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Silvester: Angst vor dem Lärm – so schützen Sie Ihre Haustiere

Angst vor Lärm  

Mit diesen Maßnahmen schützen Sie Haustiere an Silvester

31.12.2018, 09:49 Uhr | dpa-AFX

Silvester: Angst vor dem Lärm – so schützen Sie Ihre Haustiere. Hund und Katze (Quelle: Getty Images/A&J Fotos)

Hund und Katz: Für viele Haustiere ist der Jahreswechsel der reinste Stress. (Quelle: A&J Fotos/Getty Images)

Die Böllerei zum Jahreswechsel setzt viele Haustiere unter Stress. Um Hund, Katze und Co. vor einer "Silvesterneurose" zu schützen, sind einige Vorsichtsmaßnahmen angebracht. Hier gibts ein paar Tipps:

Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Der Deutsche Tierschutzbund rät Frauchen oder Herrchen, knallerfreie Zonen einzurichten. Denn Tiere reagieren besonders sensibel auf Geräusche. Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm in der Silvesternacht – und häufig auch schon in den Stunden zuvor – versetzt sie in Angst und Schrecken. Es kann zu Gehörschäden kommen. Nicht selten landen zudem Haustiere in dieser Zeit mit Brand- und Augenverletzungen in den tierärztlichen Notdiensten.

Fenster, Türen und möglichst auch die Rollos in der Wohnung sollten in der Silvesternacht geschlossen sein, damit der Lärm und die Lichtblitze möglichst gedämpft werden. Halter von Kleintieren und Vögeln sollten Gehege und Volieren in einem möglichst ruhigen Raum und mit einiger Entfernung zum Fenster unterbringen und sie mit einem Tuch abdecken. Außengehege sollten abgeschirmt und gegen Feuerwerkskörper gesichert sein

Vorsicht vor verfrühten Krachern

Tierhalter sollten bereits einige Tage vor Silvester Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausführen, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Unfälle, verursacht durch das verstörte Tier, sind oft die Folge.

Lärm kann auf den Magen schlagen

Auch bei Vierbeinern kann Angst auf den Magen schlagen oder Überreaktionen auslösen. Konsequente Nahrungsverweigerung, Durchfall, heftiges Zittern oder unaufhörliches Jaulen sind typische Anzeichen. Wer diese "Silvesterneurose" bei seinem Hund schon einmal beobachtet hat, sollte ihn einige Tage vor dem Jahreswechsel einem Tierarzt vorstellen. Dieser kann Beruhigungstabletten oder -tropfen verordnen, die die Folgen solcher Angstzustände mildern. Oft hilft es aber schon, wenn ein vertrauter Mensch am Silvesterabend bei dem Tier bleibt.

Rücksicht auf Wildtiere und Bauernhoftiere

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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