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Glyphosat und Schimmelpilzgifte: Diese Haferflocken fallen bei "Öko-Test" durch


Diese Haferflocken fallen bei "Öko-Test" durch

Von t-online, cch

22.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Haferflocken: Manche sind mit Glyphosatrückständen belastet, wie "Öko-Test" zeigt.Vergrößern des BildesHaferflocken: Manche sind mit Glyphosatrückständen belastet, wie "Öko-Test" zeigt. (Quelle: carlosgaw/Getty Images)
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Haferflocken sind gesund. Doch von einigen Produkten rät "Öko-Test" ab. Die getestete Charge eines Discounters wurde daraufhin aus dem Verkauf genommen.

Vier Haferflocken-Eigenmarken sind bei einer Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 10/2022) durchgefallen. Ein Labor wies in den Produkten Schimmelpilzgifte, Glyphosat und weitere Problemstoffe nach. Die übrigen der 29 getesteten Produkte schnitten deutlich besser ab: 18 waren sogar "sehr gut", drei "gut" und vier "befriedigend".

"Öko-Test": Viermal "ungenügend" für Haferflocken

Die folgenden Haferflocken-Produkte waren "ungenügend":

  • "Golden Breakfast Haferflocken kernig" von Norma
  • "Ja! Kernige Haferflocken" von Rewe
  • "Knusperone Kernige Haferflocken" von Aldi Süd/Aldi Nord
  • "Jeden Tag Haferflocken kernig" von Zentrale Handelsgesellschaft

Problematisch waren in diesen Produkten die Gehalte an Schimmelpilzgiften. "Öko-Test" stufte sie bei den Haferflocken von Zentrale Handelsgesellschaft als "erhöht" ein, bei den übrigen drei als "stark erhöht". Denn mit einer Portion von 40 Gramm dieser drei Sorten überschreitet ein Erwachsener mit 60 Kilogramm Körpergewicht die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit festgelegte tägliche tolerierbare Aufnahmemenge (TDI).

Sogenannte T-2- und HT-2-Toxine sind zellgiftig und können das Immunsystem schwächen.

Hohe Glyphosatgehalte in Produkt von Norma

Den höchsten Gehalt an Glyphosat entdeckten die Tester in den "Golden Breakfast Haferflocken kernig" von Norma. Dieser schöpfte laut "Öko-Test" den gesetzlichen Höchstgehalt zu mehr als zehn Prozent aus. Glyphosat ist umstritten, es ist laut der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) "wahrscheinlich krebserregend". Keinen Krebsverdacht sieht die Europäische Chemikalienagentur (ECHA). Norma nahm nach der Untersuchung von "Öko-Test" die getestete Charge aus dem Verkauf und rief sie zurück.

Werte an Glyphosat im Spurenbereich steckten auch in den Flocken von Zentrale Handelsgesellschaft und Aldi. Diese Produkte wiesen darüber hinaus zwei weitere Pestizide in Spuren auf.

In den ""Ja! Kernige Haferflocken" von Rewe" wies das Labor zudem eine leichte Belastung mit Mineralöl nach. Die Mineralölbestandteile MOSH/MOSH-Analoge stufte "Öko-Test" als "leicht erhöht" ein. Die Verbindungen reichern sich im menschlichen Körper an. Welche Folgen das hat, ist noch nicht ausreichend erforscht.

Insgesamt nahm "Öko-Test" 29 Produkte genauer unter die Lupe, darunter 16 Bio-Produkte. Sie wurden auf Belastungen mit Schwermetallen, Mineralölbestandteilen, Schimmelpilzgiften und Pestiziden untersucht.

Verwendete Quellen
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