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Statistisches Bundesamt: Rekordeinnahmen aus Hundesteuer im Corona-Jahr 2020

Rekord gemeldet  

So viel Hundesteuer wurde 2020 eingenommen

14.09.2021, 17:21 Uhr | dpa

Statistisches Bundesamt: Rekordeinnahmen aus Hundesteuer im Corona-Jahr 2020. Hundesteuer in Deutschland: Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen veröffentlicht. (Quelle: Getty Images/fotografixx)

Hundesteuer in Deutschland: Das Statistische Bundesamt hat aktuelle Zahlen veröffentlicht. (Quelle: fotografixx/Getty Images)

Durch Corona sind die Deutschen auf den Hund gekommen: Ein Trend, der den Städten und Gemeinden mehr Einnahmen durch die entsprechende Steuer beschert. Die Futterpreise zeigen hingegen wenig Veränderungen.

Zwischen Lockdown und geplatzten Urlaubsträumen haben offenbar viele Menschen in Deutschland im Jahr 2020 ihren langgehegten Wunsch nach einem Vierbeiner in die Tat umgesetzt: Im ersten Pandemiejahr wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Rekordeinnahmen aus der Hundesteuer erzielt.

So viel Steuergelder wurden eingenommen

Die öffentlichen Kassen nahmen im Jahr 2020 rund 380 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Für die Städte und Gemeinden bedeutete dies nach Angaben der Behörde ein Plus von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2019 beliefen sich die Einnahmen aus der Hundesteuer auf 370 Millionen Euro.

Der Trend setzt sich bisher auch 2021 fort, heißt es. Im ersten Quartal 2021 lagen die Einnahmen aus der Hundesteuer bei rund 159 Millionen Euro und damit 8,4 Prozent über den Einnahmen des Vorjahresquartals. Im 1. Quartal 2020 hatten die Hundesteuereinnahmen 146 Millionen Euro betragen.

Haustiertrend gab es schon vor der Pandemie

Der Trend zum Haustier hat sich allerdings schon vor der Pandemie entwickelt, soweit die Steuereinnahmen ein Indiz dafür sind. Im Jahr 2010 hatte die Hundesteuer den Städten und Gemeinden noch 258 Millionen Euro eingebracht.

Die Preise für Hunde- und Katzenfutter haben sich den Angaben zufolge hingegen nur unterdurchschnittlich erhöht. Im August 2021 mussten Hundebesitzerinnen und -besitzer lediglich 0,7 Prozent mehr für Futter ausgeben als im Jahresdurchschnitt 2015. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im gleichen Zeitraum um 10,1 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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