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Stiftung Warentest – Tiefgekühlt oder aus dem Glas: Welcher Rotkohl ist besser?

27 Produkte überprüft  

Tiefgekühlt oder aus dem Glas: Welcher Rotkohl ist besser?

21.12.2020, 11:01 Uhr | cch, t-online

Stiftung Warentest – Tiefgekühlt oder aus dem Glas: Welcher Rotkohl ist besser? . Rotkohl: Er sollte im besten Falle bissfest, würzig und nicht zu sauer sein. (Quelle: dpa/tmn/Robert Günther)

Rotkohl: Er sollte im besten Falle bissfest, würzig und nicht zu sauer sein. (Quelle: Robert Günther/dpa/tmn)

Fertigrotkohl im Labor von Stiftung Warentest: Rund die Hälfte der Produkte können die Warentester empfehlen. Sieben schmecken überwiegend nach Essig, eines sieht auch noch unappetitlich aus.

Viel Aroma und eine Note Nelke oder Zimt: Geschmacklich überzeugt tiefgekühlter Rotkohl mehr als die Variante aus dem Glas oder Beutel. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 11/2020) nach einer Untersuchung von insgesamt 27 Fertigprodukten.

Rotkohl: Das ist der Testsieger bei Stiftung Warentest

Am schmackhaftesten fanden die Warentester den Apfelrotkohl von Iglo (Testsieger), von Edeka und von Eismann. Das sensorische Urteil lautete bei diesen Produkten jeweils "sehr gut". Sie werden als "aromatisch und ausgewogen" beschrieben und schmecken "komplex nach Nelke und Zimt". Insgesamt wurden sie als "gut" eingestuft.

Rotkohl aus dem Glas oder Beutel hingegen ist demnach "selten ein Genuss". Jedes zweite Produkt dieser Art schmeckte den Warentestern zufolge dominant nach Essig. Besonders stark war das unter anderem der Fall bei "Klostergarten Delikatess Rotkohl" von Aldi Nord und "Ja Delikatess Apfel-Rotkohl" von Rewe.

Braunstichiger Rotkohl von Penny

Am schlechtesten schnitt aber "Delikatess Apfelrotkohl" von Penny ab. "Braunstichig", ein Geschmack, der "erdig-dumpf", "leicht strohig" und ebenfalls "dominant essigsäuerlich" ist: Das sensorische Urteil lautet "ausreichend", sodass das Gesamturteil nicht besser ausfallen konnte.

Neben dem Geschmack hat die Tiefkühlware einen weiteren Vorteil: ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Den behält sie bei der Herstellung, weil sie schonend gekocht wird. Eine typische Portion von 150 Gramm deckt so knapp ein Drittel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. In Rotkohl aus dem Glas steckt weniger Vitamin C, in jenem aus dem Beutel oft gar keins.

Geschmack und Geruch für Gesamturteil am wichtigsten

Insgesamt erhielten 13 Produkte die Note "gut", ebenso viele waren "befriedigend" und ein Rotkohl "ausreichend". Getestet wurde 11 Mal Rotkohl und 16 Mal Apfelrotkohl. Sechs Produkte stammten aus der Tiefkühltruhe, sechs hatten Bioqualität. Den größten Ausschlag für das Qualitätsurteil hatte die Note für die Sensorik.

Darüber hinaus wurden die Deklaration, ernährungsphysiologische und mikrobiologische Qualität sowie die Verpackung der Produkte unter die Lupe genommen. Und auch nach möglichen kritischen Stoffen wurde gesucht, die aber in kaum einem Produkt vorkamen.

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