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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Gemeinsam auf die Toilette – gut fĂŒr die Beziehung?

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 19.11.2021Lesedauer: 3 Min.
IntimitÀt: Einige Paare haben kein Problem damit, vor ihrem Partner auf Toilette zu gehen.
IntimitÀt: Einige Paare haben kein Problem damit, vor ihrem Partner auf Toilette zu gehen. (Quelle: Charday Penn/getty-images-bilder)
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Morgens kurz auf das stille Örtchen gehen, wĂ€hrend sich der Partner gleich daneben die ZĂ€hne putzt? FĂŒr viele Paare ist dies angeblich kein Problem. Doch ist es auch gut fĂŒr die Beziehung? Nicht immer, sagen Experten.

IntimitĂ€t ist in Deutschland nicht nur auf das Schlafzimmer reduziert. Laut einer Umfrage haben 46 Prozent der Paare damit kein Problem, in Anwesenheit des Partners auf die Toilette zu gehen. 16 Prozent von ihnen machen dabei nicht einmal einen Unterschied, ob es sich um das "kleine" oder "große" GeschĂ€ft handelt. Doch ist so viel Offenheit wirklich gut fĂŒr eine Beziehung?

Vertrautheit oder Respektlosigkeit?

Moritz Freiherr Knigge, Autor, Redner und ein Nachfahre von Adolph Freiherr Knigge, sieht das kritisch. Man könne das Verhalten sowohl als eine Form der Vertrautheit als auch ein Nachlassen der Höflichkeit deuten, so der Benimm-Experte: "Eine gewisse Distanz ist Voraussetzung fĂŒr ein höfliches Miteinander. Ich kann nur empfehlen: Nicht zu viel offenlegen – intime Dinge fĂŒr sich zu behalten, das fördert die Höflichkeit. Aber wenn Menschen sich daran nicht stören, warum nicht?"

FĂŒr die HĂ€lfte der Befragten (51 Prozent) ist der Toilettengang voreinander hingegen ein Zeichen von Vertrautheit und deshalb in Ordnung, "wenn man eine Weile zusammen ist". Dies wirklich praktizieren wollen hingegen nur 46 Prozent. Vor allem, wenn die Beziehung frisch ist, möchten viele ihre IntimsphĂ€re in diesem Bereich lieber noch bewahren.

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Allerdings gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede darin, wie offen jemand mit dem Thema umgeht: 12 Prozent der befragten Frauen sehen es nicht als problematisch an, sowohl ihr "kleines" als auch ihr "großes" GeschĂ€ft vor dem Partner zu erledigen. Bei den mĂ€nnlichen Befragten sind es hingegen 19 Prozent.

Und auch das Alter spielt bei der FreizĂŒgigkeit auf der Toilette eine Rolle: Lediglich sieben Prozent der 14- bis 19-JĂ€hrigen gehen voreinander auf die Toilette. Bei den 50- bis 59-JĂ€hrigen ist es knapp jeder FĂŒnfte.

ToilettentĂŒr geöffnet lassen?

Doch selbst, wenn bei vielen Paaren der geteilte Toilettengang kein Problem ist, gibt es auch Frauen und MĂ€nner, fĂŒr die dieses Thema weiterhin ein großes Tabu ist und bleiben soll – daher sollte auch sowohl beim kleinen als auch beim großen GeschĂ€ft des anderen die TĂŒr möglichst geschlossen bleiben (31 Prozent).

Was raten Paartherapeuten?

Prof. Dr. Ludwig Schindler, Psychotherapeut und Entwickler des Online-Coaching-Portals PaarBalance, sagt gegenĂŒber t-online: "Es kommt immer darauf an, wie jeder von den beiden gestrickt ist. Wenn beide unkompliziert sind und es als natĂŒrlich ansehen, dann macht das Paar beides voreinander. Wenn beide die sozialen Gepflogenheiten in der Öffentlichkeit auch in der Beziehung pflegen wollen, ist das genauso nachvollziehbar und in Ordnung."

Kritisch sieht der Experte es, wenn beide ein unterschiedliches BedĂŒrfnis haben. "Dann ist es wichtig, sich zu einigen. Dazu sollte sich jeder darĂŒber bewusst werden, was fĂŒr einen passt und was nicht. Bei Themen, die mit Scham und IntimsphĂ€re zu tun haben, sollte sich derjenige, der empfindlicher ist als der andere, nicht ĂŒberrannt fĂŒhlen", rĂ€t Schindler. "Hier geht es dann um das, was wir als 'respektiert werden' empfinden."

Wichtig sei dabei, um kleine VerhaltensĂ€nderungen zu bitten und nicht PersönlichkeitsĂ€nderungen vornehmen zu wollen. "Das große 'Umerziehungsprogramm‘ funktioniert ja ohnehin nie. Aber RĂŒcksichtnahme und Kompromissbereitschaft sind fĂŒr eine gut funktionierende Beziehung mit das Wichtigste."

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