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Corona-Krise — Verbraucherschützer warnen: Wucher mit Hefe


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Verbraucherschützer warnen: Wucher mit Hefe

Von afp
Aktualisiert am 03.04.2020Lesedauer: 1 Min.
Frischhefe: Silke Vollbrecht von der Verbraucherschutzzentrale ruft dazu auf, unseriöse Angebote bei den Portalen zu melden.
Frischhefe: Silke Vollbrecht von der Verbraucherschutzzentrale ruft dazu auf, unseriöse Angebote bei den Portalen zu melden. (Quelle: vaitekune/getty-images-bilder)
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Neben Klopapier ist während der Corona-Krise ein weiterer Artikel sehr beliebt: Hefe. Doch Experten warnen: Wegen leeren Regalen gibt es vermehrt zweifelhafte Angebote. Auch die Hefeindustrie meldete sich zu Wort.

Verbraucherschützer warnen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie vor überteuerten Angeboten für Hefe im Netz. Auf Ebay etwa fand die Verbraucherzentrale Brandenburg Offerten, wie eine Tüte Trockenhefe mit sieben Gramm für zehn Euro plus 1,55 Euro Versandkosten oder 16 Beutel für 44 Euro ohne Versandgebühren verkauft werden. Damit sei die dort angebotene Hefe "durchweg fast teurer als Silber", kritisiert die Verbraucherzentrale.

Tauschgeschäft mit Hefe

Ein Nutzer bot demnach den Tausch von Bettdecke und Kopfkissen gegen Hefe an. Ein anderer bot zwei alte Bücher für 15 Euro –Trockenhefe gratis dazu, berichtet Lebensmittelexpertin Silke Vollbrecht von der Verbraucherschutzzentrale. Sie rief dazu auf, unseriöse Angebote bei den Portalen zu melden. Die Portale seien bemüht, Grundsatzverstöße so schnell wie möglich von der Plattform zu entfernen.

Der Verband der Hefeindustrie hatte vergangene Woche zu beruhigen versucht: Demnach gibt es trotz mancherorts leerer Regale genug Nachschub. "Die Hefeproduktion ist auch während der Corona-Krise gesichert".

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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