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Wie man Familienkonflikte an den Feiertagen vermeidet

t-online, Nicola Wilbrand-Donzelli

Aktualisiert am 23.12.2015Lesedauer: 3 Min.
Weihnachten: Alle Jahre wieder Streit unterm Weihnachtsbaum?
Alle Jahre wieder Streit unterm Weihnachtsbaum? (Quelle: epd/imago-images-bilder)
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Eigentlich soll Weihnachten ein Fest der Liebe und des Friedens sein. Aber ausgerechnet in dieser Zeit brechen oft famili├Ąre Streitigkeiten aus, die alle Generationen betreffen k├Ânnen. Warum das so ist und wie Eltern gegensteuern k├Ânnen, erkl├Ąrt eine Erziehungsberaterin.

Wenn jeder in Geschenk-Hektik verf├Ąllt, die Wohnung f├╝r G├Ąste auf Hochglanz gebracht werden muss und der gro├če Einkauf f├╝rs Festmen├╝ noch aussteht, ist in vielen Familien von der vielen beschworenen Besinnlichkeit nicht viel ├╝brig. In diesem Organisationsmarathon knallt es zwischen Ehepartnern, Eltern und Kindern, Gro├čeltern und ihren erwachsenen Kindern oder sogar den Enkeln.

Stress und Harmoniezwang beg├╝nstigen Streit

"Weihnachten birgt ein relativ hohes Konfliktpotential, weil die meisten sehr hohe Erwartungen haben", erl├Ąutert die Psychologin und Erziehungs- und Familienberaterin Karin Jacob vom SOS-Familienzentrum Berlin gegen├╝ber t-online. "Bei dieser Wunschvorstellung spielen auch die gesellschaftlichen Bilder vom Fest der Liebe und Harmonie eine gro├če Rolle. Die Werbung f├╝hrt uns eine solche Familienidylle vor."

Es ist also der Gegensatz von Ideal und stressiger Realit├Ąt, die allzu oft den Haussegen an Weihnachten in Schieflage bringt. Nach der repr├Ąsentativen Umfrage eines Marktforschungsinstitutes kommt es wegen entt├Ąuschter Erwartungen am h├Ąufigsten zu Familienstreitigkeiten. Zweith├Ąufigster Grund ist die ungerechte Verteilung von Aufgaben vor und w├Ąhrend der Feierlichkeiten. Vor allem Ehefrauen, beziehungsweise M├╝tter, beschwerten sich ├╝ber mangelnde Unterst├╝tzung ihrer Lieben.

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Konflikte k├Ânnen sich an den Feiertagen auch an Erziehungsfragen entz├╝nden. Sei es, dass Mutter und Vater sich nicht einig sind oder sich auch noch die Gro├čeltern in p├Ądagogische Grundsatzdiskussionen einmischen.

In vielen Familien potenziert sich der Stress durch besondere Familienverh├Ąltnisse, etwa wenn die Eltern getrennt leben oder eine Patchwork-Konstellation besteht. Dann ist es schwer, es jedem Recht zu machen.

Ablauf des Weihnachtsfestes gemeinsam besprechen

Obwohl Streit in vielen Familien Jahre zu Weihnachten geh├Ârt wie Geschenke unterm Baum, gibt es M├Âglichkeiten das Konfliktrisiko schon vor den Feiertagen einzud├Ąmmen. Karin Jacob empfiehlt, Absprachen zur "Dramaturgie" des Festes zu treffen Jeder sollte die M├Âglichkeit haben, seine Vorstellungen einzubringen, um dann einen Konsens zu finden ÔÇô samt der n├Âtigen Flexibilit├Ąt aller Beteiligten und Freiraum f├╝r jeden.

"Bei solchen Absprachen kann man sich vornehmen, Reizthemen zu vertagen und das dicht gedr├Ąngte Weihnachtsprogramm zu entschlacken. Das wirkt Stress und ├ťberfrachtung entgegen und erdet die Erwartungen."

Eltern geben die Streitregeln vor

Kommt es trotzdem an Weihnachten zu Reibereien, muss das nicht das Ende eines gelungenen Familienfestes sein. Vorausgesetzt jeder beherzigt Regeln f├╝r "gutes", konstruktives Streiten. "Streitregeln anzuwenden ist der Job der Eltern", kommentiert Jacob. "Sie schaffen den Rahmen und sind die Vorbilder, die eine solche Diskussionskultur ihrem Nachwuchs vorleben." Das sind die wichtigsten Regeln:

  • dem Gegen├╝ber keine Vorw├╝rfe machen
  • bei der Sache bleiben, statt in Grundsatzdiskussionen zu verfallen
  • begr├╝nden, warum man sich ├Ąrgert oder schlecht f├╝hlt
  • Ich-Botschaften verst├Ąrken das Verst├Ąndnis f├╝reinander
  • anklagende "Du-Angriffe" vermeiden

Einfacher Trick entsch├Ąrft den Streit

"Genauso wichtig wie konstruktives Streiten ist richtiges Zuh├Âren. Wer die Argumente des anderen geduldig zusammenfasst, nimmt durch diese Verlangsamung nicht nur Dynamik und Druck aus dem Konflikt. Er stellt auch sicher, dass er den Partner, die Eltern oder die Kinder richtig verstanden hat. Das schafft Respekt f├╝r die Sichtweise des anderen und erm├Âglicht nicht selten einen befriedenden Blickwechsel", r├Ąt Jacob.

Gerade bei j├╝ngeren Kindern l├Âst Streit in der Familie, insbesondere zwischen den Eltern, h├Ąufig Unsicherheit und existentielle ├ängste aus. "Diese Furcht kann man entkr├Ąften", wei├č die Therapeutin. Eltern sollten ihren Kindern vermitteln, dass Streiten grunds├Ątzlich kein Bedrohung darstellt, sondern etwas Normales ist. Daraus k├Ânnen sogar neue Impulse f├╝r eine Probleml├Âsung entstehen. "Diese Zuversicht muss man seinen Kindern unbedingt geben."

So l├Ąsst sich Streit mit Teenagern vermeiden

Dass Jugendliche mit Besinnlichkeit und famili├Ąrer Eintracht nur wenig am Hut haben, liegt an der notwendigen Abl├Âsung in dieser Entwicklungsphase. Dennoch muss ein Streit mit bockigen Teenagern nicht zwangsl├Ąufig eskalieren. Etwas "Freilauf" und R├╝ckzugsm├Âglichkeiten w├Ąhrend der Feiertage k├Ânnten zur Entspannung aller beitragen, meint die Expertin.

Sie gibt zu bedenken, dass Jugendliche in dieser Lebensphase nicht von hormonellen Wallungen gesteuert w├╝rden, sondern auch im Gehirn "alles neu verschaltet" werde. Eltern m├╝ssten einfach damit rechnen, dass die Stimmung ihres Kindes stark schwankt. Mit diesem Bewusstsein sollten Eltern gelassen bleiben und nicht jeden Angriff ihres Spr├Âssling zu pers├Ânlich nehmen ÔÇô ob zu Weihnachten oder im Alltag.

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