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Loreley: Sagengestalt vom Rhein

Mystische Sirene  

Loreley: Sagengestalt vom Rhein

28.12.2015, 12:46 Uhr | tl (CF)

Loreley: Sagengestalt vom Rhein. Die berühmte Loreley-Statue auf der Hafenmole bei Sankt Goarshausen am Rhein. (Quelle: imago images/Peter Widmann)

Die berühmte Loreley-Statue auf der Hafenmole bei Sankt Goarshausen am Rhein. (Quelle: Peter Widmann/imago images)

Die Loreley ist eine geheimnisvolle Frauengestalt, die der Sage nach auf einem Felsen am Mittelrhein saß und dort die Besatzungen der vorbeifahrenden Schiffe durch ihre Schönheit ins Verderben stürzte.

Verführerische Jungfrau auf dem Felsen

Der Legende nach saß eine wunderschöne Jungfrau auf dem Loreleyfelsen am Mittelrhein, kämmte ihr goldenes Haar und sang dabei. Ihre Schönheit und der Klang ihrer Stimme wirkten so faszinierend auf vorbeifahrende Schiffer, dass sie nicht mehr auf den Fluss achteten. Mit fatalen Folgen: An dieser besonders gefährlichen Stelle des Rheins hatte ihre Unachtsamkeit tödliche Folgen und ihre Boote zerschellten an den Klippen.

Über den Hintergrund der mysteriösen Frau gibt es unterschiedliche Versionen der Sage: Mal ist sie eine Zauberin, mal eine Tochter des Rheins, die im Einklang mit dem Fluss lebt, und mal eine Jungfrau, die sich aus Verzweiflung über eine enttäuschte Liebe vom Felsen ins Wasser stürzt.

Foto-Serie mit 8 Bildern

Loreley: Inspiration für Dichter

Die Landschaft am Mittelrhein und der Loreleyfelsen haben die Fantasie der Menschen seit Jahrhunderten angeregt. Mehrere Dichter ließen sich von der romantischen Gegend und der faszinierenden Sagengestalt inspirieren. So schrieb Clemens Brentano 1801 eine Ballade über die Zauberin Loreley. Heinrich Heine dichtete das bekannte Lied, das mit den Worten "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin" beginnt. Aber auch modernere Dichter wie Erich Kästner schrieben über die geheimnisvolle Frauengestalt.

Der Loreleyfelsen am Mittelrhein heute

Der malerische Loreleyfelsen bei St. Goarshausen zieht immer noch Scharen von Besuchern an. Er liegt in einer Biegung des Flusses und bietet mit seinen 132 Metern Höhe eine wundervolle Aussicht. Nach wie vor ist der Rhein an dieser Stelle besonders gefährlich für Schiffer: Unterhalb des Felsens hat der Fluss einige Untiefen, die noch heute hin und wieder für Unfälle sorgen.

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