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"Unwort des Jahres 2019": Viele Einsendungen zum Thema Klimakrise

Von dpa
02.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Das Wort "Unwort" in einem W├Ârterbuch: Mittlerweile sind bei der Jury zur Wahl des Unwortes ├╝ber 200 Vorschl├Ąge eingegangen.
Das Wort "Unwort" in einem W├Ârterbuch: Mittlerweile sind bei der Jury zur Wahl des Unwortes ├╝ber 200 Vorschl├Ąge eingegangen. (Quelle: Stephan Jansen/dpa-bilder)
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Die Suche nach dem "Unwort des Jahres" l├Ąuft. Es sind zwar erst relativ wenige Vorschl├Ąge eingegangen, doch schon jetzt wird klar, dass das Thema Migration diesmal keine Rolle spielen wird.

Nach den Themen Migration und Fl├╝chtlingspolitik r├╝cken zunehmend Begriffe zur Klimadebatte in den Fokus beim "Unwort des Jahres". "Das spiegelt die politische Debatte wider", sagte die Sprecherin der Jury, Nina Janich. F├╝r das n├Ąchste "Unwort" seien aber bislang relativ wenig ÔÇô nur 232 ÔÇô unterschiedliche Vorschl├Ąge eingereicht worden.

"Unwort des Jahres" wird am 14. Januar bekanntgegeben

Allerdings w├╝rden nur 26 den Kriterien der Jury entsprechen. Der Rest sei zu lang, seien Schimpfw├Ârter, Floskeln oder Begriffe wie "Brexit", die Menschen einfach nerven w├╝rden. Das "Unwort des Jahres 2019" wird am 14. Januar in Darmstadt bekanntgegeben. Vorschl├Ąge k├Ânnen noch bis zum 31. Dezember eingereicht werden.

Die sprachkritische Aktion "Unwort des Jahres" m├Âchte auf unangemessenen Sprachgebrauch in der ├ľffentlichkeit aufmerksam machen und so die Bev├Âlkerung sensibilisieren. Dabei werden W├Ârter ger├╝gt, die gegen die Prinzipien der Menschenw├╝rde oder Demokratie versto├čen, die gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistische, verschleiernde oder irref├╝hrende Formulierungen sind. "Dabei richten wir uns nicht nach der Menge der Vorschl├Ąge f├╝r ein einzelnes Wort", betonte Sprachwissenschaftlerin Janich.

Es gebe zwar immer noch einen Anteil an Vorschl├Ągen, der sich mit dem Thema Migration befasse. Beispiele seien hier:

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Klimadebatte r├╝ckt bei "Unwort"-Vorschl├Ągen in Fokus

Massiv zugenommen h├Ątten aber Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der Klimadebatte. Dazu z├Ąhlten etwa:

  • "├ľkoterrorismus"
  • "├ľkodiktatur"
  • "Verschmutzungsrechte"

Viele solcher Begriffe lehnen sich an den Glauben an:

  • "CO2-J├╝nger"
  • "CO2-Glaube"
  • "Klimakirche"
  • "Tesla-J├╝nger"

Die bislang eher geringe Zahl der Vorschl├Ąge k├Ânne daran liegen, dass es beim Themenbereich Klima und ├ľkologie nicht so viele diskriminierende Begriffe gebe, die einen pers├Ânlich betreffen. Es richte sich nicht gegen eine einzelne Menschengruppe, sondern es gehe um eine politische Debatte, sagte Janich.


Vielleicht sei aber auch eine Art Erm├╝dung der Hintergrund, weil die letzten "Unw├Ârter des Jahres" immer im Kontext mit Migration gestanden h├Ątten. Als "Unw├Ârter" wurden zuletzt "Anti-Abschiebe-Industrie", "alternative Fakten", "Volksverr├Ąter" und "Gutmensch" gek├╝rt.

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