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Das sind die zehn größten Kinderängste

t-online, Jenni Zwick

Aktualisiert am 17.12.2019Lesedauer: 3 Min.
Ein Kind sitzt im Bett und f√ľrchtet sich: Viele Kinder√§ngste spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung.
Ein Kind sitzt im Bett und f√ľrchtet sich: Viele Kinder√§ngste spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung. (Quelle: Choreograph/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Angst ist unumg√§nglich und geh√∂rt zu unserem Leben dazu. Diffuse √Ąngste sind h√§ufig entwicklungsbedingt ‚Äď was sind die Ausl√∂ser und wie kann man seinem Kind helfen?

Angst hat den eigentlichen Sinn, vor Gefahren zu warnen und sie erzieht uns zur Vorsicht. Vorsicht ist gerade f√ľr kleine Kinder wichtig ‚Äď sonst w√ľrden sie auf die Stra√üe laufen, auf die hei√üe Herdplatte fassen oder mit Fremden mitgehen. Vor diesen Dingen sch√ľtzt erst einmal die Angst der Eltern; dadurch lernen die Kinder, was gef√§hrlich ist und was nicht.

Angsthasen brauchen wir nicht, oder?

In verschiedenen Entwicklungsphasen geh√∂rt die Angst mehr oder weniger stark dazu. Die entwicklungsbedingten √Ąngste begleiten meistens eine Zeit der Ver√§nderung ‚Äď sie erm√∂glichen dem Kind, etwas Neues zu probieren, ohne sich in Gefahr zu bringen. Ein einj√§hriges M√§dchen l√∂st sich beispielsweise auf dem Spielplatz erstmals von seiner Mutter und bekommt nach kurzer Zeit Angst, sie zu verlieren. Es krabbelt zur√ľck oder f√§ngt an zu weinen ‚Äď doch so geht sie nicht verloren.

Ein zweij√§hriger Junge darf das erste Mal allein beim Kindersport bleiben. Diese Trennung macht ihm m√∂glicherweise Angst. Nachdem die Mutter wiederkommt, ist das √§ngstliche Gef√ľhl dem Stolz gewichen ‚Äď er ist ein St√ľck "gewachsen‚Äú. So ist das Angstgef√ľhl der Entwicklung und dem jeweiligen Umbruch angepasst.

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Markante Punkte der Ver√§nderung in der Entwicklung eines Kindes sind beispielsweise der Kindergarteneintritt, der Schulanfang, die Pubert√§t. Viele der √Ąngste verschwinden h√§ufig von allein, wenn das Kind die Entwicklungsstufe durchschritten hat und sich an die neue Situation gew√∂hnen konnte.

Doch schaffen die meisten Kinder die Bew√§ltigung ihrer Angst nicht ohne ihre Eltern oder Bezugspersonen. Die N√§he zu ihnen ist wichtig, sonst k√∂nnen √ľbergro√üe √Ąngste entstehen, die sich weit in die sp√§tere Entwicklung ziehen.

Eltern als (Angst-)Helfer

Wenn Kinder √Ąngste √§u√üern, sollten Eltern darauf eingehen ‚Äď auch wenn die √Ąngste ihnen unwichtig oder irrational erscheinen. √Ąngste geh√∂ren zur Entwicklung eines Kindes. Damit sie aber nicht zu Angstst√∂rungen werden, m√ľssen Eltern angemessen reagieren. Das hei√üt nicht, dass Sie Ihrem Kind die Angst "nehmen" m√ľssen. Es hat mehr davon, wenn es erleben kann, dass √Ąngste zu verkraften sind und lernt, mit seinen √Ąngsten umzugehen. Geben Sie Ihrem Kind Sicherheit ‚Äď durch liebevolle Umarmungen, Gespr√§che und Aufmerksamkeit.

Vermitteln Sie ihm das Gef√ľhl, dass Sie es "f√ľr voll" nehmen und ihm bei der Bew√§ltigung der √Ąngste helfen wollen. Versuchen Sie zu verstehen, wovor Ihr Kind Angst hat ‚Äď das geht nur, wenn Sie sich mit ihm besch√§ftigen. Schlagen Sie ihm vor, die Situation aufzumalen, zu t√∂pfern, zu kneten oder in einem Rollenspiel auszuleben. Erz√§hlen Sie Ihrem Kind von einer Situation, in der Sie Angst hatten (als Kind oder Erwachsener). So vermitteln Sie ihm, dass Sie Ihre Angst √ľberwunden haben ‚Äď und, dass es das auch schafft.

Angststörungen erkennen

Schwere Belastungen in der (fr√ľhen) Kindheit k√∂nnen das Risiko erh√∂hen, an schweren Depressionen oder Angstst√∂rungen zu erkranken. Dazu geh√∂ren k√∂rperliche Bestrafungen, Missbrauch und emotionale Vernachl√§ssigung. Doch St√∂rungen k√∂nnen auch entstehen, wenn die entwicklungsbedingten √Ąngste von den Eltern nicht richtig begleitet wurden und sich diese √Ąngste zu gro√üen "Monstern" verwachsen haben ‚Äď sie also nicht vom Kind verarbeitet werden konnten.

In vielen F√§llen entstehen mehr oder weniger starke Angstst√∂rungen durch einschneidende Ereignisse wie etwa Todesf√§lle, Trennung der Eltern, schwere Erkrankungen eines Familienmitglieds oder einem Angriff eines Hundes. Leidet ein Kind unter sozialen √Ąngsten und Angstst√∂rungen, ist das nicht immer offensichtlich.

Das Verhalten der Kinder kann auch als Desinteresse oder fehlende Motivation interpretiert werden, leider passiert das Eltern h√§ufig, die selbst gestresst sind oder an eigenen √Ąngsten zu knabbern haben. Kinder, die an einer Angstst√∂rung leiden, haben √ľber mehrere Wochen hinweg √ľbertriebene Sorgen bez√ľglich allt√§glicher Ereignisse, sind sehr angespannt und √ľbererregbar und klagen √ľber Kopf- und Bauchschmerzen, ohne dass eine organische Ursache festzustellen w√§re.

Bei √§lteren Kindern und Jugendlichen kann es zu k√∂rperlichen Angstsymptomen wie etwa Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern kommen. Au√üerdem k√∂nnen Einn√§ssen, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Stottern und Auff√§lligkeiten bei den Essgewohnheiten Zeichen f√ľr eine akute Angstst√∂rung sein. Besteht der Verdacht auf eine solche St√∂rung, sollten Sie Hilfe bei einem Kinderpsychologen oder -psychiater suchen.

Das sind die zehn größten Kinderängste

  • Angst vor der Dunkelheit
  • Trennungsangst
  • Angst vor Liebesverlust
  • Angst vor Monstern und Einbrechern
  • Angst vor Tieren
  • Angst vor Wasser
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Krankheit und Tod
  • Angst vor Eigenst√§ndigkeit
  • Angst vor Arztbesuchen
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