für den Bestandsrückgang ist die Zerstörung des Lebensraums, beispielsweise durch Strukturveränderungen wie Bebauungs- oder Sanierungsmaßnahmen oder Flurbereinigungen. Aber auch der Einsatz von Insektiziden und anderen für Fledermäuse schädlichen Mitteln spielen eine erhebliche Rolle, wie die Informationsseite des Bundeslandes Sachsen in einem Online-Bericht erklärt. Die Rote Liste der Bundesrepublik Deutschland führt die Kleine Hufeisennase als "vom Aussterben bedroht" auf.

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