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Einschulung 2019: Grundschulen erlassen Fotoverbot

Neue Regeln in Sachsen-Anhalt  

Grundschulen erlassen Fotoverbot bei der Einschulung

16.08.2019, 17:05 Uhr | Till Eichenauer, t-online.de

Einschulung 2019: Grundschulen erlassen Fotoverbot . Erstklässler mit Schultaschen und Schultüten: Mit diesen Bildern könnte bald Schluss sein. (Quelle: dpa)

Erstklässler mit Schultaschen und Schultüten: Mit diesen Bildern könnte bald Schluss sein. (Quelle: dpa)

Wertvolle Erinnerung oder Verletzung der Privatsphäre? Bei der Frage, ob Fotos am ersten Schultag erlaubt sind, gehen viele Grundschulen auf Nummer sicher: Sie verbieten das Knipsen komplett. 

Herausgeputzt mit Schultüte und neuem Schulranzen: So starten dieser Tage viele Kinder in Deutschland in die Schule. Die Fotos von diesem wichtigen Tag fehlen in keinem Familienalbum und stehen oft noch jahrelang auf Omas Kommode. Doch damit könnte bald Schluss sein. Wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet, wollen jetzt mehrere Grundschulen in Sachsen-Anhalt das Fotografieren bei der Einschulung komplett verbieten. 

Der Grund sind Bedenken einiger Eltern – sie sorgen sich um den Datenschutz ihrer Kinder. Bilder ihrer Kinder sollen nicht in sozialen Netzwerken weiterverbreitet werden. Das Bildungsministerium in Sachsen-Anhalt schlägt deshalb ein vollständiges Fotoverbot als Lösung vor. 

In vielen Schulen bereits jetzt schon ein Fotoverbot

Ganz neu ist das Thema jedoch nicht. Wie die "Lübecker Nachrichten" bereits im Mai berichteten, gilt inzwischen an vielen Schulen ganzjährig ein generelles Verbot von Fotos oder Videoaufnahmen. Zu groß ist die Angst der Bildungseinrichtungen, gegen Datenschutzregelungen zu verstoßen.
 


Vielen Eltern, die ihre Kleinsten in der Schule knipsen wollen, dürfte diese Einschränkung nicht gefallen. In Sachsen-Anhalt wird das Fotoverbot wohl dennoch durchgesetzt werden. Der Schulleiter der Grundschule "Frohe Zukunft" in Halle sagt der "Mitteldeutschen Zeitung": "Falls ich jemanden sehe, der dagegen verstößt, werde ich eingreifen. Ich gehe aber davon aus, dass alle dafür Verständnis haben."

Verwendete Quellen:
  • Mitteldeutsche Zeitung
  • Lübecker Nachrichten

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