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Besteht nach einer Trennung Recht auf Hundekontakt?

dpa, Linda Vogt

Aktualisiert am 04.05.2020Lesedauer: 1 Min.
Labrador: Der Rechtsstreit zwischen den ehemaligen Eheleuten entbrannte wegen der Labradorh├╝ndin des Paares.
Labrador: Der Rechtsstreit zwischen den ehemaligen Eheleuten entbrannte wegen der Labradorh├╝ndin des Paares. (Quelle: Manushot/getty-images-bilder)
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Nicht nur wegen Kindern gibt es Sorgerechtsstreit: Eine Richterin musste zwischen Geschiedenen vermitteln. Es ging darum, ob die Frau auch nach der Scheidung ein Recht auf Umgang mit dem Hund hat.

Einen Streit um eine Labradorh├╝ndin hat ein geschiedenes Ex-Paar bis zum Oberlandesgericht Stuttgart getragen. Die Richter sprachen das Tier in einem Beschluss dem Mann zu und erkl├Ąrten, dass die Frau keinen Anspruch auf Umgang mit dem Hund habe. Denn aus einem Vertrag mit dem Tierhilfeverein gehe der Mann als alleiniger Eigent├╝mer hervor.

Was hinter der Gerichtsentscheidung steckt

Das Paar hatte die H├╝ndin kurz vor seiner Hochzeit gekauft. Die Tatsache, dass die Beschwerdef├╝hrerin sich um das Tier wie ein Kind gek├╝mmert haben will, ├Ąndere nichts an den Eigentumsverh├Ąltnissen, erkl├Ąrt die Vorsitzende Richterin. Die Zuweisung eines Tieres nach der Scheidung orientiere sich der Auffassung des Oberlandesgerichts zufolge an der Vorschrift f├╝r Haushaltsgegenst├Ąnde. Nur bei gemeinsamem Eigentum w├Ąre eine ├ťberlassung an die Ex-Frau vorgesehen.

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Auch ein gesetzlicher Anspruch auf die Regelung eines Umgangsrechts mit dem Hund bestehe nicht. Das Familiengericht Sigmaringen war in erster Instanz zu derselben Auffassung gelangt. Die Frau hatte Beschwerde eingelegt. Eine Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof gegen die jetzige Entscheidung wurde nicht zugelassen.

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