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Nasenpiercing: Von der Bridge zum Septum

Körperschmuck  

Nasenpiercing: Von der Bridge zum Septum

11.01.2016, 13:10 Uhr | uc (CF)

Nasenpiercing: Von der Bridge zum Septum. Das Septum-Piercing liegt bei Frauen und Männern gleichermaßen im Trend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Septum-Piercing liegt bei Frauen und Männern gleichermaßen im Trend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Nasenpiercing ist eine beliebte Form des Körperschmucks. Bridge-Piercing, Nostril-Piercing und Co.: Im Folgenden lernen Sie fünf verschiedenen Arten von Nasenpiercings kennen.

1. Bridge-Piercing: Gefährliches Piercing über dem Nasenbein

Das Bridge-Piercing wird am oberen Nasenrücken gestochen, genauer: in die Hautfalte über dem Nasenbein zwischen den Augen. Da am Ansatz des Nasenbeins wichtige Nerven verlaufen, ist das Stechen dieses Piercings nicht ungefährlich. Es sollte daher immer von einem professionellen Piercer gestochen werden.

Eine weitere Schwierigkeit beim Bridge-Piercing besteht darin, es gerade zu platzieren, ohne dass das Blickfeld dadurch eingeschränkt wird. Eine Variante des Bridge-Piercings ist die Vertical Bridge: Bei dieser Form läuft der Stichkanal vertikal zwischen den Augenbrauen und den Augen.

2. Septum-Piercing: Stich unterhalb der Nasenscheidewand

Beim Septum-Piercing wird das Bindegewebe unterhalb der Nasenscheidewand durchstochen. Dieses Gewebe besteht aus Haut und Knorpel. Das Stechen wird an dieser Stelle meist als wenig schmerzhaft empfunden. In seltenen Fällen wird das Piercing direkt durch den Knorpel der Nasenscheidewand gestochen, was wesentlich mehr Schmerzen verursacht.

Vor dem Stechen wird mit einer speziellen Zange geprüft, ob das spätere Piercing gerade sitzt. Denn die Unebenheit der Nasenwand macht es schwierig, den Stich gerade durchzuführen.

Als Schmuck beim Septum-Piercing kommen beispielsweise kleine Circular Barbells oder Ball-Closure-Rings infrage. Erstere ähneln einem kleinen Hufeisen, wobei sich an beiden Enden Kugeln befinden. Bei einem Ball-Closure-Ring ist nur eine Kugel in der Mitte vorhanden. Auch vollständige Segmentringe oder gerade Stäbe, sogenannte Barbells kommen als Schmuck in Frage. Die Abheilzeit eines Septum-Piercings beträgt in der Regel zwei bis drei Monate. 

3. Klassisches Nostril-Piercing in den Nasenflügeln

Das am weitesten verbreitete Piercing ist das Nostril-Piercing. Dem Namen entsprechend werden hier die Nasenflügel durchstochen. Da das Gewebe von vielen Nervenbahnen durchzogen ist, wird das Stechen eines Nostril-Piercings oft als schmerzhaft empfunden.

Als Schmuck werden meist spezielle Labret-Stecker oder Ball-Closure-Rings eingesetzt. Nach zwei bis vier Monaten sollte die Wunde verheilt sein.

4. Nasallang-Piercing: Das längste Piercing

Ein Nasenpiercing, das eher selten zu sehen ist, ist das Nasallang-Piercing. Es ist verläuft durch jeden Nasenflügel sowie durch die Nasenscheidewand – dieses Nasenpiercing ist also eine Kombination aus zwei Nostril-Piercings und einem Septum Piercing. Wichtig ist hier, dass alle Piercings auf einer Linie liegen. Dann können die drei Öffnungen durch einen langen Barbell verbunden werden, einen länglichen Metallstift mit verschraubbaren Kugeln an den Seiten.

Aufgrund der vielen Einstichlöcher benötigt das Gewebe mehrere Monate, um zu verheilen. Es empfiehlt sich daher ein bereits bestehendes Nostril- oder Septum-Piercing zu einem Nasallang zu erweitern. 

5. Das außergewöhnliche Austin Bar

Ähnlich wie beim Nasallang-Piercing wird beim Austin Bar, das nach seinem ersten Träger benannt wurde, waagerecht durch die Nasenspitze gestochen. Im Gegensatz zu den anderen Nasenpiercing-Varianten werden jedoch weder die Nasenscheidewand noch die Nasenflügel durchstochen. Betroffen ist nur der Nasenknorpel der Nasenspitze. Auch hier eignet sich ein Barbell als Schmuck. Die Heilung kann ein Vierteljahr dauern.

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