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Sieben kuriose Dating-Apps


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Sieben kuriose Dating-Apps

Von t-online, dpa, cch

Aktualisiert am 24.03.2017Lesedauer: 3 Min.
Eine Frau und ein Mann haben Handys in der Hand und lächeln sich an.
Es gibt jede Menge Dating-Apps, die für ihre Nutzer die große Liebe finden wollen (Quelle: Symbolbild/AntonioGuillem/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Die Dating-App "Tinder" kennt fast jeder. Für Menschen, die gewisse Vorlieben haben, gibt es aber auch einige verrückte Alternativen – unter anderem für Fans von Bärten, Bacon und Bauernsalat.

1. "Hater": Ich liebe den, der Zwiebeln hasst

Langsame Autofahrer, Cargo-Hosen, Schlangestehen – fast jeder Mensch hat ein paar Dinge im Leben, die er nicht ausstehen kann. Diese Ablehnung macht sich die Dating-App "Hater" aus den USA zunutze. Sie bringt Singles zusammen, die eine Abneigung gegenüber den gleichen Dingen haben. "Triff jemanden, der dasselbe Zeug hasst wie Du", heißt es dementsprechend zur Begrüßung in der App.

Angemeldeten Nutzer werden Begriffe zu Gegenständen, Menschen und Konzepten vorgestellt, die sie mit einer Wischbewegung als "mögen", "nicht mögen", "lieben" und "hassen" einstufen können. Wer ähnliche Dinge hasst, wird dann als potenzieller Partner angezeigt.

Unter den mehr als 2500 Themen sind auch Begriffe wie "Zwiebeln schneiden", "Weihnachtsmusik", "schlechtes WLAN" oder der "Verlust einer einzelnen Socke". Nur was tun eigentlich jene Menschen, die Dating-Apps hassen?

2. "Luxy": Money, money, money

Die aus den USA stammende App "Luxy" soll gleichgesinnte Singles zusammenbringen, wobei "gleichgesinnt" hier bedeutet: Menschen, die ähnlich reich sind. Anmelden darf sich, wer 200.000 Dollar (rund 185.000 Euro) oder mehr im Jahr verdient. Wer finanziell nicht mithalten kann, wird vom Dienst ausgeschlossen. Die App funktioniert ähnlich wie Tinder – aber zu einem potenziellen Match werden nicht nur Name und Alter angezeigt, sondern auch die Jobposition und die bevorzugten Luxusmarken. Wem das jetzt zu oberflächlich klingt, weil nur auf Geld wert gelegt wird – keine Bange, in dieser App spielt auch das Aussehen der Mitglieder eine große Rolle...

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3. "Sizzl": Ran an den Speck

Eine App ganz nach Ihrem Geschmack? Dieses Handy-Programm bringt Liebhaber von Bacon zusammen. Und zwar danach, wie sie ihren Speck am liebsten mögen: leicht gebräunt, schön knusprig oder angebrannt. So gibt es nach einem gelungenen Date am nächsten Morgen keine Diskussion um die Auswahl des Frühstücks.

Neben Namen, Alter, Foto und Fleischvorlieben muss sich der Nutzer bei der Anmeldung auch einigen Fragen zu seiner Persönlichkeit stellen: Würde er bei einem Date den letzten Streifen Bacon selbst futtern, teilen oder ganz darauf verzichten?

Hinter der App steckt das amerikanische Fleischunternehmen Oscar Meyer, das diese geschickt als Marketing-Gag eingesetzt hat. Seine wahre Liebe könne man trotzdem über die App finden, heißt es auf der Webseite des Unternehmens.

4. "Bristlr": Eine haarige Sache

Karl Marx trug ihn bauschig, bei Magnum befand er sich nur über der Oberlippe und für Horst Lichter muss er auffällig abstehen – der Bart. Wer auch einen hat oder aber auf Menschen mit Bärten (egal, ob Mann oder Frau) steht, könnte die App "Bristl" mögen. Menschen mit Gesichtsbehaarung sollen hier mit Menschen, "die gerne eine solche streicheln wollen", zusammengebracht werden.

Ein Mann mit bart und Sonnenbrille blickt in die Ferne.
Wer auf Bärte steht, dem könnte die App "Bristl" gefallen (Quelle: Symbolbild/UberImages/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

5. "DragonFruit App": Je nerdiger, desto besser

Diese App eines Unternehmens aus New York ist super geeignet für Geeks und Nerds, die sich auch einen Geek oder Nerd an ihrer Seite wünschen. Dann fällt schließlich das genervte Augenverdrehen weg, wenn man mal wieder eine Staffel "Game of Thrones" "durchsuchtet", Stunden lang mit "World of Warcraft" beschäftigt ist oder den ganzen Tag in Star-Trek-Uniform herumläuft. Die App fragt jeden Nutzer, welchen "Geek-Stuff" er mag – je mehr, desto besser für das Geek-Level. User mit ähnlichen Interessen werden miteinander gematched. Vielleicht heißt es dann demnächst: "Beam me up in den siebten Himmel, Scotty!"

6. "Twindog": Partner für Hund und Herrchen

"Geben Sie Ihrem Hund die einzigartige Möglichkeit, neue Freunde in der Umgebung zu finden." Wer die Beschreibung der App "Twindog" liest, erhält den Eindruck, dass diese App Vierbeiner miteinander verkuppeln soll. Aber natürlich solllen dadurch auch ihre Besitzer ins Gespräch kommen. Themen für ein solches gibt es dann genug – vom Hundekörbchen bis zum Hundehäufchen.

Ein Paar sitzt mit zwei Hunden im Park.
Auch für Hundefreunde gibt es eine Dating-App (Quelle: Symbolbild/bluegame/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

7. "Salad-Match": Liebe geht durch den Magen

Lieber Salat Nizza oder doch griechischen Salat? Diese App will Ihren "Seelenverwandten" durch Salatvorlieben finden. Klingt verwunderlich. Kein Wunder hingegen: Hinter der Dating-App steckt eine amerikanische Restaurantkette, die sich auf Salate spezialisiert hat.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
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