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Dieser See entsteht jedes Jahr aufs Neue

srt, Maggie Riepl

Aktualisiert am 15.06.2016Lesedauer: 2 Min.
Der Grüne See in der Steiermark bei Tragöß. Seine Entstehung ist etwas ganz besonderes.
Der Grüne See in der Steiermark bei Tragöß. Seine Entstehung ist etwas ganz besonderes. (Quelle: Peter Widmann/imago-images-bilder)
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Smaragdgrün leuchtet der Grüne See in der Hochsteiermark bei Tragöß. Das ungewöhnliche Gewässer ist bei Besuchern ein beliebtes Ziel. Doch mit den Tauchgängen zum "Atlantis der Alpen" ist es leider vorerst vorbei. Sehen Sie den Grünen See auch in unserer Foto-Show.

Was den Grünen See so einmalig macht: Er entsteht jedes Jahr aufs Neue. Wenn es im Frühjahr wärmer wird, wird der Talkessel geflutet. Allerdings nicht, wie man vermuten würde, von oben. Sondern die Schneeschmelze des über 2200 Meter hohen Hochschwab drückt von unten Wasser durch den Kalksteinboden. Dabei wird es gefiltert und kommt glasklar an die Oberfläche. Je schneller die Schneeschmelze, desto höher wird der Wasserspiegel.

Innerhalb weniger Wochen ist ein See von bis zu zwölf Metern Tiefe entstanden, der die Landschaft komplett verschluckt: Die hölzerne Brücke, über die im Herbst und im Winter Spaziergänger wandern, die Äste der Uferbäume, die Sitzbänke am Waldrand, die Wege und auch die blühende Bergwelt. Erstaunlicherweise schadet es Blumen, Büschen und Bäumen überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie werden im Wasser geradezu konserviert und wo einst nur kleine Pestwurze oder Margeriten am Wegesrand wuzelten, entstehen nun riesige Blütenfelder.

Tauchen seit 2016 untersagt

Jahrelang war der auf 900 Meter Höhe gelegene Grüne See, der je nach Licht zwischen smaragdfarben und türkis aussieht, ein Geheimtipp bei Süßwassertauchern. Sie ließen es sich nicht nehmen, in Spezialanzügen in das sechs Grad kalte Wasser zu steigen, um bemooste Felsen statt Korallenriffen zu entdecken. Durch das saubere Schmelzwasser können Taucher bis zu 30 Meter weit sehen.

Seit 2016 allerdings dürfen keine Taucher mehr in den See. Auf der Website der Gemeinde Tragöß heißt es, die Aufwirbelungen durch die Taucher gefährdeten die Pflanzenwelt. Außerdem bilde sich so eine Sandschicht auf dem Boden, der See könnte seine grüne Farbe verlieren. Daher sei das Tauchen seit dem 1. Januar 2016 untersagt, ebenso wie das Schwimmen, Befahren mit Booten oder Luftmatratzen. Als Wanderziel bleibt er aber mit seiner wohl einzigartigen Färbung einen Ausflug wert.

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