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Schleswig-Holstein: Badeverbote wegen giftiger Blaualgen verhängt

Schwimmen untersagt  

Badeverbote wegen giftiger Blaualgen verhängt

01.08.2018, 20:03 Uhr | dpa, t-online, hs

Schleswig-Holstein: Badeverbote wegen giftiger Blaualgen verhängt. Blaualgen: Ist die Gesundheitsgefahr zu groß, werden Badeseen gesperrt. (Quelle: dpa/Frank Molter)

Blaualgen: Ist die Gesundheitsgefahr zu groß, werden Badeseen gesperrt. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Wer bei der Sommerhitze Abkühlung im See sucht, muss vorsichtig sein. Denn dort gedeihen bei den hohen Temperaturen giftige Algen. Wo Badeverbote ausgesprochen worden sind, erfahren Sie hier.

Wegen der großen Hitze haben sich an mehreren Badestellen in Schleswig-Holstein Blaualgen gebildet. Derzeit gibt es Badeverbote an drei Badeorten:

  • Luisenbad in Schleswig
  • Badestelle Herrenteich im Kreis Stormarn
  • Eine von drei Badestellen am Borgdorfer See (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

Das teilt das Gesundheitsministerium mit. An den anderen beiden Badestellen am Borgdorfer See gibt es nur eine Badewarnung wegen Blaualgen.

Wie Sie eine Belastung mit Blaualgen erkennen, erfahren Sie hier.

Cyanobakterien werden wegen ihrer blauen Farbe auch Blaualgen genannt. Sie können bei Menschen zu allergischen Reaktionen und Hautreizungen sowie Atemproblemen führen. Verschluckt man zu viel Wasser, können auch Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Blaualgen: Wegen Verunreinigung des Wassers durch Blaualgen ist das Schwimmen an verschiedenen Badeorten verboten. (Quelle: dpa/Frank Molter)Blaualgen: Wegen Verunreinigung des Wassers durch Blaualgen ist das Schwimmen an verschiedenen Badeorten verboten. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Algenreport: Belastung hat abgenommen

Laut dem aktuellen Algenreport des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sind die Anzahlen der fädigen Blaualgen zuletzt aber deutlich zurückgegangen.

"Im Vergleich zur Vorwoche haben sie überall deutlich abgenommen", heißt es darin. Für den Bericht waren vom 27. bis 29. Juli an 18 Stellen der Ostseeküste zwischen Flensburg und Lübeck-Travemünde Wasserproben entnommen worden. Der Wind am vergangenen Wochenende habe einen "merklichen Verdünnungseffekt" auf die Anzahl der meisten Mikroalgenarten gehabt.

Wie die Qualität der Badegewässer in Ihrer Nähe sind, können Sie hier nachsehen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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