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Viele Adventskalender sind maßlos überteuert

fsy

27.11.2013Lesedauer: 2 Min.
Adventskalender: Süßigkeiten in Adventskalendern sind bis zu viermal so teuer wie in ihren Standardpackungen.
Süßigkeiten in Adventskalendern sind bis zu viermal so teuer wie in ihren Standardpackungen. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)
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Die bunten und aufwändig verzierten Adventskalender locken in der Vorweihnachtszeit nicht nur Kinder an. Ob für ihre Kleinen oder für sich selbst - Verbraucher müssen beim Kauf der bunten Papp-Kalender eine Menge draufzahlen. Bis zu 323 Prozent teurer sind die Süßigkeiten als in ihrer Standardverpackung. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat zehn Adventskalender unter die Lupe genommen und den höchsten Preisaufschlag entlarvt.

Alle Süßigkeiten mindestens mehr als doppelt so teuer

Die Süßigkeiten der zehn untersuchten Adventskalender sind alle mindestens zweieinhalb Mal so teuer wie dieselben Waren in ihrer herkömmlichen Verpackung. Zwar ist der Verpackungsaufwand bei Adventskalendern höher als bei normalen Verpackungen, doch er „rechtfertigt nicht den hohen Mehrpreis der Produkte. Nach grober Abschätzung liegen die Mehrkosten bei maximal 2 Euro", so Professor Bernd Sadlowsky von der HAW Hamburg.

Storck schlägt am meisten drauf


Adventskalender: Diese Adventskalender hat die Verbraucherzentrale Hamburg unter die Lupe genommen

Adventskalender: Viele Weihnachtskalender sind maßlos überteuert.
Adventskalender: Viele Weihnachtskalender sind maßlos überteuert.
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Den höchsten Aufpreis zahlen Verbraucher beim "Nimm 2"-Adventskalender von Storck. 9,99 Euro kostet der Kalender, dabei sind die darin enthaltenen Süßwaren in der Standardpackung nur 2,36 Euro wert. Das ergibt eine Preisdifferenz von 7,63 Euro. Der Adventskalender ist somit um 323 Prozent teurer als die Süßigkeiten der Standardverpackungen. Die beiden einfachen Überraschungen aus Papier können diese Mogelei der Hersteller auch nicht wettmachen.

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Auch Haribo-Kalender ist überteuert

Ebenfalls stark überteuert ist der Haribo-Adventskalender. Dieser kostet 8,99 Euro, die enthaltenen Süßigkeiten kosten in der Standardpackung jedoch nur 2,35 Euro. Verbraucher zahlen einen Aufpreis von 6,64 Euro. Der Adventskalender ist damit 283 Prozent teurer als die Süßwaren in der herkömmlichen Verpackung.

Lindt verlangt Grundpreis von knapp 85 Euro

Beim "Hello"-Adventskalender von Lindt handelt es sich um den teuersten der untersuchten Adventskalender. Er kostet 16,90 Euro, sein Inhalt wäre in einer normalen Verpackung allerdings nur 5,66 Euro wert. Kunden müssen hier rund 199 Prozent mehr bezahlen.

Die aufwändige Verpackung gaukelt dem Verbraucher einen großen Inhalt vor, der jedoch nicht vorhanden ist. Auch beim Grundpreis pro Kilogramm müssen sich manche Verbraucher die Augen reiben: 84,50 Euro kostet die Lindt-Schokolade pro Kilogramm. Diesen Preis konnte nur der After-Eight-Kalender mit einem Grundpreis von 86,43 Euro überbieten.

Adventskalender lieber selbst gestalten

Wer sich den Preiszuschlägen der Hersteller nicht beugen, aber dennoch nicht auf einen schönen Adventskalender verzichten möchte, kann ihn einfach selbst gestalten. Das ist nicht nur günstiger, sondern auf viel persönlicher. Die vorgefertigten Adventskalender sind meist einfallslos und mit 24 ähnlichen Süßigkeiten gefüllt, wohingegen Sie sich bei einem selbst gestalteten Adventskalender jeden Tag etwas anderes einfallen lassen können.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
Verbraucherzentrale

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