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Diese Kinderkrankheiten sollten Sie kennen

dpa, Stefanie Michel

Aktualisiert am 12.12.2017Lesedauer: 3 Min.
Kinder sollten solange zu Hause bleiben, bis sie einen ganzen Tag lang wieder richtig fit sind.
Kinder sollten solange zu Hause bleiben, bis sie einen ganzen Tag lang wieder richtig fit sind. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-bilder)
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Eltern und Erzieher wissen: Krippen und KindergĂ€rten sind BrutstĂ€tten fĂŒr Viren und Bakterien aller Art. Bedauerlicherweise kĂŒmmert die Kleinen nicht, dass sie verschnupft sind oder husten. Sie niesen dem GegenĂŒber beherzt ins Gesicht. Umso wichtiger ist es, kranke Kinder lange genug von anderen fernzuhalten. Aber wie lange ist genug? Die wichtigsten Kinderkrankheiten im Überblick.

Grippale Infekte

Bei Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen brauchen Kinder viel FlĂŒssigkeit und Ruhe. Sie sollten so lange zu Hause bleiben, bis sie einen ganzen Tag lang richtig fit waren. "Wenn man abends sagen wĂŒrde: "Heute hĂ€ttest du wieder in die Kita gekonnt", und das ohne fiebersenkende Medikamente, ist das Kind gesund", erklĂ€rt Tanja Brunnert vom niedersĂ€chsischen Berufsverband der Kinder- und JugendĂ€rzte.

Magen- und Darminfekte

Das A und O bei solchen Erkrankungen ist FlĂŒssigkeit. "Je kleiner das Kind, desto gefĂ€hrlicher ist ein Durchfall, weil es austrocknen kann", sagt Bernhard Riedl, Hausarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU MĂŒnchen. Erst nach zwei Tagen ohne Symptome ist das Kind wieder gesund. Meldepflichtig sind Infektionen mit Rotaviren, Adeno- und Noroviren. Stellt ein Arzt eine solche Infektion fest, ĂŒbernimmt er meist die Meldung beim Gesundheitsamt. "Die Eltern sind jedoch angehalten, den Kindergarten zu informieren", erklĂ€rt Sabine Kosler, Fachberaterin fĂŒr die Berliner KindergĂ€rten der FRÖBEL Bildung und Erziehung.

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BindehautentzĂŒndung

Die Augen sind rot und trĂ€nen, die Lider verklebt. Im Augenwinkel sammeln sich Sekrete, die sich mit lauwarmem Wasser auswaschen lassen. Mit Hausmittelchen rĂŒcken Eltern solchen EntzĂŒndungen besser nicht zu Leibe. Stattdessen sollte ein Arzt feststellen, ob es sich um eine allergische, virale oder bakterielle BindehautentzĂŒndung handelt. Bakterielle EntzĂŒndungen werden mit antibiotischen Augentropfen behandelt. Bekommt das Kind solche Tropfen, muss es in der Regel rund zwei Tage zu Hause bleiben.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Auf Fieber und grippeĂ€hnliche Symptome folgen oft schmerzhafte BlĂ€schen im Mund und ein Ausschlag an Hand- und FußinnenflĂ€chen, der unterschiedlich stark ausgeprĂ€gt sein kann. Kinder sollten so lange zu Hause bleiben, bis die BlĂ€schen abgeheilt sind. Das kann sieben bis zehn Tage dauern. Medikamentös behandeln lĂ€sst sich die Infektionskrankheit nicht.

Keuchhusten

Was mit Schnupfen und Husten beginnt, kann vor allem nachts zu quĂ€lenden AnfĂ€llen bei Kindern fĂŒhren, bei SĂ€uglingen sogar zum Atemstillstand. Mit Antibiotika sind Kinder fĂŒnf Tage ansteckend, ohne drei Wochen lang. Die StĂ€ndige Impfkommission am Robert Koch-Institut rĂ€t, alle Babys gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Aber: Die Impfung schĂŒtzt nicht zu hundert Prozent vor der Erkrankung. "Eltern denken bei geimpften Kindern hĂ€ufig nicht an die mögliche Diagnose", sagt Brunnert. Keuchhusten muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Scharlach

Kinder mit Scharlach bekommen Fieber, Halsweh, erbrechen sich und haben Schluckbeschwerden. Die Zunge ist weiß belegt, schwillt an und rötet sich nach einigen Tagen zur typischen "Himbeerzunge". Vom Oberkörper ĂŒber Bauch und Beine breitet sich ein rötlicher Ausschlag aus. Mit Antibiotika muss ein Kind zwei Tage zu Hause bleiben, ohne drei Wochen lang. In Sachsen und ThĂŒringen besteht Meldepflicht fĂŒr Scharlach.

Windpocken

Über den ganzen Körper verteilen sich kleine rote Flecken, die zu juckenden BlĂ€schen mit wĂ€ssrigem Inhalt werden. "Am wichtigsten ist die Behandlung des Juckreizes, da sonst durch das Kratzen unschöne Narben entstehen können", sagt Brunnert. Sind alle Stellen verschorft, können Kinder wieder in die Kita. Gegen den Windpockenerreger gibt es eine Impfung. Windpocken sind bereits bei Verdacht meldepflichtig.

Masern

Die Krankheit kĂŒndigt sich durch Husten, Schnupfen und Fieber an. Die Temperatur sinkt und steigt nach einigen Tagen wieder. Hinter den Ohren und im Gesicht beginnt der rote Ausschlag. Nach einem Masern-Ausbruch sollten Kinder vier Tage daheim bleiben. Es gibt eine Impfung, die noch bis zu drei Tage nach dem Kontakt zu Erkrankten nachgeholt werden kann. Bei Masern ist schon der Verdacht meldepflichtig.

Mumps

Mumps beginnt in der Regel mit Fieber, grippeĂ€hnlichen Symptomen oder Erbrechen und Bauchweh. Charakteristisch ist eine schmerzhafte Schwellung der OhrspeicheldrĂŒsen. Gegen Mumps werden Kinder gemeinsam mit Masern und Röteln geimpft. Bis zu drei Tage nach dem Kontakt zu Erkrankten kann man die Impfung nachholen. "Die Impfung schĂŒtzt vor dem Virus und der möglichen Komplikation einer Meningitis, die zu Schwerhörigkeit fĂŒhren kann", sagt Riedl. Eine mögliche Folge von Mumps sei auch eine HodenentzĂŒndung bei Jungen, die zu Unfruchtbarkeit fĂŒhren kann. Nach Ausbruch der Krankheit sollten Kinder neun Tage der Kita fernbleiben. Meldepflicht besteht bereits bei Verdacht.

Röteln

Nur bei der HÀlfte der Erkrankten tritt roter Ausschlag neben Schnupfen und Fieber auf. Die Krankheit ist bis zu sieben Tage nach Ausbruch ansteckend. Röteln sind meldepflichtig.

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