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Himalaya-Schneemensch: Ist der Yeti Fakt oder Fiktion?


Yeti: Der Kult-Schneemensch aus dem Himalaya

hm (CF)

Aktualisiert am 20.01.2016Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Die Fotos aus den Achtzigern sollen eine Yeti-Fußspur und das Fabelwesen selbst zeigen.
Die Fotos aus den Achtzigern sollen eine Yeti-Fußspur und das Fabelwesen selbst zeigen. (Quelle: United Archives International/imago-images-bilder)
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Der sagenumwobene Yeti regt nach wie vor die Fantasie an. Gibt es den Schneemenschen aus dem Himalaya wirklich? Oder ist alles frei erfunden? Hier finden Sie sechs – nicht immer ganz ernst zu nehmende – Informationen zusammengefasst, von kurios bis wissenswert.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Erste europäische Sichtung 1899
  • 2. Einheimische vom Yeti überzeugt
  • 3. So fliehen Sie vor dem Yeti
  • 4. Meti statt Yeti?
  • 5. Existenz gilt von Russen als bewiesen
  • 6. Entmystifizierung durch DNA-Test?

1. Erste europäische Sichtung 1899

Erst 1899 sollen die ersten Yeti-Spuren von einem Nichteinheimischen gesichtet worden sein. Auf einer britischen Himalaja-Expedition wunderte sich ein Major über seltsame Fußspuren im Schnee. Auf sein Nachfragen antworteten die Tibeter, dass sie von einem Wildmenschen stammten. Daraufhin entwickelten sich bis heute verschiedenste Gerüchte.

2. Einheimische vom Yeti überzeugt


Wolf, Feldhamster, Wanderfalke & Co.

Luchse gibt es nur noch wenige in Deutschland , weil der Lebensraum der Wildkatze immer weiter eingeschränkt wird.
Der Feldhamster lebt in einigen Gebieten Europas und Mittelasiens.
+4

Bhutaner und Sherpa brauchen keine weiteren Yeti-Beweise. Sie glauben an die Existenz des Schneemenschen – und das schon lange, bevor sich die restliche Welt auf die Suche nach dem Yeti begab.

Das Fabelwesen wird von den Einheimischen als eine große, grässliche Kreatur mit dunklem Fell beschrieben, die einen unangenehmen Geruch verbreitet. Der Auffassung der Einheimischen zufolge ernährt sich der Yeti von Kleintieren wie Ratten, aber auch von Rhododendren.

3. So fliehen Sie vor dem Yeti

Die Suche nach dem Yeti hat auch so manch bizarre Ammenmärchen hervorgebracht. So behauptet der bhutanische Schriftsteller Tsering Tashi laut der "Süddeutschen Zeitung", dass auf der Flucht vor dem Yeti ganz besondere Regeln herrschen. Je nachdem, ob Sie ein Weibchen oder ein Männchen sichten, gebe es zwei Möglichkeiten, die Flucht zu ergreifen: Bergab heißt die Richtung, wenn ein Weibchen Sie verfolgt, denn ihre hängenden Brüste erschweren ihr das Hinablaufen. Bergauf soll es gehen, wenn ein langhaariger männlicher Yeti sich an Ihre Fersen heftet, denn dann stolpere er über sein eigenes Fell.

4. Meti statt Yeti?

Der japanische Himalaya-Forscher Makoto Nebuka hält den ganzen Spuk für eine Verwechslung. Die Bezeichnung "Yeti" sei nur eine dialektische Abwandlung des Wortes "Meti", mit dem die Einheimischen in Tibet, Bhutan und Nepal einen Braunbären bezeichnen. Die große Furcht vor Bären in der Region hätte zum Mythos Yeti geführt. Dieses übernatürliche Wesen sei aber reiner Volksglaube, so Nebuka.

5. Existenz gilt von Russen als bewiesen

Es ist so weit: Der Yeti existiert offiziell. Das zumindest vermeldete die russische Regionalverwaltung in Sibirien. Bei einer internationalen Expedition durch das Altaigebirge sollen sowohl Fußabdrücke als auch die Schlafstätte des Schneemenschen entdeckt worden sein. Angeblich soll ein Zentrum für Yeti-Studien eingerichtet werden, das ganz nebenbei auch den Tourismus in Schwung bringen soll.

6. Entmystifizierung durch DNA-Test?

Humangenetiker Bryan Sykes wendete sich ganz wissenschaftlich der angeblichen Existenz des Yeti zu. Gemeinsam mit seinem Team der Universität von Oxford untersuchte er das Erbgut von 30 Haarproben, die von dem Schneemenschen, Bigfoot oder ähnlichen Kreaturen stammen sollten.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Fast alle Proben konnten bekannten Säugetieren wie Braunbären, Waschbären und Co. zugeordnet werden. Nur zwei Proben gaben Rätsel auf: Ihre DNA enthält Sequenzen, die mit dem Erbgut eines Eisbären übereinstimmten, der vor 40.000 Jahren im Pleistozän lebte. Es bleibt also spannend.

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