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Taucheruhren: Die besten Uhren für den Sommer

Taucheruhren - die besten Uhren für den Sommer

17.07.2014, 13:16 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Taucheruhren: Die besten Uhren für den Sommer. Die Patravi ScubaTec von Carl F. Bucherer (Quelle: Hersteller/Swisstime)

Die Patravi ScubaTec von Carl F. Bucherer (Quelle: Hersteller/Swisstime)

Sommerzeit: Nichts wie raus an den See und auf das Boot - oder aufs Rad und in die Berge. Mit dabei ist der passende Zeitmesser. Und natürlich muss es nun eine sportliche und robuste Uhr sein. Selbst abseits des Wassers bietet sich eine Taucheruhr an. wanted.de erklärt, warum, und präsentiert spannende Neuheiten sowie einige schöne Klassiker.

Naturburschen wissen, was eine richtige Uhr im Sommer braucht: Sie muss Regenschauer und Schläge ohne Aussetzer ertragen, Schweiß und Staub aushalten. Und damit das gute Stück nicht verloren geht, bleibt es am besten gleich unter der Dusche am Handgelenk. Zur Freizeit-Kleidung muss die Uhr sowieso passen. Voilà – die passende Beschreibung für eine Taucheruhr.

Eine Taucheruhr für die Freizeit

Manche dieser Zeitmesser besitzen zwar voluminöse Abmessungen, doch zum Glück wird das Gros der Taucheruhren immer eleganter und verbindet Sport mit Stil – womit diese Uhren prima zur Jeans passen. Denn zum einen ist aktuell Retro und Vintage angesagt;  zum anderen passt ein kräftiges maritimes Blau einfach famos in die Freizeit zur Jeans.

Da wäre beispielsweise die schwarz-blaue Patravi ScubaTec von Carl F. Bucherer, vorgestellt auf der Baselworld 2014. Herzstück ist das Automatikkaliber CFB 1950.1, seine Zuverlässigkeit ist zertifiziert. Zeiger und Indizes leuchten im Dunkeln in Blau, was am Great Barrier Reef aber auch im Club prima aussieht.

Elegant zeigt sich die Tudor Heritage Black Bay, sie wurde in diesem Frühjahr in Blau vorgestellt. Die kleine Schwester von Rolex bezieht sich auf die Tudor Submariner von 1954. Im Inneren arbeitet das Kaliber Tudor 2824 mit einer Gangreserve von rund 38 Stunden. Stahl und Nachtblau harmonieren hier harmonisch, die Uhr ist mit nur 41 Millimetern Durchmesser etwas für schmale Arme.

Martialisch dagegen die Victorinox Swiss Army Dive Master 500. Zum 25. Jubiläum der Uhrensparte präsentierte der Hersteller im Frühjahr eine Serie von 500 Exemplaren als Titanmodell. Ausgestattet erstmals mit einem mechanischen Chronographenwerk mit automatischem Aufzug aus dem Kaliber ETA 2894-2. Eine Neuheit haben wir noch: >>

Die N.O.A. Skandar, ein Projekt der Schweizer Familie Ruefli. Ausnahmsweise stellen wir auch mal eine Quartz-Uhr vor, weil sie so interessant aussieht. Ist das eine Taucheruhr? Schwer zu sagen. Dafür sprechen die geriffelte, breite Lünette und der Flankenschutz der Krone. Die Uhr ist bis 100 Meter wasserdicht, womit sie sich eher zum Plantschen eignet. Egal: Wir nehmen das ungewöhnliche Objekt in unsere Liste der Sommer-Schönheiten auf.

Stil-Mix auch bei Taucheruhren

Aktuell sind Stil-Mixe angesagt, das hatte schon die Baselworld gezeigt - professionelle Elemente werden mit verhaltener Vintage und Eleganz kombiniert. Doch was genau ist eigentlich eine perfekte Taucheruhr?

Hier die Maximal-Anforderungen: Taucheruhren sind übersichtlich und robust. Zunächst muss das Zifferblatt gut ablesbar sein. Und zwar vor allem unter Wasser, da schon in wenigen Metern Tiefe das Tageslicht aufgesogen wird. Eine hohe Wasserdichtigkeit ist Trumpf. Die Uhr sollte mindestens eine Tauchtiefe von 300 Metern zulassen, damit selbst bei niedrigerer Tiefe noch eine Reserve vorhanden ist. Genau das garantiert auch die Resistenz gegen Schweiß beim Sport.

Ein kleiner Nachteil zu Fliegeruhren: Taucheruhren haben keinen Sichtboden, sodass der Besitzer nicht das Werk bei der Arbeit beobachten kann.

Wegen der guten Ablesbarkeit finden sich bei Profis auch keine Komplikationen wie eine Mondphase oder ein Tourbillon in einer Taucheruhr. Es sei denn, Sie sind Seemann in einem nuklearen Atom-U-Boot auf wochenlanger Feindfahrt – dann brauchen Sie eine Tag-Nacht-Anzeige, um Ihren inneren Rhythmus beizubehalten. Doch generell gilt: Weniger ist mehr. Die Uhrwerke müssen einfach und robust gebaut sein. Kein Taucher braucht die Einhaltung von Chronometer-Normen, wo es um ein paar Sekunden pro Tag geht. >>

Zudem muss eine Drehlünette eingebaut sein. Damit lässt sich zum einen die noch verbleibende Zeit für den Sauerstoff festhalten. Zum anderen kann man die Zeitspanne für das langsame Auftauchen zur Dekompression ablesen. Diese Lünette darf nur gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden - sonst läuft der Taucher Gefahr, beim versehentlichen Verstellen eine zu lange Resttauchzeit angezeigt zu bekommen. Er könnte dann mangels Sauerstoff ertrinken. Wichtig ist eine überstehende Lünette, die das Glas vor Schlägen schützt. Die Ziffern auf der Lünette müssen geprägt sein, nicht lackiert. Nach ein paar Tauchgängen im Salzwasser ist der Lack ab. Die Krone muss groß genug sein, um sie mit Handschuhen zu bedienen. Innen liegende Lünetten, die über eine Krone zu bedienen sind, kommen für tieftauchende Profis nicht infrage – weil sie mit Handschuhen kaum zu bedienen sind. Manche Taucher bevorzugen Uhren mit Kronen auf der linken Seite der Uhr; an der linken Hand getragen können sich die Drücker dann nicht in den Handrücken hinein bohren. Die Uhr muss super-robust sein, denn sie muss eine Menge Druck aushalten. Daher ist das Sichtglas in der Tauchuruhr um einiges kleiner als bei Fliegeruhren. Alle namhaften Hersteller bieten Saphir-Glas an, das aus einem gezüchteten Block von synthetischem Saphir geschnitten wird. Taucher sollten darauf achten, dass das Glas beidseitig entspiegelt ist.

Das richtige Band muss es sein

Profis brauchen zudem ein Helium-Ventil. Damit wird die Uhr von innen dekomprimiert. Ideal ist eine gasdichte Konstruktion. Auch das Band ist wichtig. Natürlich ist für eine Taucheruhr Leder völlig fehl am Platz, weil es sich im Wasser dehnt und nach dem Kontakt mit Wasser anfängt, schlecht zu riechen. Also müssen Bänder aus Stahl, Kautschuk oder Nylon her. Ein geschlossenes Stahlband mit Doppelfaltschließe hat den Vorteil, dass die Uhr noch am Arm baumelt, wenn sich das Band mal öffnen sollte – öffnen sich andere Verschlüsse, ist die Uhr weg. Wichtig ist auch die Überlänge, falls die Uhr über dem Neopren-Anzug getragen wird. Die meisten Stahlbänder bieten eine solche Einstellung an.

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