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Stilregeln: Welcher Gürtel passt zu welchem Outfit?

t-online, Sabine Kelle

Aktualisiert am 21.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Ledergürtel: Der Gürtel sollte passend zum Outfit ausgewählt werden.
Ledergürtel: Der Gürtel sollte passend zum Outfit ausgewählt werden. (Quelle: Dutko/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Viele Männer denken bei ihrem Outfit zuletzt an den Gürtel – manche, bei denen die Hose auch ohne Gürtel hält, tragen überhaupt keinen. Für andere gehört der Gürtel ganz klar zum guten Stil dazu. Wir klären über die Stilregeln beim Gürteltragen auf.

Die falsche Farbe, das falsche Material, zu lang, zu breit, zu dünn, zu große Schnalle: Bei der Wahl des passenden Gürtels kann man einiges falsch machen. Schon wenn Sie nur ein paar Dinge beachten, finden Sie schnell den perfekten Lederriemen zu Ihrem Outfit.


Tipps: So finden Sie einen guten Gürtel

Stimmen Sie Ihren Gürtel farblich auf Ihre Schuhe ab.
Auch das Material des Gürtels sollte zu dem der Schuhe passen.
+4

Farbe und Material passend zum Schuh

Die Schuhe – ebenfalls ein wichtiges Accessoire – sollten unbedingt zum Gürtel passen. Damit ist nicht nur die Farbe gemeint. Für den vollendeten Look sollte auch das Material abgestimmt werden. Haben Sie sich für schlichte schwarze Loafer aus glattem Nappaleder entschieden, sollten Sie auch beim Gürtel zu einer solchen Variante greifen.

Im Businessalltag kommen ohnehin nur Ledergürtel in dunklen Farbtönen und Schwarz infrage. Trotzdem haben Sie noch immer etwas stilistischen Spielraum. Fallen Ihre Lieblingsschuhe durch modisches Veloursleder in hellem Beige ins Auge, dann lohnt sich die Investition in einen ähnlichen Gürtel. Falls Sie sich unsicher über die passende Farbnuance sind, nehmen Sie Ihre Schuhe zum Gürtelkauf einfach mit.

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Was tun bei Schuhen aus verschiedenen Materialien?

Eine kleine Ausnahme machen Schuhe aus Material- und Farbmixen. Hier reicht es, sich auf ein Detail zu konzentrieren, das im Outfit wiederholt wird, damit dieses nicht zu bunt wird. Bei einem legeren Sommer-Outfit mit Espadrilles darf ein schicker Webgürtel nicht fehlen. Stoff statt Leder gehört jedoch zum legeren Freizeitlook.

Bei guten Gürteln wird ein dickes Deckleder mit einem Futterleder kombiniert. Das macht sie nicht nur hochwertiger, sondern vor allem langlebiger. Oft bieten hochwertige Hersteller von Lederschuhen auch passende Accessoires wie eben Gürtel an.

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Gürtel versus Bauch

Wo trägt man eigentlich den Gürtel? Wer sich mit den Jahren einen kleinen Bauch zugelegt hat, sollte beim Gürteltragen eins beachten: Den Gürtel bloß nicht eng um den Bauch schnüren. Legen Sie sich lieber ein etwas längeres Modell zu und tragen Sie dieses leger unterhalb des Bauches.

Die Länge

Dreimal um den Bund gewickelt – so sitzt allenfalls ein Kimonogürtel. Der perfekte Gürtel wird im mittleren der meist fünf Gürtellöcher geschlossen. So haben Sie ausreichend Spielraum und können ihn nach Bedarf etwas enger oder weiter stellen. Probieren Sie sich also durch die verschiedenen Gürtellängen durch, bis Sie die passende finden. Die Gürtellänge wird übrigens in Zentimetern angegeben.

Sollte Ihnen ein Gürtel mit der Zeit zu weit werden, dann begehen Sie bitte nicht den Fehler und stechen einfach mehr Löcher hinein. Der Rest des zu langen Gürtels würde unschön an der Seite herunterhängen. Es wird einfach Zeit für einen neuen. Vielleicht können Sie den alten verschenken oder spenden?

Die Breite passend zum Anlass

Die Breite des Gürtels richtet sich wie Farbe und Material nach der Situation. Grob gesehen kann man sagen: Je exklusiver der Anlass, desto schmaler der Gürtel. Das heißt, zu einem hochkarätigen Event wählen Sie einen sehr schmalen, feinen Ledergürtel in möglichst dunklen Farbtönen. Ein klassischer Businessgürtel ist etwa drei Zentimeter breit. Zu schmal sollte er ebenfalls nicht sein, sonst wirkt er wie ein zu dünnes Band. In der Freizeit dürfen Gürtel breiter und derber werden.

Die Schnalle

Auch bei der Schnalle diktiert der Anlass den Stil. Da bei einem echten Gentleman weniger mehr ist, sollte die Gürtelschließe reduziert und schlicht sein. Der Klassiker für Businessoutfits ist eine einfache Bügelschnalle mit einem beweglichen Dorn. Doppeldorne gehören ebenso wie zweiseitige Bügelschnallen und Koppelschnallen in den Freizeitbereich.

Am besten stimmen Sie Ihre Gürtelschnalle auf andere Accessoires ab. Haben Sie sich für eine goldene Uhr entschieden, dann sollte sich diese in der Schließe widerspiegeln. Zu einer handgefertigten Schnalle aus Sterlingsilber passt ein ebenfalls auffälliger Silberring oder ein Chronograph aus Edelstahl.

In der Freizeit kann die Wahl der Gürtelschließe deutlich abwechslungsreicher ausfallen: Ein derber Gürtel zum Casual-Look schmückt sich mit einer weitaus auffälligeren Schnalle. Herren mit deutlich mehr Bauchumfang sollten aber auf zu große Schnallen verzichten, da diese sonst unangenehm drücken könnten.

Das passende Outfit

Eigentlich geht ein Gürtel fast immer. Aber es gibt Ausnahmen: Bei Hosen ohne Gürtelschlaufen wie einer Frackhose verzichtet man dann doch lieber. Alle anderen Hosen (mit Schlaufen) werden mit Gürtel getragen. Im Business-Alltag sollte Ihr Gürtel schmal und elegant bleiben. Privat dürfen Sie es mit dem Gürtel ruhig entspannter und rockiger angehen.

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