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Unregelmäßiger Schlaf stresst Kinder wie Jetlag

Von afp
15.10.2013Lesedauer: 3 Min.
Regelmäßige Schlafenszeiten fördern Gesundheit und gutes Verhalten - also möglichst früh damit beginnen.
Regelmäßige Schlafenszeiten fördern Gesundheit und gutes Verhalten - also möglichst früh damit beginnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Durchschlafen, einschlafen, Mittagsschlaf, alleine schlafen - das Thema Schlaf und Schlafenszeiten der Kinder beschäftigt Eltern von der Geburt an intensiv über einige Jahre. Zu Recht, denn Schlaf ist für die Entwicklung und das Wohlbefinden enorm wichtig. Unregelmäßige Schlafenszeiten rufen nämlich schon bei kleinen Kindern Stress-Symptome hervor und Verhaltensauffälligkeiten hervor.

Das ist das Ergebnis einer britischen Studie an 10.000 Kleinkindern im Alter von drei, fünf und sieben Jahren, deren Ergebnis in der neuesten Ausgabe der US-Fachzeitschrift "Pediatrics" veröffentlicht wird. "Wenn es keine geregelten Schlafenszeiten gibt und alles immer im Fließen begriffen ist, ergibt sich ein Bewusstseinszustand wie bei einem Jetlag", warnte die Wissenschaftlerin Yvonne Kelly vom University College in London.

Das Problem ist, dass Kinder nicht sagen, "ich bin müde", sondern es zeigen - und das ist nicht immer angenehm. Sie werden quengelig, knatschig, manchmal aggressiv, und es kann sich lange hinziehen, bis sich ihr Wohlbefinden wieder einpegelt. Selbst bei nur einem einzigen außerplanmäßigen späten Aufbleiben durchleiden sie einen langen Durchhänger.

Schlaf wirkt auf Gesundheit und Verhalten

Bekanntlich habe die frühkindliche Entwicklung entscheidenden Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden im ganzen Leben, sagte Kelly. Hyperaktivität, Verhaltensprobleme und seelisches Ungleichgewicht seien häufiger bei Kindern anzutreffen, die unregelmäßig schliefen. Die befragten Mütter und Lehrer gaben an, dass Kinder mit unregelmäßigen Schlafenszeiten häufiger hyperaktiv seinen als ihre ausgeruhten Altersgenossen, außerdem hätten sie mehr soziale und emotionale Probleme und im Verhalten.

Je länger Kinder ohne geregelte Schlafenszeiten auskommen müssen, desto stärker prägen sich die Auffälligkeiten aus. Die gute Nachricht: Gewöhnt sich das Kind an regelmäßige Schlafenszeiten bessern sich die Probleme auffällig.

Schlafzeit und Schlafmenge sind entscheidend

Dabei geht es nicht nur um unregelmäßige Schlafzeiten, sondern auch um die Schlafmenge. Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren benötigen beispielsweise zwischen zehn und zwölf Stunden Schlaf, um alle Schlafphasen durchzumachen. Zu wenig Schlaf hat noch stärkeren schädlichen Einfluss als unregelmäßige Bettzeiten. Schlafmangel wirkt sich auf Schulleistungen, Stimmungsschwankungen, Essgewohnheiten und Verhalten aus.

Im Schlaf verarbeiten Kinder das Erlebte, das Gehirn arbeitet und entwickelt sich in diesem Ruhezustand, Kinder erholen sich in dieser Phase ohne äußere Reize.

Je jünger, desto unregelmäßiger

Die Studie ergab, dass bei den Dreijährigen der Anteil mit stets unregelmäßigen Schlafenszeiten rund ein Fünftel betrug und damit besonders hoch war. Dagegen gingen die Siebenjährigen im Schnitt besonders regelmäßig zu Bett.

Kinderbetreuung und Schule beenden den flexiblen Tagesablauf

Viele Eltern erzählen auch, dass sie beim ersten Kind den Tagesablauf noch flexibler gestaltet hätten, mit der Geburt des zweiten Kindes jedoch dem Tag eine feste Struktur gegeben hätten, mit Ritualen und festen Schlafenszeiten, um den Familienalltag besser in den Griff zu bekommen.

Kinderärzte empfehlen, möglichst früh regelmäßige Bettzeiten einzuführen und diese an angenehme Rituale zu koppeln: Schlafanzug anziehen, waschen, Zähne putzen, Gute-Nacht-Geschichte lesen oder hören, singen, kuscheln - jede Familie hat ihre eigene Art und Weise und doch ähneln sich die Rituale. Viele Mütter setzen Anregungen aus Krabbelgruppen im heimischen Kinderzimmer um.

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