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Sexualität: Fitnesstraining für die Potenz des Mannes

LIEBE | SEXUALITÄT  

Fitnesstraining für den (kleinen) Mann

31.03.2008, 14:42 Uhr | ag

Wieder nichts. Wortlos rollt er sich zur Seite und zieht die Bettdecke über die Schultern. Probleme mit der Potenz - das Thema ist für viele noch immer ein großes Tabu. Nur wenige Männer sind in der Lage, offen darüber zu reden. Gegen die Flaute im Bett schlucken sie lieber Potenzpillen. Das ist auf Dauer nicht nur ein teurer Spaß, sondern oftmals auch mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden. Wer nicht gleich zur chemischen Keule greifen möchte, um seine Standfestigkeit im Bett zu verbessern, sollte es daher erst einmal mit Potenztraining versuchen.

Man kann nicht früh genug anfangen

Wie die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit unterliegt auch die männliche Potenz dem natürlichen Alterungsprozess. Wenn das Gewebe an Elastizität verliert und nicht mehr so gut durchblutet wird, wird auch der Penis schneller schlaff. Mit gezieltem Fitnesstraining allerdings lassen sich Blutzirkulation und Muskelaktivität deutlich steigern. Zu dieser Erkenntnis kommt der Kölner Urologe und Sportmediziner Dr. Frank Sommer. Mit VigorRobic entwickelte er ein spezielles Trainingsprogramm für Männer, die unter Erektionsstörungen leiden oder ihnen vorbeugen möchten. "Da es statistisch gesehen ab dem 35. Lebensjahr mit der Sexualität des Mannes bergab geht, sollte man spätestens dann mit dem Potenztraining anfangen", erklärt der Mediziner. Noch besser sei es, bereits in jungen Jahren die Übungen durchzuführen, um später Sex bis ins hohe Alter hinein genießen zu können.

Die Potenzmuskeln gezielt stärken

Für die Verweildauer des Blutes im Penis sorgen die so genannten Potenzmuskeln. Diese ziehen durch den Beckenboden von den Schwellkörpern im Penis bis zum Ischiasbereich. Trainiert werden diese Muskeln etwa durch Kniebeugen mit Beckenschaukel, durch Beckenheben aus dem Liegen oder durch Beinheben aus der seitlichen Lage. "15 Minuten Training zweimal die Woche reichen vollkommen aus, um Prävention zu leisten und die eigene Sexualität zu verbessern", so Sommer.

Skippen für bessere Durchblutung

Da zwischen Schwellkörpern und Beinen ein ständiger Blutaustausch stattfindet, kommt dem Training der Oberschenkelmuskulatur besondere Bedeutung zu. Dabei gilt: Je stärker das Blut mit Sauerstoff angereichert ist, desto weniger Probleme gibt es mit der Potenz. Eine effektive Art des Penis-Trainings stellt daher das Joggen dar. Nach einer Aufwärmphase von etwa einer Viertel Stunde sollte ein Wechsel zwischen "Skippen" von etwa einer halben Minute und ruhigem Laufen von etwa dreieinhalb Minuten erfolgen. Beim "Skippen" treten die Füße auf einer Stelle. Dabei werden die Knie mit voller Kraft hochgezogen. Dieses Intervalltraining findet idealerweise fünfmal statt. Danach folgt eine zehnminütige Ruhepause, während der das sauerstoffhaltige Blut in den Penis strömt.

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